Hier finden sie eine Liste der Neuerungen von Vectorworks 2011. Es sind sicherlich viele Features dabei, auf die Sie nicht verzichten möchten! Einen kompakten Überblick über die aktuelle Version finden Sie im Updateprospekt oder in den Updatefilmen.
Verschaffen Sie sich in 10min einen schnellen Überblick über die Highlights Ihrer Branchenversion.
Zu den Updatefilmen Vectorworks 2011 mit Architektur, Landschaft, Spotlight ...
Verschaffen Sie sich einen Überblick über die Neuerungen in diesen 7 Kapiteln:
Zur perfekten Textvorschau beim Bearbeiten kommt noch einiges dazu: Textblöcke haben acht statt nur vier Modifikationspunkte und lassen sich wie normale Rechtecke umformen und rotieren. Gedrehte Textblöcke kann man jetzt direkt in ihrer rotierten Lage bearbeiten. Oder Sie drehen sie mit einem Klick temporär in die Horizontale, wenn das praktischer ist. Das geht übrigens auch bei 3D-Texten, die im Raum stehen. Ebenfalls mit einem Klick aktiviert: Die Rechtschreibkorrektur im Kontextmenü. Und die Hintergrundfarbe kann den ganzen Textblock ausfüllen oder nur die einzelnen Textzeilen. Viele praktische Hilfen, mit denen Sie Ihre Textblöcke im Nu perfekt editieren.
Jetzt können Sie in sogenannten Formatvorlagen alle Texteinstellungen Ihrer Überschriften, Fließtexte, Aufzählungen usw. speichern, also die Schrift, die Größe, die Ausrichtung usw. Das ist praktisch, denn solche Formatvorlagen können Sie dann mit einem Klick Texten und Bemaßungen zuweisen. So sind Sie sicher, dass Ihre Überschriften usw. in allen Plänen gleich aussehen, ohne dass man jede einzelne Schriftgröße kennen muss – die richtige Formatvorlage genügt! Und wenn alle Beschriftungen von schwarzem auf grauen Text umgestellt werden sollen, ändern Sie nur die Formatvorlage und alle Texte in der Zeichnung werden grau. Bequem wie in einer Textverarbeitung.
Der Text mitsamt seinen dazugehörigen Objekten, wie zum Beispiel ein Textrahmen um den Text, werden jetzt tadellos vergrößert oder verkleinert, wenn Sie Bemaßungen und Intelligente Objekte wie z. B. eine Beschriftung oder den Stempel von Räumen in einem Ansichtsbereich skalieren.
Sie kennen das: Bisher änderte ein Textblock die Größe und den Umbruch, sobald man hineinklickte, um ihn zu bearbeiten. Dadurch wusste man nie genau, wie der Text nach der Bearbeitung wirklich aussah. Um zu sehen, ob er in einen rechteckigen Rahmen passte, musste man den Textblock wieder verlassen und das Ganze unter Umständen mehrmals wiederholen. In Vectorworks 2011 dagegen sieht Ihr Text während des Bearbeitens und danach immer genau gleich aus und Sie können ihn während des Schreibens perfekt einpassen. Eine absolute Tophilfe fürs Schreiben.
Erstellen Sie echte dreidimensionale Beschriftungen – mit dem gewohnten 2D-Textwerkzeug! Denn Text weist jetzt automatisch eine räumliche Lage auf, sobald Sie in eine 3D-Ansicht wechseln. Möbelstücke beschriften, ein Schild an einer Fassade anbringen, eine Vegetationsfläche beschriften... einfach mit dem Textwerkzeug losschreiben. Und nicht nur Text ist 3D, sondern auch Bemaßungen.
Text im Blocksatz: Kein Problem in Vectorworks 2011. Auch hoch- und tiefgestellter Text steht zur Verfügung, etwa für Flächen- und Volumeneinheiten. Der Blocksatz lässt besonders längere und mehrspaltige Texte einfach gut aussehen – Vectorworks 2011 erfüllt damit einen der meist genannten Anwenderwünsche im Textbereich!
Bisher musste man für jede kürzere (oder längere) Maßhilfslinie jedes Mal einen zusätzlichen Bemaßungsstandard anlegen. Jetzt zieht man einfach die Maßhilfslinien auf die gewünschte Länge – das war’s schon. Sie erledigen das mit der Maus oder auch mit Werteingaben in der Infopalette, ohne Federlesens und neue Standards. Wieder ein Hindernis, das Vectorworks 2011 aus dem Weg räumt.
In gewissen komplexen Situationen kann es vorkommen, dass assoziative Bemaßungen zu Problemen beim Bearbeiten der bemaßten Objekte geführt haben. Dank eines neuen Befehls lässt sich die Assoziativität einer Bemaßung oder einer ganzen Maßkette lösen. Die Assoziativität lässt sich ebenso bequem wiederherstellen, indem Sie den Endpunkt der Maßhilfslinie packen und auf den neuen Punkt ziehen.
Kennen Sie das? Eine Planänderung führt dazu, dass das Objekt sich zu nahe an den Bemaßungen befindet. Bisher musste man nun Maßkette für Maßkette packen und nacheinander wegziehen. Jetzt können Sie alle Maßketten in einem Schritt vom Gebäude wegschieben. Ein großartiger Zeitsparer.
Eine weitere Errungenschaft der 2D/3D-Integration in Vectorworks 2011: Bemaßungen sind echte 3D-Objekte, mit denen auch im Raum liegende Kanten bemaßt werden können. Auch diese 3D-Bemaßungen sind assoziativ, passen sich also automatisch an, wenn der bemaßte Körper verändert wird. Das Bemaßen selbst ist in 3D ebenso einfach wie in 2D.
Die neuen Textformatierungen können Sie auch auf Bemaßungen anwenden. Das bedeutet, dass Sie die in Ihrem Büro verwendeten Darstellungen von Maßzahlen mit Schriftart, -größe usw. als Textformatierungen speichern und den Bemaßungen im Plan in einem Schritt zuweisen können. So entsprechen alle Bemaßungen automatisch dem Bürostandard. Eine Änderung an der Textformatierung, und alle Bemaßungen in der Zeichnung werden aktualisiert. Zwei oder drei solcher Bemaßungsformatierungen, und die Mitarbeiter müssen die Einstellungen im einzelnen gar nicht mehr kennen.
