02.08.2011

CINEMA 4D Release 13 enthüllt

Die neue Version überzeugt mit einem physikalischen Renderer, vereinfachter Charakteranimation und 3D-Stereo-Unterstützung.



MAXON kündigt CINEMA 4D Release 13 an, die nächste Generation des führenden 3D-Programms für Rendern, 3D-Painting, Visual Effects und Motion Graphics. Mit physikalischem Rendering, einem komplett neuen Charakter-Werkzeug und integrierter 3D-Stereo-Unterstützung knüpft CINEMA 4D Release 13 an die Tradition an, Artists weltweit dabei zu unterstützen, schnell und einfach hochwertige Bilder und Animationen für die verschiedensten Branchen zu kreieren.

Im Jahr des 25-jährigen Jubiläums nimmt MAXON damit erneut zielgerichtet die Trends im Designeralltag auf: Beim täglichen Workflow wird immer häufiger dezentral gearbeitet und die unterschiedlichen Produktions-Pipelines und aktuelle Technologien wie Stereoskopie müssen unterstützt werden. „CINEMA 4D R13 ist randvoll mit Workflow-Erweiterungen und Werkzeugen, die helfen, die täglichen Herausforderungen solcher Gemeinschaftsprojekte zu meistern“, hält Harald Egel, Mitgründer und geschäftsführender Gesellschafter von MAXON, fest. „3D-Artists werden außerdem die neuen Charakter-Tools lieben und erst recht den physikalischen Renderer. Ganz zu schweigen von den neuen Funktionen zum einfachen Erzeugen stereoskopischer 3D-Inhalte, durch die sich sensationelle Möglichkeiten erschließen, fesselnde visuelle Unterhaltung zu gestalten.“

Die Highlights
MAXON bietet CINEMA 4D in vier verschiedenen Versionen an, zugeschnitten auf die unterschiedlichen Bedürfnisse von 3D-Artists in verschiedenen Branchen. Bitte beachten Sie: Nicht alle beschriebenen Funktionen sind in jeder Version von CINEMA 4D enthalten.

Neue erweiterte und verbesserte Rendering Engine
Release 13 bringt allen CINEMA 4D-Anwendern eine Fülle neuer Werkzeuge, mit denen sie in kürzerer Zeit noch realistischere Ergebnisse erzielen.



  • Physikalischer Renderer: Fotorealistische Renderings sind jetzt einfacher denn je. Basierend auf den Eigenschaften realer Kameras wie Brennweite, Blende und Belichtungszeit kann diese zusätzliche Render Engine 3D-Bewegungs- und Tiefenunschärfe sowie Linsenverzerrungen und mehr physikalisch korrekt nachbilden.
  • Neues Subsurface Scattering: Der neue Subsurface Shader erzeugt authentische transluzente Materialien wie z.B. Milch, Haut oder Wachs im Nu und arbeitet mit CINEMA 4Ds Standard- sowie dem neuen „physikalischen“ Renderer.
  • Gemeinsamer Sampler: Durch die Kombination des Samplings für verschiedene Effekte wie Tiefen- und Bewegungsunschärfe, Ambient Occlusion, unscharfe Reflektionen und Transparenzen sowie Flächenschatten wird enorm Zeit gespart. Dabei kann das Sampling adaptiv oder mit fixen Werten arbeiten.    
  • Neue Anti-Aliasing Filter: Die Antialiasing-Qualität wurde mit neuen Kantenglättungs-Algorithmen (Mitchell und Gauss) verbessert.


Stereoskopischer 3D-Workflow
Stereoskopische Funktionalität wird überall in CINEMA 4D R13 unterstützt. Damit steht eine zuverlässige Lösung zum Erstellen von 3D-Inhalten in bester Qualität und für die verschiedensten Weiterverwendungen zur Verfügung.

