Hier finden sie eine Liste aller Neuerungen von Vectorworks 2008.
Es sind sicherlich viele Features dabei, auf die Sie nicht verzichten möchten!
Damit Sie sich einen schnelleren Überblick verschaffen können sind die Neuerungen in 5 Kapitel unterteilt: Einfachheit, Effizienz, Zusammenarbeit, Präsentation und Renderworks. Einen etwas kompakteren Überblick über die aktuelle Version finden Sie im Updateprospekt.
Die Konstruktionshilfe par excellence: Jetzt können Sie in einer Zeichen-situation einfach das ganze Zeichenblatt drehen. Das bedeutet, dass Sie beispielsweise an einem schrägen Gebäudeflügel orthogonal, also „ganz normal“ weiterarbeiten können. Alle gewohnten Zeichenhilfen wie der Intelligente Zeiger, horizontales und vertikales Zeichnen mit der Umschalttaste usw. stehen in der gedrehten Darstellung zur Verfügung. Jede gedrehte Darstellung kann unter einem Namen gespeichert und jederzeit wieder aufgerufen werden. Zeichnen Sie also einfach weiter, ohne Konstruktionshilfen, ohne komplizierte Tricks und vor allem ohne einen steifen Hals.
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Wenn Sie in Version 2008 ein Rechteck rotieren, ist es immer noch ein Rechteck und wird nicht mehr in ein Polygon umgewandelt. Deshalb bleibt es bequem bearbeitbar: Breite und Höhe des gedrehten Rechtecks können in der Infopalette eingegeben werden oder es lässt sich direkt mit der Maus vergrößern oder rotieren, indem Sie einen Modifikationspunkt packen.
All das gilt auch für Textfelder, Ellipsen und Radiusrechtecke: Auch
diese Objekte werden nach einer Rotation nicht mehr in einen an-
deren Objekttyp umgewandelt und bleiben so einfach zu bearbeiten.
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Der Zeitsparer par excellence: Die Maße mehrerer Objekte können jetzt gleichzeitig in der Infopalette geändert werden. Auf einen Schlag den Radius aller 20 aktivierten Kreise auf 6 m stellen oder die Breite aller Küchenfenster auf 120 cm. Eine Fähigkeit von Vectorworks 2008, die Sie wohl ziemlich oft nutzen werden.
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Legen Sie Ihren Taschenrechner beiseite, wenn Sie das Gefälle für
Entwässerungspläne oder in Schnitten berechnen möchten.
Mit diesem neuen Werkzeug geben Sie in Ihrem 2D-Plan einen Festpunkt sowie das Gefälle an und erhalten im Nu die richtige Höhe des Endpunkts. Oder Vectorworks ermittelt und beschriftet das
Gefälle, nachdem Sie zwei Höhen bestimmt haben. Besonders praktisch für Entwässerungs- oder Kanalisationspläne.
Die Zeichenarbeit geht flüssiger vonstatten: Sie haben die wichtigsten Maße des Objekts, das Sie gerade zeichnen, immer im Blick, denn sie werden unmittelbar beim Mauszeiger angezeigt. Die Länge, den Radius usw. tippen Sie direkt ein, ohne dass Sie zuvor in ein Feld klicken oder die Tabulatortaste drücken müssen. So schnell und einfach haben Sie noch nie mit der Maus präzise gezeichnet.
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Wie in einem guten Cockpit werden jetzt alle wichtigen Dokumenteinstellungen zentral oben im Fenster angezeigt und sind nicht mehr an verschiedenen Stellen verteilt. In dieser neuen Darstellungszeile können Sie direkt den Zoomfaktor und den Rotationswinkel des Zeichenblatts eintippen. Hier rufen Sie eine bestimmte Ansicht wie «Links vorne» oder «Oben» ebenso ohne Umwege auf wie eine gesicherte Darstellung oder die Ansicht «Ganze Zeichnung».
Die am häufigsten gebrauchten Einstellungen wie die Dialoge für den Ebenenmaßstab, die Klassen und Ebenen werden mit einem Klick geöffnet. Was genau in der neuen Darstellungszeile angezeigt wird und was nicht, legen Sie selbst fest.
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Die Zubehörpalette zeigt jetzt auf Wunsch immer automatisch das Zubehör des aktiven Dokuments an und nicht mehr stur das des zuerst geöffneten Dokuments.
Probieren Sie in Vectorworks 2008 unbedingt die Einstellung aus, dass aktivierte Objekte mit einer Farbe hervorgehoben werden statt mit Aktivierungspunkten. Sie werden viel besser erkennen, welche Objekte aktiv sind. Vorbei sind auch die Zeiten, in denen beim Aktivieren vieler Objekte Tausende von Aktivierungspunkten die ganze Zeichnung verdeckten. Überhaupt wird das ganze Erscheinungsbild ruhiger, nicht zuletzt, weil Sie die Aktivierungsfarbe selbst auswählen.
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Diverse Verbesserungen beim automatischen Backup erhöhen Ihren Schutz vor Datenverlust: Sie können jetzt bestimmen, wo Ihre Sicherungskopien gespeichert werden, etwa in einem zentralen Ordner auf Ihrem Server. Sie bestimmen auch die Anzahl gespeicherter Zwischenstände. Ein Beispiel: Mit der Einstellung von vier Kopien alle zwei Stunden können Sie jederzeit auf einen Planstand zurückgreifen, der zwei, vier, sechs oder acht Stunden alt ist.
Haben Sie also vor sechs Stunden versehentlich eine Ebene gelöscht und das erst jetzt bemerkt, öffnen Sie einfach die vor acht Stunden gesicherte Kopie und kopieren die fehlenden Komponenten in den
aktuellen Plan. Verlorene Zeit: Zwei Minuten. Verlorene Daten: Keine.

Im Modul Spotlight wurden zahlreiche Verbesserungen realisiert. Die auffälligste Vectorworks Spotlight wurde wurde übersetzt und ist jetzt durchgängig deutsch.
Der neue Look der Vectorworks-Icons trägt den heute üblichen höheren Bildschirmauflösungen Rechnung. Das moderne Design macht das schnelle Erkennen und Wiederfinden eines bestimmten Icons leicht, z. B. das Auge in der Spalte «Status» für Sichtbarkeit der Naviga-tionspalette oder der neue Knopf für die Ebeneneinstellungen.
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Der SpaceNavigator ist eine 3D Navigations-Maus, die Spaß und Effizienz unter einen Hut bringt: Sie bewegen sich damit kontrolliert und unglaublich intuitiv im dreidimensionalen Raum, ohne irgendein
Navigationswerkzeug zu aktivieren. Vectorworks 2008 unterstützt diese raffinierte Hilfe, die bisher Ingenieuren im Flugzeug- und Autobau vorbehalten war.
