Betreff des Beitrags: 0021_Klassen, Gruppen, Symbole, Sichtbarkeit
ComputerWorks
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Klassen, Gruppen, Symbole, Sichtbarkeit
Ausgangssituation: In umfangreichen Planungen befinden sich nach kurzer Zeit zahlreiche Klassen, um den Plan zu strukturieren, die Grafik zu steuern und die Sichtbarkeiten festzulegen. Da ist es nicht immer einfach, den Überblick zu behalten... Der Normalfall: Objekte in Klassen Das ist simpel. Ein Objekt wird gezeichnet und in eine entsprechend vorbereitete Klasse gelegt. Fertig. Doch was passiert, wenn man mehrere Objekte gleicher und unterschiedlicher Klassen in Form von Gruppen und/oder Symbolen zusammenfasst? Gruppen und Symbole: Gruppen und Symbole muss man sich wie unsichtbare Kisten oder Container vorstellen, in die Sachen hineingelegt werden. Das ist außerordentlich praktisch: Zeichnet man beispielsweise einen Stuhl (ob 2D oder 3D spielt dabei keine Rolle), so kann der Symbol-Container namens ?Stuhl? in der Klasse ?Möbel? liegen, Stuhlbeine, Sitzfläche und Lehne aber in die Klassen ?Holz?, ?Leder?, ?Kunststoff? unterteilt werden. So können Sie den Detaillierungsgrad einer Zeichnung flexibel anpassen, indem einfach Klassen ein- bzw. ausgeblendet werden. Diese Technik dient z.B. auch der schnellen Visualisierung in Programmen wie CINEMA 4D.
Anderseits ist es aber in gleichem Maße auch verwirrend. Bleiben wir mal beim Beispiel des Stuhls: Legt man für die Einzelteile des Möbels die Klassen nicht fest, liegen die â?¾Innereienâ?? eines Symbols von Haus aus in der Klasse ?Keine?, der Symbol-Container unverändert in der Klasse ?Möbel?. Befindet man sich auf der Klasse ?Möbel?, nimmt jetzt noch den Befehl ?Klassendarstellung? und stellt diesen auf ?Nur aktive zeigen?, weicht das Ergebnis meist weit vom Erwarteten ab. Sie sehen nämlich NICHTS im Plan (da der Symbol-Container nun mal unsichtbar ist). FazitVersuchen Sie, sich bei Gruppen und Symbolen bereits frühzeitig darüber Gedanken zu machen, in welchen Klassen sich die Einzelteile befinden sollen. Es reicht in der Regel NICHT, einfach ein Symbol (also den Container) in eine Klasse zu legen. Außerdem verschwendet diese oberflächliche Arbeitsweise eine Menge Potenzial.