
Peter Zumthor. Photo by Gerry Ebner
Peter Zumthor erhält den Pritzker-Architekturpreis 2009. Der 65-jährige Schweizer wird damit für seine international bekannten Werke ausgezeichnet, zu dessen wichtigsten Bauten die Therme Vals gehören, die Feldkapelle für den Heiligen Bruder Klaus in Mechernich-Wachendorf oder das Kunsthaus Bregenz. Sein Museum St. Kolumba in Köln, das im September 2007 eröffnet wurde, nennt die Jury des Pritzkerpreises ein überraschendes zeitgenössisches Werk, aber auch eines, das mit den vielen Schichten seiner Historie in Einklang stehe. Thomas J. Pritzker, Vorsitzender der Hyatt Foundation, zitiert anlässlich der Ankündigung der Preisvergabe die Jury: „Peter Zumthor ist ein Meister der Architektur, der von Kollegen in der ganzen Welt bewundert wird für eine Arbeit, die konzentriert, kompromisslos und außerordentlich entschlossen ist.“ Und er fährt fort: „Jedes Gebäude Zumthors hat eine starke, zeitlose Präsenz. Er verfügt über die seltene Gabe, klare und strenge Gedanken mit einer poetischen Dimension zu kombinieren, was Gebäude hervorbringt, die immer inspirieren.“
Das Diozösenmuseum St. Kolumba in Köln
Peter Zumthor hat in den letzten Jahren bereits alle wichtigen Architekturpreise entgegennehmen können und erhält nun mit dem Pritzkerpreis eine Auszeichnung, die von Fachkreisen als die höchste Anerkennung für architektonisches Schaffen angesehen wird. Der Pritzker-Preis wurde 1979 vom US-Amerikaner Jay A. Pritzker (1922-1999) gestiftet. Er ist mit 100'000 Dollar dotiert und wird jährlich vergeben. Vor acht Jahren erhielten Jacques Herzog und Pierre de Meuron den Pritzker-Preis. Weitere bekannte Preisträger sind Jean Nouvel (2008), Zaha Hadid (2004), Rem Koolhaas (2000) und Sir Norman Foster (1999).
Das Büro von Peter Zumthor in Haldenstein plant seit 2002 mit Vectorworks.
Der Pritzkerpreis ist mit 100'000 Dollar und einer Bronzemedaille dotiert.