Modernisierung des U-Bahnhofs Marienplatz
Der wohl bekannteste U-Bahnhof Münchens ist in die Jahre gekommen. Das sogenannte „Sperrengeschoss Marienplatz“ direkt unter den weltberühmten Sehenswürdigkeiten im Zentrum Münchens weist Schäden an der Bausubstanz auf sowie „altersbedingte Defizite bei den technischen Einrichtungen“, soll aber auch auch zeitgemäßes, freundliches Gesicht erhalten. Am 14. Januar wählte dafür die Jury des von den Stadtwerken München ausgelobten Wettbewerbs der Entwurf von Allmann Sattler Wappner. Die Lichtplanung des Entwurfs stammt vom renommierten Lichtdesigner Ingo Maurer. Überzeugt hat die Jury vor allen Dingen der klare Grundriss, den das heute durch Einbauten stark verstellte Sperrengeschoss künftig erhält. Damit verbessert sich die Orientierung für alle Kunden und Gäste der Stadt. Heller und großzügiger wird die rund 1.700 Quadratmeter große neue zentrale Halle durch eine großflächige Lichtdecke. Ebenso überzeugt der sensible Umgang mit den orts- und bauwerkstypischen blauen Fliesen, die in den Auf- und Abgängen erhalten bzw. erneuert werden.
„Der Entwurf von Allmann Sattler Wappner wird den Fahrgästen ein helles, freundliches, übersichtliches und glänzend funktionierendes Sperrengeschoss bescheren. Gleichzeitig werden die von Alexander von Branca gestalteten Bahnsteiggeschosse mit den blauen und orangefarbenen Kachelwänden ihre Unverwechselbarkeit behalten. Der Bahnhof unter dem Marienplatz wird dem hohen Anspruch dieses zentralen Ortes und der Münchner UBahnhof-Architektur gerecht“, zeigt sich Oberbürgermeister Christian Ude überzeugt.
Die Modernisierung wird unter laufendem Betrieb erfolgen. Die Instandsetzung der technischen Einrichtungen sowie die Umgestaltung des Sperrengeschosses beginnt 2012. Wir gratulieren den langjährigen Vectorworks-Anwendern Ingo Maurer und dem Büro Allmann Sattler Wappner zum Erfolg Ihres Entwurfs.