Die neue Render-Engine sorgt auch für eine nahezu verlustfreie Datenübergabe an das Programm CINEMA 4D von Maxon. Und hier steht Ihnen alles zur Verfügung, was Ihre Visualisierung praktisch ununterscheidbar von einer Fotografie macht. SKY für betörende Himmelslandschaften, Materialien und Lichtquellen der Luxusklasse, Animationen, Tiefenschärfe, Caustics und und und.
Nach Parasolid von Siemens PLM, dem besten Modellierkern für ein CAD, kommt jetzt die CINEMA 4D Render-Engine für Renderworks. Visualisierungen werden in Vectorworks mit der Spitzentechnologie des neuen Partners MAXON berechnet. Das neue Renderworks wartet dadurch mit einer atemberaubenden Berechnungsgeschwindigkeit und nie dagewesener Qualität auf. Und das bei einfacherer Bedienung, denn mit gerade mal fünf Lichteinstellungen erzielt man ein besseres Resultat als im alten Renderworks mit Dutzenden von Reglern und Optionen. Ein Quantensprung und einfach ein Muss für jeden, der mit Renderworks arbeitet. Oder arbeiten möchte.
Direkt mit der Maus, intuitiv und ohne ständiges „Methodenwechseln“ können Sie jetzt blitzschnell Texturen wie Backsteine und Fliesen, aber auch ein Logo auf einem Objekt platzieren, ausrichten und skalieren. Arbeitsebene und Achsen werden automatisch in die richtige Lage gedreht, so wie jetzt schon bei 2D-Rasterbildfüllungen.Auch bei mehreren aktiven Objekten sieht man genau, welches man gerade bearbeitet.
Wenn man eine Darstellung speichert, werden in der neuen Version auf Wunsch auch die Rendereinstellungen mitgesichert. Damit lässt sich auch eine gerenderte Darstellung wieder exakt so aufrufen, wie sie zum Zeitpunkt der Speicherung ausgesehen hat.
In der neuen Version kann man die Kamera mit ihren praktischen Einstellungen in der Infopalette nicht nur zum Anlegen eines Ansichtsbereichs einsetzen, sondern auch später noch zum Nachbearbeiten der 3D-Ansicht. Und noch eine handliche Verbesserung: Auf Wunsch werden in gespeicherten Darstellungen die Rendereinstellungen mitgesichert, damit eine Darstellung genau so aufgerufen wird, wie sie gespeichert wurde.
Mit einem neuen Befehl kann man Gelände verändern, indem eine Wand hinein gezeichnet wird: Wände fungieren also sozusagen als Modifikatoren. So ist es ein Leichtes, Stützmauern in ein bestehendes Geländemodell zu integrieren, indem zum Beispiel vor der Mauer das Gelände abgetragen und hinter der Mauer aufgeschüttet wird.
In Vectorworks 2011 rückt zusammen, was zusammengehört. Die Unterschiede zwischen 2D und 3D schwinden und das vereinfacht vor allem das Konstruieren in 3D. Was heißt das konkret? Mit dem ganz normalen 2D-Rechteck können Sie jetzt direkt auf die Fläche eines Würfels zeichnen. Wollen Sie eine eckige Öffnung in den Körper stanzen? Drücken Sie das 2D-Rechteck einfach in den Würfel hinein. Und beim Bearbeiten von Objekten wird die Arbeitsebene automatisch in die richtige Lage gedreht. Vectorworks 2011 erkennt Flächen: Sie müssen nicht mehr ständig die Ansicht wechseln, sondern modellieren direkt in einer verständlichen Ansicht, sagen wir von rechts oben, als stünde das Modell vor Ihnen. Das klingt einfach, und genau das ist es auch.
Aus dem behäbigen „Körper umformen 3D“ wird das clevere Werkzeug „Drücken/Ziehen“ mit drei statt sechs Methoden: Packen Sie eine Fläche eines Tiefen- oder Verjüngungskörpers oder auch ein 2D-Rechteck und ziehen oder drücken Sie die Fläche in die gewünschte Position, einfach wie das Öffnen einer Schublade. Völlig intuitiv erzeugen Sie 3D-Körper aus 2D-Flächen, drücken Löcher in Objekte, vergrößern oder verkleinern bestehende Körper usw.
„Boden/Decke“ ist ein neues Werkzeug, das den Boden mit den Wänden assoziativ verbindet: Ein Boden passt sich einer Veränderung der Wände automatisch an. Und Böden können Schichten aufweisen wie Stahlbeton, Trittschalldämmung, Estrich usw. Dadurch können Sie echte dreidimensionale Boden-Wand-Verbindungen definieren, bei denen beispielsweise der Rohboden auf der tragenden Schale der Wand aufliegt und an der Dämmung endet. Aus einem solchen 3D-Modell lassen sich automatisch korrekte Schnitte ableiten. So funktioniert BIM!
In Vectorworks 2011 sind Wandschalen auch in 3D-Modellen sichtbar, und können somit unterschiedliche Materialien und Höhen aufweisen. Das Erstellen von 3D-Gebäudemodellen wird dadurch noch einfacher und attraktiver, denn leitet man aus dem 3D-Modell 2D-Schnitte ab, werden die Wände absolut korrekt mit ihren Schalen dargestellt. Natürlich kann man deshalb für jede Schale auch einen Massenauszug erzeugen.
Mit dem Werkzeug „Füllung und Material bearbeiten“ kann man jetzt 2D-Luftbilder auf 3D-Geländemodelle mappen. Die Luftbilder lassen sich passgenau durch Drehen und Skalieren platzieren und bilden so ein Gebiet realistisch ab.