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Wenn Sie in Vectorworks 2008 einen Scheinwerfer an eine andere Traverse hängen oder wenn sich die Höhe der Traverse ändert, aktualisiert der Scheinwerfer den Traversennamen und seine Höhe automatisch.
Bisher kam es immer wieder vor, dass mehrere aktivierte Objekte umgeformt statt verschoben wurden, weil man mit der Maus den richtigen Punkt nicht genau erwischte. Das neue intelligente Aktivierenwerkzeug verhindert das jetzt zuverlässig.
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Eine neue Funktion «3D-Hilfspunkte auf Modell» erleichtert die Erstellung von gut interpretierbaren triangulierten Geländemodellen. Sie legt ein regelmäßiges Netz von 3D-Hilfspunkten über das Modell. Diese können in ein Geländemodell umgewandelt werden, das einerseits trianguliert und somit sehr präzise ist. Andererseits besteht es aus lauter Quadraten, so dass parallele Linien über das Gelände laufen.
Wenn Sie eine Gruppe, ein Symbol, einen Tiefenkörper usw. bearbeiten, wird das mit einem gut sichtbaren orangen Rahmen angezeigt. So wird vermieden, dass Sie in diesem Bearbeitungsmodus weiterzeichnen, weil Sie vergessen haben, die Gruppe zu verlassen. Den Bearbeitungsmodus können Sie auch mit der Escape-Taste verlassen.
Sie können in Vectorworks 2008 bestimmen, wie sich das Programm künftig bei einem Doppelklick auf ein Symbol verhalten soll: Wollen Sie direkt die 2D- oder die 3D-Komponenten des Symbols bearbeiten? Ebenso bei Pfadobjekten: Stellen Sie ein, ob ein Doppelklick direkt den Pfad oder das Profil editiert oder ob Sie immer entscheiden können, was zu tun ist. Diese Möglichkeit besteht für alle Objekte, die auf Pfaden beruhen, z. B. Umgrenzung, Objekt entlang Pfad u.a.
Damit eine Datei im Favoritenmenü der Zubehörpalette erscheint, genügt es in Version 2008, die gewünschte Datei in den Ordner Favoriten zu kopieren. Dadurch sind Sie nur einen Mausklick entfernt vom gesamten Zubehör in dieser Datei. Da Vectorworks auch Dokumente anzeigt, die in einem Favoritenordner auf einem Server abgelegt sind, können Sie eine bestimmte Symbolbibliothek oder Sammlung von Schraffuren auf einfachste Art und Weise allen Mitarbeitern zugänglich machen. Sie müssen die Vectorworks-Datei mit dem entsprechenden Zubehör einfach nur in den zentralen Favoritenordner kopieren.
Allzu viele Warnmeldungen können stören. Viele der einfachen Warnungen, z. B. die Fehlermeldung bei Doppelklick auf ein Rechteck, können Sie sich jetzt rot unten rechts im Programmfenster anzeigen lassen. Die Meldung ist nicht zu übersehen, unterbricht aber nicht den Arbeitsfluss.
Beim Befehl «In Wand umwandeln» stehen jetzt alle vorhandenen Wandaufbauten zur Wahl, es wird nicht mehr einfach der aktive verwendet. Zudem können Sie direkt die Höhe und die Dicke bestimmen und bei geschlossenen Objekten (z. B. Rechteck) wird die Außenseite automatisch erkannt.
Das Werkzeug «Datenbankeingabe» wurde an einigen Stellen verbessert. Jetzt können alle Datenbankeinträge mit einem Klick aktualisiert werden. Haben Sie also beispielsweise verschiedene Flächen in der Zeichnung verändert, können Sie diese Änderungen jetzt auf einen Schlag in die Datenbank übertragen statt wie bisher Fläche für Fläche durchgehen zu müssen. Im Werkzeug ist es jetzt auch möglich, für jedes Feld einen Vorgabetext festzulegen, zum Beispiel „Teppich“ im Feld Bodenbelag.
Vectorworks merkt sich beim Öffnen und Sichern den zuletzt benutzten Ordner und schlägt ihn z. B. beim nächsten Sichern automatisch vor. Haben Sie also alle Pläne eines Projekts in einem Projektordner gespeichert, erübrigt sich das mühsame Navigieren.
Neu lässt sich ein Blatt auch durch Ziehen eines Rahmens definieren. So können Sie kurzerhand einen beliebigen Planausschnitt drucken oder als PDF oder EPS exportieren.
Die Zeile, die unter der Zeichnung angezeigt wird, hat neue Aufgaben erhalten: Hier werden nicht nur laufend die Position des Zeigers und hilfreiche Informationen zur Benutzung des Werkzeugs angezeigt, über dem sich der Zeiger befindet. Auch Meldungen werden gut sichtbar eingeblendet, die bisher in einem eigenen Meldefenster gezeigt wurden. Der Vorteil: Ihr Arbeitsfluss wird nicht laufend durch mehr oder weniger relevante Programminformationen unterbrochen.
Diverse Verbesserungen erleichtern das Beschriften mit dem Legendenwerkzeug und erlauben eine freiere Gestaltung, z. B. können Titel in anderer Schrift, Größe und Schriftart angezeigt werden, als die Legendeneinträge.
Über 50 Dialogfenster in Vectorworks 2008 wurde modernisiert. Sie sind dadurch übersichtlicher, einheitlicher gestaltet, können skaliert werden, zeigen dynamische Vorschauen, speichern vorgenommene Einstellungen und enthalten zahlreiche weitere Verbesserungen, die die Bedienung erleichtern.
Wenn Sie eine Gruppe oder ein Symbol bearbeiten, wird das mit einem gut sichtbaren, orangen Rahmen gekennzeichnet. So wird vermieden, dass Sie nach der Bearbeitung versehentlich im Gruppenmodus weiterzeichnen, weil Sie die Gruppe nicht verlassen haben.
Neu passen sich die Befehle des Kontextmenüs an das Objekt an, über dem es aufgerufen wird. Klicken Sie beispielsweise mit der rechten Maustaste auf ein Symbol, stehen unter anderem die Befehle „Ersetzen“, „2D-Bearbeiten“, „3D-Bearbeiten“ und „Exportieren“ zur Verfügung.
Das Anlegen und Verwalten der Ebenen und Klassen in einem Dokument, wurde dank einiger Verbesserungen viel komfortabler. So holen Sie sich die Ebenen- und Klassenstruktur jetzt aus jedem beliebigen Dokument ins aktuelle. Sie können die Ebenen und Klassen dabei wahlweise mit oder ohne Objekte importieren. So lässt sich z. B. eine ganze Ebene mit einschließlich ihres gesamten Inhalts einem Klick von einem Dokument ins andere übertragen.
