Noch bis zum 28. Januar 2010 können in einer Ausstellung in der Haupthalle der ETH Zürich erstmals die Werke der Vectorworks-Anwender EM2N bewundert werden. Laut Mathias Müller, einem der Gründer von EM2N, könne Architektur eigentlich nicht in einer Ausstellung betrachtet, sondern müsse vor Ort in gebautem Zustand angeschaut werden. Der Versuch, dies dennoch zu wagen, kann aber als gelungen bezeichnet werden. Im hell erleuchteten Ausstellungsraum werden die Projekte über Grundrisse, großformatige Fotografien und Modelle miteinander in Beziehung gesetzt. Sehen Sie hier einen Filmbeitrag von art-tv:
EM2N Architekten wurde vor 11 Jahren von Mathias Müller und Daniel Niggli gegründet. Mittlerweile beschäftigen die Vectorworks-Anwender 55 Mitarbeitende und sind weit über Zürich hinaus bekannt. Ihr zur Zeit größtes Projekt ist die Umwandlung der alten Toni-Molkerei-Fabrik in die Hochschule der Künste.
Das Team um Mathias Müller und Daniel Niggli behauptet sich im internationalen Umfeld mit seinen unkonventionellen und innovativen Projekten als eines der erfolgreichsten Architekturbüros der Schweiz. Die undogmatische Direktheit, mit der EM2N die Projekte angehen, führt dazu, dass ihre Architektur oft als „pragmatisch" bezeichnet wird. Das Büro setzt sich aktiv mit scheinbar unmöglichen Situationen auseinander und schöpft gerade aus schwierigen Rahmenbedingungen eigenständige Architekturen.
Zur Ausstellung, die unter anderem auch von ComputerWorks gesponsert wird, erscheint eine monografische Publikation „Sowohl – als auch".
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