Veröffentlichung Rubihornbilder:
Geodaten © Landesamt für Vermessung und Geoinformation Bayern, 3754/10
http://geodaten.bayern.de
Eine neue 2D- und 3D-Darstellungsart des Geländemodells macht die Aufschüttungs- und Abtragsflächen oder -volumen sichtbar. Die Infopalette zeigt das gesamte Auf- und Abtragsvolumen an und man hat die perfekte optische Kontrolle über die Veränderung des Geländes.
Das Aktualisieren eines Geländemodells wurde um ein Mehrfaches beschleunigt. Möglich ist das, weil anstelle der gesamten Modelldaten nur noch die Änderungen aktualisiert werden müssen. Kaum noch Warten muss man aus dem gleichen Grund beim Öffnen eines Dokuments mit einem Geländemodell.
Ein Klick berechnet jetzt die Auf- und Abtragsvolumen jedes einzelnen Dreiecks eines triangulierten Geländemodells. Das Ergebnis wird in einer Liste angezeigt. Damit hat man eine exakte Kontrolle über die Erdmassenbewegungen in einem Geländemodell. Welche Volumen-Infos angezeigt werden, bestimmen Sie, z. B. Volumen Ist-Modell, Volumen Soll-Modell, Auf- und Abtragsvolumen, Gesamtvolumen u.a.
Mit einem neuen Befehl lassen sich gestufte Wände erzeugen. Die Stufen können gleichmäßig verlaufen oder sich automatisch dem Gelände anpassen, auf dem sich die Wand befindet. Mauerkrone und die Unterkante lassen sich unabhängig abstufen. Mit den exakten Einstellungsmöglichkeiten lösen Sie jede Situationen: Sie können die Höhe und Breite der Stufen bestimmen, wie auch die Länge und Anzahl.
Beim Fokusobjekt wird nichts mehr dem Zufall überlassen. Die Nummerierung eines Fokus wird immer korrekt weitergeführt, ohne doppelte Zahlen, auch wenn er dupliziert oder neu eingesetzt wird. Sie haben die Wahl unter einer ganzen Reihe vordefinierter Fokuspunkte und Sie bestimmen, wie der Fokuspunkt angezeigt wird: Als achteckiger Standard, nur in 2D, nur in 3D oder beides oder einfach nur als Hilfspunkt, der das Rendering nicht beeinflusst.
Jetzt können Sie mit einem Klick jede 3D-Fläche in ein 2D-Polygon oder ein anderes 2D-Objekt umwandeln. Natürlich steht so ein Polygon genau an der richtigen Stelle im Raum und kann als 2D-Objekt mit einer Schraffur, einem Farbverlauf o.ä. gefüllt und gewohnt einfach bearbeitet werden. Im Nu können Sie so auch in 3D beispielsweise Schalen mit der richtigen 2D-Schraffur darstellen.
Vermesserdaten in Form von 3D-Hilfspunkten können neu nicht nur als Grundlage für Ist- sondern auch für Soll-Modelle dienen, denn die 3D-Hilfspunkte lassen sich mit einem Klick in Modifikatoren umwandeln (Koordinatenobjekte mit korrekten 3D-Höheninformationen).
Um eine Fläche eines Objekts auszuwählen, etwa um deren Kanten zu verrunden oder um die Fläche nach oben zu ziehen, müssen Sie jetzt nicht mehr genau auf eine Kante oder auf einen bestimmten Punkt klicken. Sie bewegen die Maus nur noch irgendwo auf die Fläche und die rote Vorschau zeigt sofort, ob Sie die richtige Fläche erwischt haben. Kleine Änderung, große Wirkung. Und das funktioniert sogar in einer gerenderten Darstellung! Die Auswahl der richtigen Fläche wird zusätzlich einfacher, indem man nur noch die Flächen im Vordergrund direkt anklicken kann. Für weiter hinten liegende drückt man gleichzeitig eine Taste.
In Vectorworks 2011 sind 2D-Objekte auch in 3D-Ansichten sichtbar. Und nutzbar. Und sie sehen genau so aus, wie man es erwartet: mit Schraffuren, Farben, Füllungen, mitsamt Text und Bemaßungen usw. Platzieren Sie im Handumdrehen eine 2D-Fotografie so, dass sie als Bild an der Wand hängt. Oder erstellen Sie übersichtliche Nutzungspläne, indem Sie einfach mehrere 2D-Pläne übereinandergestapelt darstellen. Sie planen nur 2D? Mit Vectorworks 2011 erzielen Sie dennoch spektakuläre 3D-Effekte.
Die schwindenden Unterschiede zwischen 2D und 3D machen aus dem 3D-Konstruieren ein Kinderspiel. Das 3D-Aktivierenwerkzeug wurde in sein 2D-Pendant integriert, ebenso das Umformenwerkzeug. Die beiden funktionieren einfach wie man es erwartet, in beiden Bereichen. Vectorworks 2011 erkennt Flächen von Objekten vor und während des Bearbeitens. Sie müssen nicht mehr ständig die Ansicht wechseln – Sie modellieren direkt in einer übersichtlichen Ansicht, sagen wir von rechts oben, als stünde das Modell direkt vor Ihnen. Denn Vectorworks dreht Flächen und Körper beim Anlegen automatisch in die richtige Lage. Diese und viele weitere Neuerungen machen das 3D-Konstruieren so intuitiv wie Sie es vom 2D-Planen so schätzen.
Mit dem neuen Werkzeug „Raum“ erzeugen Sie Räume mit normkonformen Raumstempeln, genau nach Ihren Vorstellungen. Bequem in der Infopalette wählen Sie die Nutzungsart, die Funktion, ob Brutto- oder Nettofläche angezeigt wird usw. Die Infopalette können Sie übrigens konfigurieren und nicht verwendete Felder einfach ausblenden oder für Sie wichtige einblenden. Es lassen sich auch Raumdaten erfassen, die in der Zeichnung nicht erscheinen, etwa die Anzahl Steckdosen oder Arbeitsplätze für spätere Auswertungen.