Die Arbeit mit Beschriftungen ist noch unkomplizierter geworden. Sie benötigen in Vectorworks 2008 weniger Beschriftungen, da sie sich besser an Form und Größe verschiedener Scheinwerfer anpassen.
Ein halbes Dutzend Verbesserungen erleichtern das Definieren und Bearbeiten von Fassaden-, Band- und anderen Rastern, zum Beispiel lässt sich die Reihenfolge der Gliederung einfach per Packen und Verschieben (Drag and Drop) der Gliederungsabschnitte mit der Maus festlegen.
Eine ganze Reihe praktischer und auch ästhetischer Änderungen in zahlreichen Dialogfenstern erleichtern das Arbeiten und machen es rundum angenehmer. Dazu gehört, dass Tool Tipps abgeschnittene Pfadangaben einblenden, dass zum Beispiel im Dialogfenster für den neuen Zubehörexport die Ordner auf Ihrer Festplatte in der gewohnten Baumstruktur angezeigt werden, schönere Icon und vieles mehr.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eine Maßzahl, erscheint im Kontextmenü neu auch ein Befehl zum Bearbeiten der Maßlinie. Und ein weiterer Befehl im Kontextmenü erlaubt das direkte Formatieren von von Maßzahlen.
Die Ellipse ist keine Methode des Kreis-Werkzeugs mehr, sondern hat ein eigenes Werkzeug erhalten. Zudem gibt es eine neue Methode, um direkt eine gedrehte Ellipse zu konstruieren. Wie auch Rechtecke bleiben jetzt ja auch rotierte Ellipsen ganz einfach bearbeitbar.
Mit dem Befehl «Einfügen am Ort» werden kopierte Objekte jetzt immer in Bezug auf den von Ihnen festgelegten Nullpunkt eingesetzt und nicht mehr in Bezug auf den internen Nullpunkt. Das hat den Vorteil, dass die eingefügten Objekte immer die korrekten Koordinatenwerte aufweisen, auch wenn Sie den Nullpunkt verschoben haben.
In Vectorworks 2008 bieten mehr Meldungs- und Warnfenster die Möglichkeit einzustellen, dass sich das Programm die gewählte Einstellung oder Vorgehensweise merkt. Diese Warnmeldungen bzw. Fragen werden dann nicht mehr angezeigt. Dadurch werden Sie in Ihrer Arbeit mit weniger Meldungen unterbrochen. Außerdem merkt sich Vectorworks diese Einstellung nicht nur bis zum Beenden des Programms, sondern so lange, bis Sie sie in den Programmeinstellungen wieder löschen.
Neu können Sie beim Befehl «Farbverlauftest» die erzeugten Farbverläufe auch mehrspaltig anordnen.
Das Ersetzen von Ebenen und Klassen ist mit noch weniger „Handarbeit“ verbunden. Im «EbenenKlassen Manager» können Sie in einem Einblendmenü direkt alle Ebenen und Klassen im Dokument aussuchen, die Sie ersetzen bzw. als Ersatz verwenden wollen, anstatt die Namen abtippen zu müssen.
Die hilfreichen Tooltipps werden jetzt an noch mehr Stellen im Programm eingeblendet, etwa bei Titeln von Listen, in Paletten, in vielen Dialogfenstern. Wenn Texte abgeschnitten werden, wie das bei Listen, Pfadangaben, in der Zubehörpaletten usw. vorkommt, zeigen Tooltipps den fehlenden Text. Die erläuternden Texte zu den Methoden von Werkzeugen wurden erweitert und geben kurze Anleitungen.
Mehr als einen neuen Anstrich haben die Fenster erhalten. Jetzt erzeugen Sie ein perfekt passendes Fenster in 20 Sekunden: Direkt im Hauptdialog können Sie auf Ihre Vorgabefenster zugreifen. In zwei Einblendmenüs wählen Sie den Fenstertyp aus (z. B. zwei Flügel, stumpfer Anschlag), tragen die Grundwerte Breite, Höhe, Brüstungshöhe ein, und schon haben Sie ein Fenster, das weitestgehend Ihren Vorstellungen entspricht. Eine bestimmte Kombination von Detaileinstellungen können Sie unter einem Namen speichern und mit einem Klick aufrufen: Etwa den im aktuellen Projekt verwendete Anschlag oder die in Ihrem Büro eingesetzte Rahmendarstellung usw. Welche Fenster und Detaileinstellungen als Vorgabe im Werkzeug angezeigt werden, bestimmen natürlich Sie bzw. Ihr Büro: Es ist jetzt auch möglich, dass die gleichen Vorgaben automatisch allen Mitarbeitern zur Verfügung stehen. Und falls trotz all der Vereinfachungen diese Arbeitsweise immer noch zu kompliziert ist, vielleicht im Vorentwurf: Eine zusätzliche Methode definiert ein Fenster, das mit gerade mal 7 Parametern auskommt!
Weitere Verbesserungen: Eine Vorschau für präzises Einsetzen, mehrere Fenster gleichzeitig in Wand verschieben, bearbeiten und löschen, sämtliche Attributeinstellungen zentral in einer Liste, neue 3D-Vorschau im Einstellungsdialog und vieles mehr. Und nicht zuletzt: Fenster benötigen nur noch den halben Speicherplatz.
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Wie auch das Werkzeug für die Fenster wurde das Werkzeug «Türen» gründlich überholt. Ziel war neben allgemeinen Optimierungen das manchmal aufwendige Definieren von Türen radikal abzukürzen. In Vectorworks 2008 kann daher eine perfekt passende Tür in vielleicht 20 Sekunden erzeugt werden. Und so geht’s: Direkt im Hauptdialog greifen Sie auf Ihre Vorgabetüren zu, einer Auswahl Ihrer typischen Türtypen. Sie wählen den Türtyp aus (z. B. eine Rahmentür mit stumpfem Anschlag) und tragen die Grundwerte Breite und Höhe ein. Jetzt habe Sie bereits eine Tür, die Ihren Vorstellungen schon sehr nahe kommt. Bestimmte Kombinationen von Detaileinstellungen sind unter einem Namen gespeichert und werden mit einem Klick aufgerufen: Etwa der im aktuellen Projekt verwendete Anschlag oder die in Ihrem Büro standardmäßig eingesetzte Türblattdarstellung usw. Sie ergänzen jetzt die ausgewählte Tür beispielsweise noch mit zwei solchen Einstellungssets. Sie sehen, das Einstellen einer Tür mit allen Details dauert so kaum eine halbe Minute.
Welche Türen als Vorgabe im Werkzeug angezeigt werden, bestimmen natürlich Sie bzw. Ihr Büro: Es ist jetzt auch möglich, dass die gleichen Vorgaben und Detaileinstellungen automatisch allen Mitarbeitern zur Verfügung stehen. Und falls trotz all der Vereinfachungen diese Arbeitsweise immer noch zu kompliziert ist, vielleicht im Vordprojekt: Eine zusätzliche Methode definiert eine Tür, die mit gerade mal neun Parametern auskommt!