  • Stereoskopische Kamera-Konvertierung: Damit lässt sich im Handumdrehen jede Kamera zu einer parallelen, On-Axis-, Off-Axis- oder radialen stereoskopischen Kamera konvertieren.
  • Stereoskopischer Bilderstellungs-Workflow mit Vorschau: Stereoskopische Bilder können direkt in der 3D-Ansicht betrachtet werden. Eine Vorschau wird mit den Darstellungsmethoden Anaglyph, Interlaced, Shutter oder Side-by-Side angezeigt.
  • Stereorendering-Optionen: Ermöglichen das Rendern kombinierter stereoskopischer Bilder oder das Erstellen der einzelnen stereoskopischen Bildkanäle für die weitere Bearbeitung bzw. das spätere Compositing der Kanäle.
  • Bildmanager-Unterstützung: Begutachten animierter Stereo-Renderings, Anpassen der Parallaxe und Export der Bilder als zusammengeführte oder als einzelne stereoskopische Bilddatei.


Einfacheres Charakter-Werkzeug
Die Auswahl neuer Werkzeuge zur Charakteranimation strafft bislang technisch komplexe Prozesse wie das Erstellen von Rigs (Skeletten) und das Erzeugen von zyklischen Bewegungen. Neulingen fällt so der Einstieg in die Charakteranimation leichter, aber auch die Profis profitieren...



  • Neues Charakter Objekt: Ein Auto-Rigger leistet wertvolle Hilfe bei der Erstellung eines Joint-Systems und der Verbindung mit der 3D-Geometrie. Auch neue, eigene Rig-Presets können erstellt und verwendet werden.
  • Neues CMotion-System: Ermöglicht den Anwendern die Erzeugung eigener oder die Verwendung voreingestellter parametrischer Walkcycles, die auf zyklisch wiederkehrenden Bewegungsabläufen beruhen. Automatisiert laufen Figuren an Splines oder über unebene Oberflächen. Sogar einzelne Schritte lassen sich setzen. Und das funktioniert nicht nur mit dem Character Objekt, sondern in der gesamten Szene.
  • Neues Muskel-System: CINEMA 4D R13 bietet ein Freiform-Muskelsystem, bei dem die einzelnen Muskeln an unterschiedlichen Joints verankert werdenn und dann das Modell verformen. Dazu gehören auch Deformer für die Dehnung und das Verschieben der Haut.
  • Neuer Kollisions-Deformer: Jetzt werden Oberflächen auch von Kollisionen verformt und die Einwirkung von Objekten auf Oberflächen wird sichtbar, z.B. durch das Hinterlassen von Abdrücken.


Zahlreiche Verbesserungen bei Workflow, Modelling und Animation
CINEMA 4D ist bekannt für seine einfache Bedienung. Dank der verbesserten Navigation und weiteren Verbesserungen der Bedienoberfläche arbeiten die Anwender mit CINEMA 4D R13 jetzt noch effektiver und intuitiver.



  • Verbesserte Kameranavigation: Automatisch nutzt die neue Cursor-basierte Navigation einen „Point of Interest“ in der Szene, je nachdem, wo der Anwender mit der Navigation beginnt. Das führt zu einer gleichmäßigeren, konsistenten Bewegung der Kamerageschwindigkeit, unabhängig vom Point of Interest. Das Navigieren in der Szene und um ein Objekt wird dadurch zum Kinderspiel.
  • Sticky Keys: Ermöglicht es, ein Werkzeug so lange zu verwenden, wie dessen Tastaturkürzel gedrückt wird. Erst nach dem Loslassen kehrt CINEMA 4D zum zuvor verwendeten Werkzeug zurück.
  • Neues Interface für Funktionsgraphen: Parameter von Eigenschaften, die mittels Spline-Kurven gesteuert werden, verfügen jetzt über zusätzliche Splines, die sich darüber hinaus viel einfacher bearbeiten lassen.
  • Außerhalb-Indikator: Zeigt die Lage von Szenenobjekte an, die nicht in der Ansicht dargestellt sind, und ermöglicht das schnelle Navigieren zu diesen Objekten.
  • Oberflächen-Werkzeuge: Mit dem neuen, unendlichen Achsenkreuz lassen sich von jedem Punkt der Szene aus die Objekte zu anderen Komponenten ausrichten. Zudem zeigt die Modellachse jetzt auch die Gimbal-Rotation, wodurch mögliche Gimbal-Lock-Situationen sichtbar werden. Mehrere Objekte in einer Selektion werden individuell behandelt, und nicht als Gruppe. Und über Ctrl-Klick werden schnell und einfach neue Flächen aus bestehenden Polygonen extrudiert.
  • Verbesserte Animation: Dem Anwender-Feedback verdankt das Animationssystem viele Verbesserungen, z.B. bei F-Kurven, Markern, Clamping und vielem mehr.