Und dann ist da die Sonderausstattung: Wurden nachträglich einige Wände verschoben? Eine Aktualisierungsfunktion korrigiert alle Räume mit einem Klick. Sie können einen ganzen Grundriss aktivieren und alle Räume in einem Schritt anlegen, Nummerierungslücken finden und und und. So verwaltet und beschriftet man Grundrisse mit einem modernen BIM-CAD.
Teppichsymbol zu klein? Baumsymbol zu monoton? Kein Problem in Vectorworks 2011, denn hier können Sie Symbole skalieren. Passen Sie das Teppichsymbol direkt mit der Maus in den Raum ein. Oder Sie variieren in der Infopalette die Größe und Rotation von ein paar Baumsymbolen so, dass der Eindruck Dutzender verschiedener Bäume entsteht. Zudem können Symbole auch eine Größe aufweisen, die vom Maßstab nicht beeinflusst wird. So erreichen Sie, dass Schilder für Fluchtpläne nicht verkleinert werden oder Steckdosensymbole immer 3 mm groß sind, egal, ob sie im Maßstab 1:50 oder 1:100 eingesetzt wurden. Von den skalierbaren Symbolen profitieren nicht zuletzt importierte DXF-Dateien, indem die importierten Pläne kaum noch größer als die Originale sind. Kleine Änderung – große Wirkung.
In Vectorworks 2011 können Sie Ihre wichtigsten Grundeinstellungen direkt in der Methodenzeile mit einem Klick ein- und ausschalten. Das kann die Liniendickenanzeige beim Zoomen sein, ob beim Editieren einer Gruppe die Objekte außerhalb angezeigt werden und viele mehr. Sie bestimmen, welche Einstellungen Sie immer zur Hand haben, ohne Navigieren durch Einstellungsdialoge. Schnelleinstellungen heißt diese Verbesserung treffend.
Der neue Befehl „Unterteilen und zerschneiden“ unterteilt Geraden, Kreisbögen, Kreise und Rechtecke in einzelne, gleich große Teilstücke bzw. Rechtecke. Einen Kreis in verschiedene Kreisbogen zu zerlegen, ein Rechteck in einzelne Rechtecke in Zeilen und Spalten... Solche Aufgaben erledigt man mit einem Klick und ohne Hilfskonstruktionen.
Ein neuer Befehl erzeugt zwischen zwei Geraden eine beliebige Anzahl von Zwischengeraden auf einen Schlag, beispielsweise für Parkplätze. Das funktioniert nicht nur für eine lineare, sondern auch für eine radiale Aufteilung, wie zum Beispiel für die Minutenstriche auf einem Zifferblatt.
Eine neue Zeigerfangeinstellungen blendet immer einen definierbaren Winkel zum letzten Segment ein, also etwa zur zuletzt gezeichneten Objektseite. So zeichnet man Polygone oder zum Beispiel eine Wand in einem Zug, die in einem bestimmten Winkel zur zuvor gezeichneten Wand steht.
Schnittansichtsbereiche in Vectorworks 2011 kann man auch auf Konstruktionsebenen legen, nicht nur auf Layoutebenen. Solche Schnittansichtsbereiche können dadurch als Grundlage für Zeichnungen auf Konstruktionsebenen dienen. Da der Schnittansichtsbereich auf einer normalen Konstruktionsebene liegt, ist es ein Leichtes, maßstäblich darüber zu zeichnen oder markante Punkte als Fangpunkte und Konstruktionshilfen zu nutzen. So lässt sich beispielsweise der Schnitt einer Fassade im Maßstab 1:50 perfekt als Vorlage für eine Detailzeichnung verwenden. Und weil Schnittansichtsbereiche auch Schnitte aus anderen Plänen enthalten können, erleichtert diese neue Funktion auch die Zusammenarbeit in größeren Teams.
Bisher wurden gelöschte Symbole im Plan grundsätzlich durch einen Hilfspunkt markiert. Ja nach Plan hatte das einige Handarbeit für das Löschen der Hilfspunkte zur Folge. Deshalb hat man jetzt die Wahl, ob nach dem Löschen des oder der Symbole solche Hilfspunkte gesetzt werden.
Oft enthalten importierte DXF-DWG-Datei Hunderte einzelner Geraden oder Wände, aber keine Flächen oder verbundenen Wände, was die Weiterbearbeitung erschwert. Ein neuer Befehl aktiviert nun in einem Schritt sämtliche Einzelgeraden, die eine Fläche bilden, oder alle zusammenhängenden Wände, praktisch so, als ob sie schon ein Objekt bilden. Erkannt werden Linien, Kreisbogen, offene Polygone, offene Polylinien, offene 3D-Polygone, offene NURBS-Kurven und Wände.
Eine ausgeklügelte Caching-Technologie steuert die Darstellung von Symbolen, die mehrfach in der Zeichnung vorkommen. Vectorworks 2011 erzeugt im Hintergrund ein Pixelbild des Symbols, das im Speicher gehalten wird und nicht jedes Mal berechnet werden muss. Die Folge ist ein mehrfach beschleunigter Bildschirmaufbau. Mit anderen Worten: Viele Symbole sorgen nicht nur für schlanke Dateien, sondern neu auch für eine schnelle Bildschirmanzeige!
Eine zusätzliche Linienendzeichenart (Pfeile und dergleichen) ist die Doppellinie. Sie besteht aus zwei kurzen, parallelen Geraden und dient in verschiedenen Regionen der Kennzeichnung des Antritts von Treppen. Wie Pfeile, Kreise, Schrägstriche usw. steht sie in der Attributpalette zur Auswahl bereit.
Vectorworks 2011 – das heißt auch weniger Spezialwerkzeuge. Die Werkzeuge „Dächer zusammenfügen“ und „Dachdicken angleichen“ gibt es nicht mehr, weil alle ihre Aufgaben komplett vom Zusammenfügen-Werkzeug übernommen werden. Zusätzlich lassen sich damit nicht nur Dachflächen mit Dachflächen verbinden, sondern auch Dachflächen mit beliebigen Körpern, sogar mit runden. So haben Sie die Möglichkeit, sehr effizient auch außergewöhnliche Dachformen zu konstruieren.