Weitere Verbesserungen: Eine Vorschau für präzises Einsetzen, mehrere Türen gleichzeitig in Wand verschieben, bearbeiten und löschen, sämtliche Attributeinstellungen zentral in einer Liste, neue 3D-Vorschau im Einstellungsdialog und vieles mehr. Und nicht zuletzt: Türen benötigen nur noch den halben Speicherplatz.
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Intuitiv und doch präzise verschieben: Mit einem neuen Werkzeug ziehen Sie eine Linie und bestimmen so direkt, wie weit und in welche Richtung Sie ein Objekt verschieben. Auf die gleiche Art und Weise können Sie auch Objekte duplizieren und verteilen. Dies funktioniert mit allen 2D- und 3D-Objekten und sogar mit Objekten in Wänden.
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Der Multistempel nimmt Ihnen jetzt noch mehr Arbeit ab, dank rund einem Dutzend Verbesserungen. Darunter: Mehrere Objekte gleichzeitig stempeln, gewünschten Stempel direkt in der Methodenzeile auswählen, vereinfachtes Definieren von Stempeln mit mehreren Stempelwerten u.v.m.
Vectorworks speichert jetzt viele Ihrer persönlichen Einstellungen auch nach dem Beenden des Programms. dazu gehören die Werkzeugeinstellungen (Methoden): Spiegeln Sie meistens ein Duplikat statt des Originals, müssen Sie das also nicht mehr jedes Mal neu festlegen – Vectorworks lässt diese Methode eingeschaltet. Auch Fenstergrößen und -positionen sowie die Spaltenbreite in Listen (z. B. «Organisation») und Ihre Modieinstellungen (Ausrichten) merkt sich Vectorworks seit der Version 2008.
Wir haben das Pflanzenwerkzeug gehegt, gepflegt und etwas gestutzt. Resultat: Das Werkzeug ist besser an die Praxis angepasst
und seine vielfältigen Möglichkeiten sind einfacher zugänglich:
Drei Klicks genügen und schon ist eine Pflanze angelegt und eingefügt. Der Speicherbedarf der Pflanzen konnte mehr als halbiert werden. Zusätzliche grafische Möglichkeiten stellen die 2D- und 3D-Pflanzen individueller und ansprechender dar.
Sie können jetzt mit mehreren Katalogen arbeiten, eigene Kataloge erstellen und haben direkten Zugriff auf Branchenpakete. Pflanzen lassen sich direkt in der Methodenzeile auswählen oder einfach mit einem Klick auf eine bereits eingefügte Pflanze. Dank der Unterstützung der neuen Vorgabeordner stehen Ihre Standardpflanzen allen Mitarbeitern im Büro zur Verfügung und sind immer aktuell.
kosok
Unkompliziert und bequem ist das Anlegen und Bearbeiten normkonformer Geländeschnitte geworden. Schnitte sind jetzt dynamisch.
Das heißt, die Schnittdarstellung passt sich automatisch an, wenn der Schnittverlauf geändert wurde. Übrigens auch nach einer Änderung am Geländemodell. Ist- und Soll-Modell können gleichzeitig im Schnitt dargestellt werden. Und mit den vielfältigen Einstellungsmöglichkeiten entspricht die Darstellung des Schnitts jetzt genau
Ihren Vorstellungen und zeigt alle gewünschten Informationen.
Datenblätter sind keine Einbahnstraße mehr. Bisher konnten Objektdaten in Datenblättern nur angezeigt werden. In Vectorworks 2008 sind diese Daten direkt im Datenblatt veränderbar. Eine Änderung von Werten in einem Datenblatt passt also direkt die Datenbankeinträge des entsprechenden Objekts an. Zusätzlich lassen sich ganz einfach die Werte von Intelligenten Objekten verändern: Korrigieren Sie die Breite eines Fensters in einer Fensterliste, ändert sich auch das Aussehen des entsprechenden Fensters im Plan.
Einzeln bei 20 Fenstern nacheinander die Brüstungshöhe ändern? Das ist Vergangenheit. Jetzt können Sie alle aktivierten Objekte in einer Wand in einem Schritt bearbeiten: Mehrere Fenster in einer Wand verschieben, alle Türen löschen und viele weitere Einstellungen ändern.
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Vectorworks Innenausbau heißt jetzt Vectorworks interiorcad. Der neue Name steht für bewährte Qualität und noch mehr Freiheit. Zum Beispiel ist es nun möglich, auch frei gezeichnete Teile in ein Korpusmöbel zu integrieren. Auch in der Stückliste werden solche Freiteile als Bestandteile des Korpusmöbels erkannt. Eine intelligente Materialzuweisung passt sogar automatisch das ausgewählte Material an, wenn das durch eine spätere Bearbeitung nötig wird.
Jetzt können Sie Ihre geleistete Arbeit bequem mit Hilfe von Aufmaßplänen und Mengennachweisen nach REB dokumentieren. Damit beschleunigen Sie die Rechnungsprüfung und bieten dem Auftraggeber nachvollziehbare Abrechnungen. Positionen werden mit wenigen Klicks aus Ihrem Kalkulationsprogramm importiert (auch im GAEB-Format) und ohne Umschweife den Flächen in Vectorworks zugewiesen. Alles weitere - das Zerlegen in Einzelflächen und die Beschriftung der Einzelflächen, das Erstellen aller Listen - erledigt Vectorworks zuverlässig und auf Knopfdruck für Sie.
Auch Bemassungen, die Sie als Ergänzungen in einen Ansichtsbereich eingefügt haben, sind jetzt assoziativ, passen sich also automatisch an, wenn die bemaßten Objekte verändert werden.
Neu können Sie mit dem Schneidenwerkzeug nicht mehr nur mit einem Rechteck, sondern auch mit einem Polygon oder mit einem Kreis beliebige Objekte schneiden. Dadurch hilft in vielen Situationen das Werkzeug direkt weiter, wo man früher zunächst Hilfsobjekte zeichnen musste.
Mit einem neuen Befehl haben Sie jetzt auch vollen Zugriff auf die Objekte, mit denen Sie eine Aussparung oder ein Loch in einem Objekt definiert haben: Sie können diese Aussparung jetzt einfach verschieben, skalieren, ihre Form verändern usw., ohne dass Sie das Objekt neu anlegen müssen.
Neue Einstellungsmöglichkeiten für Scheinwerfer: Mit Torblenden können Sie genau bestimmen, was der Lichtstrahl mit welcher Form beleuchtet. Diese Einstellungen werden natürlich im Plan wie auch in der Visualisierung wiedergegeben. Außerdem wird der Lichtkegel in der 2D- und 3D-Darstellung präziser abgebildet.