Effizientere Arbeitsabläufe
Die Anforderungen an CINEMA 4D wachsen, seit 3D-Profis immer häufiger räumlich getrennt und auf verschiedenen Plattformen an gemeinschaftlichen Projekten arbeiten. R13 trägt den Trends zur Zusammenarbeit Rechnung mit verbesserten Möglichkeiten des Asset- und Szenen-Austauschs sowie der noch stärkeren Integration von Schnittstellen zu anderen Software-Applikationen.

  • Gänzlich erneuertes XRef-Objekt: Eingebettete, externe Referenzen machen effektiveres Arbeiten möglich. Jedes XRef-Objekt kann nun in der Master-Szene texturiert, animiert, mit Expressions und in Simulationen verwendet werden, ohne dass das Urobjekt verändert wird. Ein Riesen-Plus für den Workflow in Gemeinschaftsprojekten.
  • Verbesserte Integration von C.O.F.F.E.E. und Python: Die verbesserte Integration der Scripting Sprachen C.O.F.F.E.E. und Python mit Hilfe eines gemeinsamen Scripting Managers erschließt Programmierern eine variable Arbeitsumgebung für die Entwicklung aller Arten von Skripts und Plugins. CINEMA 4D bietet eine gemeinsame Umgebung, in der Python Scripts, C.O.F.F.E.E. und C++ APIs bearbeitet werden können.
  • Erweiterte Dateiformatunterstützung: 3D-Artists können auf eine ganze Reihe neuer Formate zugreifen. Multipass-Renderings lassen sich mit mehreren Kanälen in einer einzelnen OpenEXR-Datei speichern und die populären FBX- und COLLADA-Schnittstellen wurden überarbeitet und sorgen so für einen einfacheren Austausch von Szenen.
  • After Effects-Unterstützung: Die exzellente Anbindung an Adobe After Effects wurde mit der Unterstützung des Stage-Objektes ausgebaut. Weiterhin werden auch Timeline-Marker exportiert und eine NTSC-Framerate von 29.97 unterstützt.


Zahlreiche Features für verbesserte Produktivität
CINEMA 4D R13 enthält noch viel mehr produktivitätssteigernde Funktionen, u.a. diverse neue und verbesserte Shader, verbesserte Modelling-Werkzeuge und vieles mehr.

Systemvoraussetzungen
Empfohlen wird Windows XP, Vista oder Windows 7 System auf einem Intel- oder AMD-Computer, der SSE2 unterstützt. Auf Macintosh wird mind. OS X 10.5.8 empfohlen auf einem Intel-Mac. Es werden 1024 MB Arbeitsspeicher und ein DVD-Laufwerk benötigt. CINEMA 4D unterstützt bis zu 256 Threads. Eine Standardinstallation belegt rund 2,5 GB Festplattenplatz.

Verfügbarkeit und Upgrade-Möglichkeiten
Voraussichtlich wird der Release 13 von CINEMA 4D und BodyPaint 3D im September 2011 durch MAXON und autorisierte Händler ausgeliefert. Kunden mit einem im September 2011 gültigen MAXON Service Agreement erhalten das Upgrade automatisch. Kunden ohne Service Agreement, die bis Ende August eines erwerben, erhalten damit ebenfalls ein kostenfreies Upgrade auf R13. Neukunden, die CINEMA 4D im August 2011 erwerben, haben die Möglichkeit,  bei dem Kauf ohne Mehrkosten auch ein MAXON Service Agreement abzuschließen.


Kategorie: News Cinema 4D