Die neue Version des Werkzeugs „Gefälle Grundriss“ ist jetzt in der Lage die Höhen eines Geländemodells auszulesen. Und noch besser: Auch das Geländemodell kann umgekehrt die Höhen von Gefälle Grundrissobjekten übernehmen. Man kann also nicht nur die Höhe von Geländepunkten eines Geländes und Gefälle bemaßen. Zusätzlich haben Sie die Möglichkeit mit Hilfe der Gefällebemaßung das Geländemodell zu verändern, zum Beispiel um einen Vorplatz oder eine Terrasse zu erstellen.
Beim Zeichnen von Wänden mit der Maus kann man bestimmen, welcher Wandbestandteil die Linie repräsentiert, die man mit der Maus zieht, die sogenannte Leitlinie. Neu kann die Leitlinien auch auf die Kante der Kernschale gelegt werden. So kann man direkt Wandlänge und -maße über die Kante der Kernschale statt über die Außenkante definieren. Gut geeignet ist diese Methode auch, um den Verputz zu zeichnen, aber nicht mitzurechnen.
Mit neuen Funktionen für das Datenblatt können relevante x-, y- und z-Koordinatenwerte ermittelt werden, wie zum Beispiel die Einfügepunkte von Symbolen oder Intelligenten Objekten. So ist im Nu eine Liste mit den Positionskoordinaten bestimmter Objekte zusammengestellt.
Neu können Sie bestimmen, ob in Datenblättern Objekte in bestimmten Ansichtsbereichen berücksichtigt oder ausgeschlossen werden. So lässt sich einfach verhindern, dass beispielsweise in einer Fensterliste Fenster doppelt gezählt werden oder versehentlich gar nicht, wenn sie referenziert sind.
Jetzt kann man den gesamten Textblock mit einer Farbe unterlegen oder jede Zeile einzeln auf einem farbigen Balken laufen lassen. Textblöcke haben neu acht statt vier Modifikationspunkte, so dass man sie gleich umformen und sogar rotieren kann wie normale Rechtecke. Und schließlich kann man die Rechtschreibprüfung (jetzt auch im Kontextmenü) nur über aktivierten Text laufen lassen. So sehen Ihre Textblöcke genau so aus, wie Sie das wollen.
Das Vectorworks Service Select-Paket bietet auch Fernwartung an. Dabei wird via Internet eine Verbindung zu Ihrem Rechner aufgebaut, so dass der Support Ihren Bildschirm sehen und zügig einen Lösungsweg vorschlagen kann. Der neue Befehl startet direkt das dafür nötige Programm TeamViewer. (Nur für Vectorworks Service Select-Kunden.)
Mit einem neuen Hilfebefehl gelangen Sie direkt ins Vectorworks Service Select-Portal mit all seinen Tutorialfilmen, Extra-Zubehör, Tipps und Tricks und den übrigen exklusiven Supportdiensten. Ein regelmäßiger Besuch lohnt sich, denn das Angebot wird laufend aktualisiert und ausgebaut. (Nur für Vectorworks Service Select-Kunden.)
Stark überarbeitet wurde das Arbeitsplattenwerkzeug. Sie können jetzt bequem in einer 3D-Ansicht die Platten bearbeiten. Weiter passen sich Arbeitsplatten den Unterschränken an und funktionieren mit Tischen und Waschtischen. Außerdem sind jetzt in der mitgelieferten Bibliothek Verbindungen zu finden.
Jetzt sind alle verplanten Beschläge auch in 3D-Ansichten sichtbar! Sie haben also jederzeit die perfekte visuelle Kontrolle. Zudem ermöglicht die Erneuerung des Bemaßungssystems eine optimale Fertigungskontrolle und im Korpusgenerator wurden die Hängebeschläge von Häfele, Hettich und Würth integriert.
Wie üblich können Stücklisten an zahlreiche Schnittoptimierungen exportiert werden, wodurch ein durchgängiger Arbeitsfluss vom CAD zur Plattenaufteilsäge ermöglicht wird. Neu entwickelt wurde eine Ardis-Schnittstelle, die von allen Ardis-Versionen gelesen werden kann, und eine Anbindung an WebOPT.
Außerdem lassen sich Hilfen ausblenden, wenn es „zu viel“ wird: Gleich alle mit der Taste „S“ . Halten Sie diese Taste gedrückt, können Sie Objekte visuell platzieren, ganz ohne Snappen, sagen wir den Textblock in die Nähe des Rechtecks. Oder wenn ein Objekt beim Verschieben ständig auf die 30°-Achse springt, obwohl man es einfach ungefähr um 28° visuell verschieben möchte. Lassen Sie „S“ wieder los, funktionieren alle Ausrichtpunkte wieder.
Neu springt der Intelligente Zeiger auch auf Mittelpunkte, Eckpunkte und Seitenmitten des Zeichenblattes. Das ist praktisch, um ein Element genau auf die Blattmitte zu setzen oder um ein Rechteck aufzuspannen, das genau gleich groß ist wie das Blatt. Immer ein zweckmäßiger Helfer, wenn man ein Objekt irgendwo relativ zum Blatt platzieren will.
Zwischen zwei gesetzten Ausrichtpunkten wird standardmäßig als Konstruktionshilfe eine Hilfslinie eingeblendet, an deren Mitte man ebenfalls ausrichten kann. Das ist oft praktisch, aber manchmal kommen einem diese zusätzlichen Ausrichtpunkte in die Quere. Deshalb kann man sie jetzt ausschalten. Sie bestimmen in Vectorworks 2011, welche und wie viele Informationen Sie benötigen, um effizient zu konstruieren.
Bei einem gesetzten Hilfspunkt, werden automatisch horizontale und vertikale Hilfslinien als Zeichenhilfe eingeblendet. Manchmal stören sie jedoch, wenn andere Ausrichtpunkte in der Nähe sind und man sieht kaum woran man eigentlich ausrichtet. Mit einer neuen cleveren Option werden die Hilfslinien automatisch ausgeblendet, wenn sich die Maus in die Nähe anderer Ausrichtpunkte bewegt.