Praktisch: Änderungen in den Datenblättern werden jetzt automatisch auf die Objekte im Plan übertragen: Die Artikelnummer eines Tisches oder die Farbe eines Scheinwerfers kann also auch direkt im Datenblatt geändert werden.
Der Befehl «Datei Info» gibt Auskunft über die aktuelle Datei und dient auch dem Aufräumen. Dank einiger Verbesserungen putzt «Datei-Info» jetzt noch gründlicher: Sie können aus der Liste mit Objekten, die genau aufeinander liegen, mit einem Knopf direkt an die entsprechende Stelle im Plan springen, um festzustellen, ob Sie das kongruente Objekt löschen wollen oder nicht. Bei der Suche werden jetzt auch 3D-Polygone und 3D-Hilfspunkte berücksichtigt. Ebenfalls praktisch: Löschen Sie eine Klasse oder eine Ebene, können Sie wahlweise deren Objekte entfernen oder sie in eine andere Klasse legen.
Plankopfsymbole können jetzt sinnvoll benannt werden und unterstützen das neue Vorgabesystem von Vectorworks, so dass Sie Ihre Standardplanköpfe allen Mitarbeitern im Büro zur Verfügung stellen können. Ein Stempel wie GEPRÜFT, NICHT FREIGEGEBEN etc. lässt sich an einer beliebigen Stelle im Plan anzeigen. Zusätzliche Felder für freie Beschriftungen, ein Nordpfeil und ein übersichtlicheres Dialogfenster runden die umfassenden Verbesserungen am Plankopf ab.
Wenn Sie z. B. mit Doppelklick auf einen Ansichtsbereich auf eine bestimmte Konstruktionsebene wechseln, bringt Sie jetzt ein einziger Klick zurück zum Ansichtsbereich. Beim Bearbeiten eines Ansichtsbereichs kann die Ansicht, die man zur Bearbeitung eingestellt hat, wahlweise auch beibehalten werden. Haben Sie beispielsweise in einem Ansichtsbereich eine Ergänzung in einem Zoomfaktor von 200% hinzugefügt, können Sie bestimmen, ob die Zeichnung nach Verlassen des Ansichtsbereichs immer noch mit dem Zoomfaktor 200% angezeigt wird oder ob wieder zum ursprünglichen Zoomfaktor gewechselt werden soll. Dies und einige weitere Verbesserungen machen das Arbeiten mit Ansichtsbereichen um einiges einfacher und effizienter.
Noch bequemer Arbeiten mit dem Umformenwerkzeug: Mehrere Punkte eines Objekts, das umgeformt werden soll, sind auch mit Hilfe eines Polygons auswählbar. Wollen Sie also zum Beispiel ganz bestimmte Eckpunkte einer Polylinie verschieben, lassen sich diese einfach mit Hilfe eines Auswahlpolygons auswählen.
Beim Bearbeiten der Unterobjekte von Symbolen, Tiefenkörpern, Pfadkörpern usw. springt Vectorworks jetzt immer automatisch an die Stelle, an der sich diese Unterobjekte befinden. Und auch nach einer 3D-Ansichtsänderung bleiben jetzt die Objekte immer im sichtbaren Bildausschnitt. So verlieren Sie das, woran Sie gerade arbeiten, nie aus den Augen.
Schlitze und Durchbrüche werden jetzt ebenso variabel beschriftet wie das schon bei Fenstern, Türen und Treppen möglich ist.
In der Liste, die der Befehl «Nullpunkt festlegen» anzeigt, werden neben den Namen der Nullpunkte auch deren Koordinaten angezeigt.
Mit der Funktion «Attribute suchen und ändern» finden Sie neu auch Intelligente Objetke wie Fenster, Stempel, Koordinatenpunkte usw. So ist es ein Leichtes, alle gefundenen Objekte zum Beispiel auf einen Schlag in einer anderen Klasse abzulegen.
Jetzt können Sie in einem Schritt alle Objekte aktivieren, die identische Datenbankeinträge aufweisen, z. B. alle Stühle mit derselben Artikelnummer.
Der Befehl «Farbtest» erstellt ein Raster oder eine Liste mit allen Farben, um beispielsweise zu testen, wie die Farben einer bestimmten Palette auf Ihrem Farbdrucker ausgedruckt werden. Der Befehl wurde an die neuen Farbpaletten angepasst und unterstützt alle neuen Funktionen.
Verschiedene Verbesserungen an Maschinenbaunormteilen ermöglichen neue Formen und genaueres und komfortableres Arbeiten, zum Beispiel mit dem Werkzeug «Welle», das jetzt u.a. eine Vorschau im Dialogfenster bietet. Neue Werkzeuge wurden entwickelt für Zentrierbohrungen, Zahnstangen und Rollen.
Wenn Sie mit «Ebenen stapeln» arbeiten, können Sie jetzt auch 2D-Objekte auf der aktiven Ebene anzeigen und mit den 2D-Werkzeugen wie gewohnt weiterarbeiten. Für mehr Bedienungskomfort sorgen diverse weitere Verbesserungen, etwa ein Knopf in der Darstellungszeile, mit dem man «Ebenen stapeln» ein- und ausschalten kann.
Präziser Wandaufbauten ersetzen: Neu können Sie wählen, ob Sie beim Zuweisen eines neuen Wandaufbaus Höhe, Klasse und Materialien der neuen Wand verwenden möchten oder ob Sie die alten Werte beibehalten wollen.
Mit dem Umformenwerkzeug können jetzt mehrere Punkte von Polylinien durch Spannen eines Rahmens auf einmal gelöscht werden. Was vorher hundert Einzelklicks benötigte, geht jetzt in einem Schritt. Das funktioniert auch für alle 3D-Objekte, die auf Polygonen oder Polylinien basieren.
Scheinwerferbeschriftungen (Label Legends) können individuell positioniert werden.
Noch mehr Freiheit in Vectorworks interiorcad, vormals Innenausbau, versprechen die Rahmenelemente, die jetzt ganz individuell in Vectorworks gezeichnet werden können, etwa für Rahmen von Küchen- und Landhausmöbeln, und in einer Bibliothek als Profilschablone abgelegt werden. Bisher war dies nur über die Eingabe von Werten möglich.
Weitere Verbesserungen in Vectorworks interiorcad 2008: Griffleisten und -mulden, Kollisionskontrolle bei Bohrungen, Details von mehreren Möbeln gleichzeitig ändern und eine verbesserte Schnittstelle zur Branchensoftware mit Unterstützung von Kalkulationen.
Checkbox, um Originalobjeke zu erhalten (Rechteck, auf dem Dach beruht.)