Mit dem nützlichen Befehl „Projektionsansichten anlegen“ lassen sich sofort verschiedene Ansichten eines 3D-Objekte auf einer Layoutebene einfügen. Welche Ansichten das sind, können Sie einstellen. So werden bis zu sieben Ansichten in einem Schritt erzeugt und angeordnet, beispielsweise von vorne, links, hinten, rechts, oben und links vorne oben.
Eines der gebräuchlisten Werkzeuge überhaupt hat eine neue, praktische Methode erhalten: Der erste Klick ist der Mittelpunkt der Gerade, die man dann aus ihrer Mitte „herausziehen“ kann. Praktisch für Mittelachsen, Mittelkreuze, Kreisdruchmesser und mehr. Ausser lassen sich Geraden direkt beim Zeichnen um einen frei definierbaren Faktor verlängern oder verkürzen, so werden mit Faktor „2“ automatisch alle Geraden doppelt so lang.
Mit Vectorworks 2011 können Sie Bauleitplanungen entsprechend der Planzeichenverordnung einfacher umzusetzen. So können Sie beispielsweise die Farbpalette „Planzeichenverordnung“ aufrufen und die entsprechenden Farben zugeweisen.
Nutzen Sie das überarbeitete Vorgabedokument „Planzeichenverordnung 1000“ für Ihre Planungen. Neu stehen Ihnen dort die XPlanungs-konformen Klassen inklusive der Farben und Schraffuren sowie die Symbollinien der „PlanzV 90“ zur Verfügung. Darüber hinaus sind die Symbole auf die neuen Optionen von Vectorworks 2011 angepasst.
Mit einem neuen Werkzeug gestaltet man in wenigen einfachen Arbeitsschritten praktisch beliebige Wandabschlüsse: Zum einen können Sie Wandschalen exakt nach Ihren Vorstellungen über den Abschluss laufen lassen. Zum anderen können Sie beliebige Elemente zeichnen und nahtlos mit einer Wandschale zusammenfügen oder verschneiden. Ein runder oder schräger Abschluss der Betonschale? Kein Problem mit Vectorworks 2011.
In Vectorworks 2011 lassen sich für das Werkzeugs „Attribute kopieren“ Einstellungen in Sets speichern. So ein gespeichertes Set mit Wandeigenschaften wie Ebene, Wanddicke, Datenbankverknüpfung usw. lässt sich jetzt also mit zwei Klicks von einer Wand auf die andere übertragen. Alle gespeicherten Sets stehen direkt in der Methodenzeile auf Abruf bereit.
Neu kann man für Geraden einen Skalierungsfaktor bestimmen, um den die Geraden während des Zeichnens vergrößert oder verkleinert werden. So kann man in einem Schritt Geraden anlegen, die zum Beispiel doppelt so lang sind wie eine Strecke in der Zeichnung oder sehr schnell lange Hilfslinien einsetzen.
Drei neue Methoden des Werkzeugs „Dreieck“ ermöglichen die Konstruktion von Dreiecken mit seinen Seitenlängen, mit zwei Seiten und einem Winkel oder mit zwei Winkeln und einer Seite. So lässt sich ein Dreieckobjekt in allen erdenklichen Situationen schnell und ohne Hilfskonstruktionen definieren. Neu ist das Werkzeug auch in Vectorworks Basic enthalten.
Endlich können Sie ganz unkompliziert Ihre eigenen Füllungen definieren! Sie zeichnen mit den gewohnten Werkzeugen die gewünschte Geometrie, diese wird gekachelt und fertig ist das neue Zubehör „Mosaik“. Wie Schraffuren und Farbverläufe wird diese neue Füllmethode in der Attribut- und in der Zubehörpalette gespeichert. Besonders gelungen ist die Vorschau beim Erzeugen: Sie sehen genau, wie die Füllung später aussieht. Völlig intuitiv, einfach mit der Maus, legen Sie die Wiederholungen fest, etwa die Abstände in x- und y-Richtung. So erzeugen Sie auch spektakuläre „Mosaike“ im Nu. Kreieren Sie jetzt all die individuellen Füllungen, die Sie schon immer wollten!
Speichern Sie alle Belageinstellungen für ein Belag/Weg-Objekt über einen Knopf in der Infopalette. Um sie einem anderen Objekt zuzuweisen, genügt es, die gespeicherten Einstellungen aus der Zubehörpalette per Drag and Drop auf das neue Objekt zu ziehen.
In Vectorworks 2011 haben Sie eine genauere Kontrolle über die Scheinwerferposition. In den Spotlight-Einstellungen können sie mit einem Klick verhindern, dass es automatisch in der Infopalette eingetragen wird, wenn ein Scheinwerfer auf eine Lichtposition gesetzt wird. Außerdem lässt sich ein Fangkreisradius bestimmen. Befindet sich eine Lichtposition innerhalb dieses Radius, wird sie dem Scheinwerfer zugewiesen.
Die Attributklassen, mit denen man das Aussehen einiger Intelligenter Objekt steuert, sind handlicher geworden. Die Anzahl Klassen ist nicht mehr auf nur 30 beschränkt und sie können jetzt aussagekräftige Namen tragen wie zum Beispiel „Nussbaum poliert“ oder „Beine Esszimmertisch“ usw.
Mit Hilfe einige zusätzlicher Einstellungen lässt sich noch genauer bestimmen, wie die Vorschau der Treppe im Treppen-Einstellungsdialog angezeigt wird. Sie können die Rendermethode der Vorschau bestimmen und den Maßstab, der die Grenze zwischen detaillierter und schematischer Darstellung bildet.
Beim Anlegen neuer Treppen schlägt das Treppenwerkzeug automatisch passende Standardnamen für die Klassen vor, in die die Treppe und ihre Unterobjekte abgelegt werden (z. B. die Treppen-Beschriftung). Auf Wunsch erledigt das Werkzeug das Ablegen in Standardklassen sogar völlig automatisch.
Jetzt können Objekte in Wänden auch mit der Pfeiltaste in der Wand verschieben, ohne dass sich die Wand selbst bewegt. Genauso, wie man das natürlich erwartet. Auch dies ist eine weitere Funktion in Vectorworks 2011, die einheitlicher und logischer wurde.
Neu öffnen Sie mit zwei Klicks in der Zubehörpalette die Bibliotheksordner von Vectorworks oder Ihre eigenen Standardbibliotheken, ob auf Ihrem Computer oder dem Büroserver. So haben Sie ruck, zuck Zugriff auf die meistgenutzten Symboldokumente, Standardschraffuren usw.
Bessere Orientierung in der Infopalette! Die Trennlinien tragen jetzt die Bezeichnung des jeweiligen Bereichs, beispielsweise „Text“ und „Hilfslinie“ bei Bemaßungen. Auch die Textfelder im Datenbereich der Infopalette sind beschriftet mit „Datenbank“, „Datenbankfelder“ und „Datenbankfeldeinträge“.
Alle Funktionen der Version Maschinenbau sind mit Version 2011 vollständig in Vectorworks Architektur, Landschaft, Spotlight, interiorcad und Designer integriert. Das bedeutet für Sie als Anwender dieser Versionen, dass Ihnen auf einen Schlag eine Vielzahl neuer Funktionen sowie die gesamte Maschinenbaubibliothek zur Verfügung steht, mit diversen Intelligenten Objekten wie Schrauben, Nieten, Federn, Lager, Zahnräder, Wellen und vieles mehr.
Zur besseren Verständlichkeit und um Verwechslungen vorzubeugen wurden die verschiedenen Nullpunkte in Vectorworks umbenannt. Der bisherige „normale„ Nullpunkt oder auch Ursprung heisst neu Benutzernullpunkt. Dadurch kann er abgegrenzt werden vom Vectorworks-Nullpunkt, auf dem die internen Rechnungen des Programms beruhen, der aber nicht sichtbar in Erscheinung tritt. Der „Relative Ursprung“, den man mit der Taste G für kurze Zeit als Konstruktionshilfe auf einen beliebigen Punkt in der Zeichnung legen kann, heisst jetzt treffender temporärer Nullpunkt.
Die ausgewählten Einstellungen für den praktischen Befehl „Ähnliches aktivieren“ lassen sich wie bei ähnlichen Funktionen in einem Set speichern und aufrufen. Speichern Sie so Ihre wichtigsten Suchen, sagen wir zum Beispiel alle Polygone in der Klasse Wald als Such-Set, und schon können Sie diese Polygone jederzeit mit zwei Klicks wieder aktivieren. Die gespeicherten Suchsets lassen sich übrigens ganz bequem über die Methodenzeile aufrufen.
Fast ein Dutzend Verbesserungen vereinfachen das Anlegen und Bearbeiten von Treppen, ermöglichen aber auch einige ganz neue Treppentypen: Zum Beispiel Gerade Treppen mit mehreren Podesten. Vectorworks 2011 erfüllt auch einen Wunsch besonders vieler Anwender: Treppen mit unterschiedlichen Lauf- und Podestbreiten. Außerdem gibt es neue Geländertypen, differenziertere Beschriftungen, bequemer einstellbare Treppenattribute um nur einige der vielen Treppenverbesserungen zu nennen.
Eckfenster mit Glasstößen, Rahmenstößen oder mit verschiedenen Eckpfosten sind ein Kinderspiel in Version 2011! Setzen Sie ein Eckfenster in eine Wand, springt es automatisch in die nächstliegende Ecke und wird korrekt abgefast. Wie für viele Werkzeuge und für Vectorworks 2011 generell gilt auch hier: Zusätzliche Funktionen im bekannten Werkzeug!
Neben Eckfenstern wurde auch ein modernisiertes System ins Fensterwerkzeug integriert, das auch komplexe Öffnungen mit unterschiedlichen Größen innen und außen völlig korrekt in die Wände schneidet. Dadurch werden bessere Schnitte erzeugt, die Volumenberechnungen sind noch genauer und in Fassadenansichten werden keine überflüssigen Linien mehr um die Fenster gezeichnet.
Der Befehl „Vectorworks-Forum“ geleitet Sie direkt zu Startseite der gleichnamigen Anwenderplattform von Vectorworks. Das Forum, das 2008 die frühere Mailingliste ablöste, ist der ideale Ort für den Austausch mit anderen, um Fragen zu stellen und um mit der Suchfunktion in Tausenden von bestehenden Beiträgen zügig die gesuchte Antwort zu finden. Wählen Sie den neuen Befehl, und Sie profitieren vom Know-how einer hilfsbereiten Vectorworks-Gemeinschaft und haben Zugriff auf einen riesigen Wissensschatz rund um Vectorworks.
Ein neuer Befehl im Hilfemenü bringt Sie direkt zum Supportformular. Dieses Formular hilft dem Vectorworks-Supportteam dabei, Ihre Anfrage so schnell und effizient wie möglich zu beantworten und wird daher generell für Anfragen via E-Mail empfohlen.
Die neue ODBC-Datenbankschnittstelle ermöglicht eine Verknüpfung Ihrer gezeichneten Objekte in Vectorworks mit den Daten in einer externen Datenbank wie FileMaker, Access, MySQL, Oracle, Excel u.a. Das versetzt Sie in die Lage, im jeweiligen Programm die Aufgaben zu erledigen, für die es am besten geeignet ist. Mit der Datenbanksoftware pflegen Sie Ihre Daten, nutzen die Such- und Filterfunktionen, fertigen Auswertungen an usw. In Vectorworks haben Sie alle grafischen Möglichkeiten, etwa um alle Objekte mit einem bestimmten Bodenbelag mit einer Farbe zu markieren, oder indem Sie zählen, wie viele Pflanzen sich in einem Park befinden. Dank der ODBC-Verknüpfung stehen Ihnen alle aktuellen Daten aus Ihrer Datenbank auch in Vectorworks zur Verfügung. Natürlich können Sie auch Informationen aus Vectorworks in die Datenbank übertragen, z. B. die Flächen von Räumen oder die Größe einer Vegetationsfläche.