Neu ist es möglich, die Eigenschaften bestimmter Objekte in einem Schritt zu verändern. Beispielsweise ersetzen Sie in der ganzen Zeichnung im Nu die Linienstärke 0.2 durch 0.18, oder sie suchen die Fenster mit einer bestimmten Eigenschaft und ändern deren Breite. Zubehörpalette zeigt jetzt auf Wunsch immer automatisch das Zubehör des aktiven Dokuments an und nicht mehr stur das des zuerst geöffneten Dokuments.
Die wichtige Möglichkeit, verschiedenen Darstellungen unter einem Namen zu speichern, «Darstellung sichern», wurde jetzt mit noch differenzierteren Einstellungsmöglichkeiten versehen. Ob der sichtbare Ausschnitt und die 3D-Ansicht mitgesichert werden sollen, lässt sich getrennt bestimmen. Außerdem lässt sich speichern, ob der Befehl «Ebenen stapeln» ein- oder ausgeschaltet ist.
Der Ordner, in dem Ihre Präferenzen, Vorgaben, Favoriten, Masken, Scripts usw. abgelegt sind, lässt sich jetzt an jedem beliebigen Ort abspeichern. Das hat mehrere unschätzbare Vorteile: Installieren Sie z. B. ein Update von Vectorworks, bleiben Ihre Farbvorgaben, Masken, Schraffurvorgaben etc. erhalten. Ihr Ordner lässt sich außerdem einfach weitergeben – mit einem Memory Stick nach Hause oder an einen anderen Arbeitsplatz. Wo immer Sie arbeiten, Ihr Vectorworks kommt mit.
Besonders praktisch aber wird die Einführung und Pflege von Bürostandards, also von Standardklassen, Zubehör, Erweiterungen usw., die von allen Mitarbeitern genutzt werden sollen. Bisher war es recht aufwändig dafür zu sorgen, dass alle mit dem gleichen, aktuellen Material arbeiten. Jetzt ist ein Vorgabeordner auch auf dem Server definierbar. Das bedeutet: Die Dateien dort stehen allen im Büro sofort in Vectorworks zur Verfügung. Eine Symbolbibliothek wird nur einmal aktualisiert und schon sind die Symbole aller Mitarbeiter wieder auf dem neuesten Stand. Keine Infomails oder Aufforderungen zum Aktualisieren mehr. Es ist sogar möglich, dass der einzelne Anwender keine eigenen Vorgaben mehr unterhalten muss.
Solche Ordner lassen sich nicht nur für Bürostandards einsetzen, sondern auch für einzelne Projekte, denn es können beliebig viele Vorgabeordner angelegt werden. Dadurch können durch ein paar Klicks in den Programmeinstellungen für ein bestimmtes Projekt komplett andere Klassen, Symbole, Farben, Fenster, Wandaufbauten usw. geladen werden. Und alle, die am Projekt beteiligt sind, arbeiten mit dem richtigen Zubehör. Nicht nur für größere Büros eine unverzichtbare Funktion, die viel Zeit und Ärger sparen kann.
Die Ansichtsbereiche haben das Erstellen von Layouts und Präsentationen revolutioniert. Jetzt erneuern sie auch die Arbeit in Werk- und Detailplänen: In Vectorworks 2008 lassen sich Ansichtsbereiche auf Konstruktionsebenen anlegen statt nur auf Layoutebenen. Integrieren Sie beliebige Ausschnitte anderer Ebenen oder Zeichnungen auf der aktuellen Konstruktionsebene. Egal, ob ein Planausschnitt für ein Detail oder ein ganzer Grundriss als Konstruktionshilfe für die Fassade. Da die Ansichtsbereiche auf der Konstruktionsebene liegen, können Sie auch darüber zeichnen, z. B. um Details auszuarbeiten. Dafür können relevante Bauteile hervorgehoben werden – etwa indem man sie rot einfärbt. Die Ansichtsbereiche können beliebig begrenzt, rotiert und verschoben werden. Und natürlich kann man den Zeiger an allen Objekten eines Ansichtsbereichs ausrichten.
Und der Clou: Die Ansichtsbereiche können auch Ebenen aus externen Dateien anzeigen, nicht nur solche aus dem aktiven Dokument. Mit einer einfachen Begrenzung versehen holen Sie so in kürzester Zeit beliebige Planausschnitte aus anderen Dokumenten in die eigene Zeichnung. Ebenen, Klassen und Zubehör werden nur in den Ansichtsbereich übertragen und verändern weder die Ebenen- und Klassenstruktur noch das Zubehör Ihres Dokuments.
Das Arbeiten mit Referenzen ist zudem generell einfacher geworden. Alle Ansichtsbereiche werden übersichtlich im Organisationsfenster angezeigt. Hier sieht man auf einen Blick, ob der Ansichtsbereich aktuell ist. Ein Doppelklick öffnet die Datei, aus der der Ansichtsbereich stammt, und vieles mehr.
Neu können in Vectorworks-Plänen eingesetzte Datenblätter ebenfalls via DXF/DWG exportiert werden. Dabei wird ein Datenblatt in ein Gruppe aus Linien, Texten usw. zerlegt, die das genaue Aussehen des Datenblatts aufweist. Ihre Planungspartner haben so die gleichen Listen vor sich wie Sie.
Die Referenztechnologie in Vectorworks 2008 wurde komplett modernisiert. Referenzen werden neu an einem zentralen Ort verwaltet: im Organisationsfenster bzw. in der Navigationspalette. Hier hat man jederzeit den Überblick, ob die Referenzen auf dem aktuellsten Stand sind oder ob die Verbindung zum Original unterbrochen ist. Sind die Referenzen nicht mehr aktuell, können sie bequem mit einem Klick aktualisiert werden. Es kann ebenfalls bestimmt werden, ob die Referenzen vollständig im Zieldokument gespeichert werden oder ob
lediglich temporär eine Darstellung der Referenz geladen wird.
Solche echten Referenzen verringern den Speicherbedarf von Dateien beträchtlich. Müssen Sie ein ganzes Projekt auf einen anderen Server verschieben, können Sie jetzt die unterbrochene Verbindung aller Referenzen mit einer einzigen Pfadangabe wiederherstellen.
Ebenen aus anderen Dokumenten können wie bisher inklusive aller verwendeten Klassen, Symbole, Schraffuren usw. in den aktuellen Plan übertragen werden. Oder sie werden stattdessen einfach in einen eigenen Ansichtsbereich geladen. Das hat den Vorteil, dass das aktuelle Dokument nicht mit zusätzlichen Klassen oder Zubehör überfrachtet wird. Kurz: Nicht nur die Arbeit mit den neuen Referenzen ist eleganter geworden, sondern auch die Pflege und der Unterhalt.
Masken haben unter Windows und Macintosh dasselbe Format und können plattformunabhängig auf allen Arbeitsplätzen eingesetzt werden (z. B. im Büro mit gemischten Betriebssystemen). Masken werden darüber hinaus vom Programm schneller geladen und gewechselt.