Mit dem Befehl „Batch drucken“ lassen sich verschiedene Ebenen oder Layouts sichern, die alle zusammen gedruckt werden sollen. Neu kann man solche Drucksets für mehrere Dokumente erstellen. So kann man sämtliche Pläne eines Projekts, die man vielleicht einmal im Monat für den Bauherrn oder die Fachplaner zusammenstellt, mit einem Knopfdruck ausdrucken. Nichts geht vergessen. Das funktioniert genau gleich für den PDF-Export. Sie wählen einmal den Befehl und erzeugen auf einen Schlag Dutzende oder Hunderte von PDF-Dokumenten.
Eine Schraffur, die im Quellprogramm rotiert oder skaliert wurde, kann via DXF/DWG nun auch in Vectorworks als eine einzelne Schraffur importiert werden, die rotiert und skaliert wird. Das bedeutet eine übersichtlichere Zubehörpalette mit weniger Schraffuren in einer schlankeren Datei.
Eine intelligente Übertragung bestimmter Objekttypen von DXF-/DWG-Dateien in Vectorworks sorgt für spürbar schlankere Dokumente und für eine leichtere Nachbearbeitung: So wird aus einer kubischen Kurve statt eines facettierten Polygons mit unzähligen Eckpunkten eine NURBS-Kurve. Und ein Polygon mit geraden Segmenten bleibt ein echtes Polygon und wird nicht zur Polylinie.
Bisher wurden in DXF-/DWG-Dateien Schraffuren in Objekten mit komplexen Formen, z. B. mit Löchern und Inseln, in Vectorworks in Gruppen Tausenden einzelner Linien umgewandelt. Jetzt werden auch die Füllungen solcher Objekte sauber als einzelne Schraffuren importiert. Das beschleunigt den Bildschirmaufbau, ermöglicht oder vereinfacht das Bearbeiten solcher Objekte und sorgt nicht zuletzt für dafür, dass Dateien um ein Vielfaches kleiner ausfallen können.
In Vectorworks 2011 ist es möglich, vorhandene Klassen in einem Plan durch die importierten zu überschreiben. Dadurch können beispielsweise die Bürostandards für Klassendefinitionen mit ihren Stiftfarben, Schraffuren usw. in ein schon bestehendes Projekt übernommen werden. Die Klasseneigenschaften werden auch auf Ansichtsbereiche übertragen.
Zwei raffinierte Helfer bei der Lightwright-Schnittstelle: Setzt man in Lightwright einen Scheinwerfer auf eine bestimmte Lichtposition, wird die Nummerierung des neuen und der vorhandenen Scheinwerfer in Vectorworks 2011 automatisch aktualisiert. Und man kann Scheinwerfer jetzt aus Lightwright heraus in Vectorworks aktivieren und weiterbearbeiten.
Das wird einige Ihrer DXF-/DWG-Planungspartner freuen: Neu kann man Ansichtsbereiche auf Konstruktionsebenen auch direkt in die exportierte Datei einbinden, anstatt sie als separate XRef-Dateien zu exportieren. Dadurch können Sie Pläne mit Ansichtsbereichen als ein einziges Dokument an die Partner weitergeben, die mit mehreren Master- und Quellendokumenten nicht gut zurechtkommen.
Mit dem Befehl „Export PDF (Batch)“ lassen sich neu nicht nur Layoutebenen und Darstellungen für ein Dokument unter einem Namen speichern, sondern gleich für mehrere Dokumente. So kann man sämtliche Pläne und Einstellungen eines Projekts, die man einmal im Monat jeweils zum Beispiel für die Fachplaner zusammenstellt, einfach unter einem Namen speichern und mit einem einzigen Knopfdruck Plan für Plan als PDF sichern. So geht nichts vergessen und jeder im Büro kann diesen Job im Handumdrehen erledigen.
Nutzen Sie jetzt die ganze Power von CINEMA 4D! Mit Renderworks 2011 können Sie Ihr Vectorworks-Modell jetzt direkt im CINEMA 4D-Format speichern. Materialien und Lichtquellen werden perfekt an CINEMA 4D übergeben. Vectorworks-Ebenen und -Klassen werden sorgfältig in CINEMA 4D-Strukturen überführt, damit Sie auch hier beispielsweise mit einem Klick alle Möbel ausblenden können. Die neue CINEMA 4D-Schnittstelle übergibt Ihre Modelle perfekt – ein MUSS für CINEMA 4D-Anwender und alle, die höchste Ansprüche an Visualisierungen und Animationen stellen.
Mit dem neuen Werkzeug „Vitra-Szene“ starten Sie den original Vitra-Möbelkonfigurator (nur in der Windows-Version enthalten), in dem Sie das gewünschte Vitra-Möbel einfach auswählen und zusammenstellen können. Der nächste Klick fügt das Möbel bereits als Intelligentes 2D-/3D-Objekt direkt in den Vectorworks-Plan ein. Nachträgliche Änderungen sind kein Problem: Ein Doppelklick auf das Möbel in Vectorworks, und schon lässt es sich im Vitra-Konfigurator nachbearbeiten. So einfach und komfortabel planen Sie in Vectorworks 2011 mit dem gesamten Möbelsortiment von Vitra.
Vectorworks 2011 stellt Ihnen die neuesten DXF/DWG-Schnittstellen zur Verfügung, die Ihnen die nötige Feinabstimmung erlauben für den optimalen verlustarmen Datenaustausch mit Ihren Partnern, Behörden usw.
es gibt aber noch weiteres, wie bogenbemasunge usw....
Ein Symbol, das im Quellprogramm skaliert wurde, kann via DXF/DWG nun auch in Vectorworks als ein einzelnes Symbol importiert werden, das skaliert wird. Das bedeutet eine übersichtlichere Zubehörpalette mit weniger Symbolen in einer insgesamt schlankeren Datei.