Es ist jetzt möglich, mit dem Befehl «Export Objektdaten» neben Objektinformationen wie Länge, Volumen, Name usw. auch Feldinhalte aus verknüpften Datenbanken auszuwählen und zu exportieren. Weiter kann die Auswahl auf Objekte in bestimmten Klassen oder Ebenen eingeschränkt werden und die Bedienung dieses Befehls wurde gestrafft und vereinfacht.
Vereinfachter Datenaustausch mit GIS-Applikationen: Haben Sie ein Rasterbild mit einer TFW-Datei, dann können Sie das Rasterbild in Vectorworks 2008 geo-referenziert einfügen. Das heißt, das importierte Luftbild oder die topografische Karte wird automatisch mit der richtigen Größe und an der richtigen Stelle positioniert.
Ungemein praktisch für die gesamte Zubehörverwaltung ist der Befehl «Zubehör exportieren». Er legt zum Beispiel ein Symbol direkt in einer bestimmten Datei ab. Es ist nicht mehr nötig, dafür die Bibliotheksdatei zu suchen, zu öffnen, via Zubehörpalette das Symbol zu importieren, zu speichern und endlich wieder zu schließen.
Vectorworks 2008 arbeitet besser mit dem Betriebssystem zusammen: Weil die Nutzungsrechte verhindern können, dass Anwender auf den Programmordner zugreifen können, speichert Vectorworks Präferenzen, Masken, Vorgaben und weitere Ordner, die Einstellungen von Anwendern enthalten, in einem vom Betriebssystem dafür vorgesehenen Benutzerordner. So kann man auch mit eingeschränkten Rechten Vectorworks vollumfänglich nutzen. Natürlich können mehrere Benutzer können jeweils ihre persönlichen Einstellungen speichern. Das gilt auch für die Registrationsdaten und die Seriennummern.

Es war fällig, dass sich Name des CADs auch in der Dateiendung manifestiert: Vectorworks-Dateien weisen die neue Endung .vwx auf anstelle von .mcd.
Mit Vectorworks 2008 erhalten Sie hunderte neue bzw. überarbeitete Symbole, Rasterbildobjekte, Materialien etc.: Piktogramme Feuerwehr, Sicherheit und Gesundheitswesen, Vegetations-Materialien, 3D-Küchen, 3D-Fahrzeuge “Classic Cars”, abstrakte Bäume, Betonsteintexturen, fotorealistische 2D- und 3D-Bäume, 3D-Möbel für Außenanlagen.
Das Spotlight-Zubehör wurde um neue Audiosymbole, Musikinstrumente, Bühnenbildausstattungen, Scheinwerfer und vieles mehr erweitert.
In Vectorworks 2008 können Sie Ihre Pläne mit beliebig vielen Farben gestalten statt wie bisher nur mit 256. Damit Sie in der neuen Vielfalt immer die Übersicht behalten, wurde die Farbverwaltung völlig neu gelöst. Farben tragen jetzt Namen. Sie werden in der Attributpalette entweder wie bisher als kleine Rechtecke oder in Listenform mit ihrem Namen angezeigt. Damit Sie die gesuchte Farbe im Handumdrehen finden, lässt sich die Farbpalette nach verschiedenen Kriterien sortieren und durchsuchen. Das neue Vectorworks wird bereits mit einigen wertvollen Farbpaletten ausgeliefert, die man mit einem Klick direkt öffnen kann. Natürlich können Sie auch eigene Paletten definieren oder Ihre Standardfarben allen Mitarbeitern im Büro zugänglich machen. Ein Muss für alle, die nicht nur schwarzweiß arbeiten..
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Was würden Ihre Kunden davon halten? Auf dem Grundriss, den Sie ihnen geschickt haben, befinden sich an verschiedenen Stellen Knöpfe: Ein Klick auf den Namen des Strauchs, und ein Bild mit blühendem Sommerflieder öffnet sich. Das Leuchtensymbol öffnet ein PDF des Herstellers oder auch eine Preisliste. Ein Klick auf ein Dokument-Icon in der Zeichnung blendet mehr Hintergrundinfos ein, öffnet ein anderes Vectorworks-Dokument oder sogar einen kurzen Film.
Und beim Plankopf wird man natürlich auf Ihre Homepage weitergeleitet. All diese und viele weitere Möglichkeiten haben Sie in Vectorworks 2008. Sie setzen einfach einen Hyperlink ein und verknüpfen ihn mit der gewünschten Datei oder Webadresse. Im Handumdrehen machen Sie aus jedem Entwurf oder Plan eine informative Präsentation für Ihren Kunden.
Neu kann die Darstellung von Ebenen in den Ansichtsbereichen abweichen von ihrer Darstellung in der Zeichnung. Dadurch lassen sich schöne Effekte erzielen. Zum Beispiel können Sie in einem Ansichtsbereich die Ebenen mit den Ebenenfarben anzeigen (Ebene „Elektro“ also Magenta statt schwarz, in einem anderen Ansichtsbereich alle Ebenen nur schwarzweiß usw). Im Handumdrehen stellen Sie denselben Plan in verschiedensten Varianten dar.
Vectorworks 2008 gibt Ihnen ein Gestaltungsmittel in die Hand, das Ihre Projekte mit einer neuen Wirkungskraft versieht. Die Deckkraft jedes Objekts, also die Transparenz, lässt sich jetzt stufenlos einstellen. Ob fast durchscheinend oder nur etwas weniger kräftig, ob für Schatten auf einer Fassade oder Objekte aus Glas, ob für farbige Kunststofflampen oder Sträucher – solche und viele weitere Effekte, mit denen Sie Ihre Zeichnungen beleben, erzielen Sie mit wenigen Klicks. Die Transparenz für aktivierte Objekte ist einfach in der Attributpalette stufenlos einstellbar. Nicht nur solide Farben, sondern auch Rasterbilder, Farbverläufe, Symbole usw. können Sie transparent darstellen!
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Neu kann für jeden Ansichtsbereich einzeln bestimmt werden, ob Text immer von links nach rechts und von oben nach unten lesbar ist oder nicht. Bisher ließ sich das nur für das ganze Dokument festlegen. Zudem können Sie einen einzelnen Ansichtsbereich ohne Farben, nur schwarzweiß darstellen.
In Vectorworks 2008 kann das Aussehen von Wandschalen über Klassenattribute gesteuert werden. Mit wenigen Klicks blenden Sie so die Schraffur aller Betonschalen aus, ersetzen die Schraffur einer Schale durch eine andere oder füllen sie solid grau. Schalen können auch
benannt und ganz ausgeblendet werden. Dies und einige weitere Verbesserungen machen es möglich, ein und dieselbe Zeichnung ohne Aufwand für verschiedene Zwecke zu nutzen, beispielsweise für die Entwurfs-, Werk- und Detailplanung.
Jetzt ist das Einstellen und Steuern von Lichtquellen ein Kinderspiel!
Alle Lampen sind in der neuen Visualisierungspalette aufgelistet und werden hier wie mit einem Mischpult gesteuert. Sie können nach
Name, Typ, Ebene und anderen Gesichtspunkten geordnet werden. Eine bestimmte Lampe ist so im Nu gefunden. Oder Sie schalten mit einem Klick alle Lichter im Erdgeschoss aus. Erstellen Sie blitzschnell Beleuchtungsvarianten, indem Sie in zwei Ansichtsbereichen verschiedene Lichtquellen einschalten. Ein Doppelklick in der Visualisierungspalette aktiviert die Lampe und zentriert sie im Zeichnungsausschnitt. Und natürlich können Sie hier schnell und einfach einzelne oder mehrere Lampen bearbeiten, löschen usw. Ebenso einfach lassen sich die Kameras in der Visualisierungspalette verwalten, zum Beispiel ruft ein Doppelklick auf eine Kamera direkt Ihre Ansicht auf.
Fotos und Bilder in einem Vectorworks-Plan bieten viele gestalterische Möglichkeiten, aber sie können durch ihre Größe Pläne schwerfällig machen und sie lassen sich nicht mehr bearbeiten. Jetzt ist es möglich, TIFFs, JPEGs etc. und PDFs referenziert in Vectorworks zu
laden, also als Verknüpfung zum Original. So bleibt der Vectorworks-Plan rank und schlank. Wird das Originalbild nachbearbeitet oder auch ausgetauscht, wird die Änderung in Vectorworks übertragen. Das Handling ist denkbar einfach. Alle referenzierten Bilder eines Plans sind im Organisationsfenster aufgelistet und können dort aktualisiert, bearbeitet und gelöscht werden.
Jetzt lassen sich die Bilder, auf denen Materialien, Umgebungen oder Rasterbildfüllungen basieren, jederzeit auch für anderes Zubehör wiederverwenden. Das ist besonders praktisch, wenn Sie eine 2D-Darstellung in eine 3D-Darstellung übertragen. Denn jetzt können Sie die Bilder von Rasterbildfüllungen einfach für die 3D-Texturen verwenden und umgekehrt.
Im Drucken-Dialogfenster können Sie nun selbst einstellen, wie hell oder dunkel die Graustufe sein soll, mit der graue Ebenen und Klassen gedruckt werden. So können Sie den gewünschten Effekt auf Ihren Drucker abstimmen.
Neu stehen Ihnen 197 Varianten von Linienendzeichen (Pfeile) zur
Verfügung. Und mit den neuen Einstellungsmöglichkeiten können Sie pfeilschnell auch jede denkbare Form selbst kreieren. Objekte können zudem an beiden Enden unterschiedliche Pfeilarten zeigen.
Das Modul Spotlight wurde in der Version 2008 nicht nur übersetzt und ist jetzt durchgängig deutsch, sondern wartet auch mit einer ganzen Reihe bedeutender Verbesserungen und Neuerungen auf. Jetzt haben Sie genaue Einstellungsmöglichkeiten für die Lichtquelle in einem Scheinwerfer. Sie kontrollieren die Lichtabnahme, die Farbtemperatur und können Schatten ein- und ausblenden usw. Mit einem neuen Befehl im Kontextmenü (rechte Maustaste) lässt sich die Lichtquelle sofort bearbeiten. Und natürlich steuern Sie Lichtquellen direkt über die neue Visualisierungspalette.
Renderworks bietet zahlreiche neue Oberflächenstrukturen (Bump Maps), die perfekt auf die bestehenden Materialien abgestimmt sind. Auch für eigene Materialien können jetzt sehr einfach realistisch wirkende Oberflächenstrukturen erzeugt werden. Objekte mit rauen Oberflächen laden fast zum Anfassen ein und
rücken Ihre Visualisierungen noch näher an die Realität heran.
Wie Ansichtsbereiche können nun auch Ebenenverknüpfungen mit einer Begrenzung versehen werden, so dass nur noch der gewünschte Ausschnitt sichtbar ist. Solche Ebenenverknüpfungen können Sie zum Beispiel auf einer Konstruktionsebene einsetzen und als Konstruktionshilfe verwenden, etwa für die Fassade, Details usw. Sie können sogar darüber zeichnen, z. B. um Details auszuarbeiten.
Jetzt kann die 3D-Kreisauflösung für einen Schnitt-Ansichtsbereich gesondert eingestellt werden, z. B. in einer höheren Qualität, als im übrigen Dokument. Dadurch kann die Darstellung von runden Objekten in Schnitten verbessert werden, ohne dadurch die ganze Zeichnung zu verlangsamen.
Jetzt können Sie auch Texturen erzeugen, die auf extrem großen Rasterbildern beruhen. Solche Bilder bilden die Grundlage von Texturen, wie sie in Visualisierungen für höchste Ansprüche an die Realtitäsnähe verwendet werden. So können Sie jetzt auch Spitzentexturen (z. B. von Arrowway) in Vectorworks verwenden.
Beim Werkzeug «Ausschnitt rendern» gelangen Sie über einen neuen Knopf mit einem Klick zu allen Einstellungsfenstern für die verschiedenen Rendermethoden.
Die Wiedergabe von indirektem Licht verleiht einer Visualisierung das gewisse Etwas. Leider benötigt die dafür verwendete Berechnungsmethode «Radiosity» viel Zeit. Eine zusätzliche Einstellung für eine weit schnellere Renderworks-Methode erzielt jetzt eine ähnlich realistische Ausleuchtung, indem besonders zu dunkle Bereiche mit Hilfe von indirektem Licht aufgehellt werden.
Nicht nur an sonnigen Tagen wirft die schnelle Rendermethode OpenGL jetzt Schatten, eine realistische Wirkung für praktisch jede gerenderte Szene. Die OpenGL-Darstellung mit Schatten dient auch als praktische und schnelle Vorschau vor dem finalen Rendern in einer höheren Qualität.
In der OpenGL-Vorschau verschiedener Dialogfenster ist es jetzt auch möglich zu zoomen und den Ausschnitt zu verschieben. So können Sie Ihre Einstellungen bereits im Dialogfenster genau überprüfen, und müssen für Korrekturen nicht laufend das Dialogfenster verlassen und wieder öffnen.
OpenGL ist besonders für eine schnelle Vorschau vor dem endgültigen Rendern mit höherer Qualität geeignet oder auch für „Live-Vorführungen“. Dank einer neuen Option können Sie eine neue Variante damit darstellen. Sie betont die Kanten der Objekte. Das sieht besonders gut aus und macht oft das Modell besser erkennbar.