Hier finden sie eine Liste der Neuerungen von Vectorworks 2012. Es sind sicherlich viele Features dabei, auf die Sie nicht verzichten möchten! Einen kompakten Überblick über die aktuelle Version finden Sie im Updateprospekt oder in den Updatefilmen.
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Verschaffen Sie sich einen Überblick über die Neuerungen in diesen 7 Kapiteln:
Ein weiterer wichtiger Baustein für die perfekte BIM-Planung (Building Information Modelling): Gebäude mit echten Geschossen. Fassen Sie jetzt mehrere Ebenen zu einem Geschoss zusammen, etwa die Oberkante des Rohfußbodens, die Oberkante des Fertigfußbodens und die Unterkante der Decke. Wenn Sie so ein Geschoss um zwei Stockwerke nach oben schieben, werden alle Ebenen darin korrekt mit verschoben. Oder Sie möchten ein Geschoss erhöhen? Die Höhen der darüber liegenden Geschosse mitsamt ihren Ebenen passen sich automatisch an.
Kennen Sie das? Sie möchten ein Objekt aktivieren, das von einem anderen komplett verdeckt wird. In Vectorworks 2012 drücken Sie einfach die R-Taste und Sie haben den Röntgenblick: Alles wird halbtransparent und Sie können auch alle verdeckten Objekte mit einem Klick aktivieren, packen, verschieben, löschen oder in den Vordergrund holen.
Jetzt kann Vectorworks alle Werte und Informationen, die in einer Vectorworks-Datenbank erfasst sind, auf Knopfdruck graphisch in der Zeichnung sichtbar machen. Zum Beispiel können Sie alle Räume entsprechend ihrer Nutzung unterschiedlich einfärben. Oder möchten Sie lieber sehen, welche Bodenbeläge wo verwendet werden? Zwischen diesen Anzeigearten kann mit zwei Klicks hin- und hergewechselt werden. Sie können aber nicht nur mit Farben arbeiten: Stellen Sie Ortschaftssymbole je nach Einwohnerzahl größer oder kleiner dar, oder erzeugen Sie dreidimensionale Balken unterschiedlicher Höhe. Vectorworks 2012 macht aus Ihrem CAD-Plan ein veritables Informationssystem. Auch perfekt geeignet für GIS-Anwendungen.
In Vectorworks 2012 lassen sich komplette Dateien oder einzelne Ebenen georeferenzieren, das heißt, alle Objekte werden entsprechend eines wählbaren Weltkoordinatensystems (z. B. UTM) korrekt dargestellt. Es werden alle gängigen globalen Koordinatensysteme unterstützt, die zur Darstellung der Erdoberfläche verwendet werden, darunter Universal Transverse Mercator, Lambert Conic, ETRS, Gauß-Krüger etc. Gesteuert wird die korrekte räumliche Umsetzung der Daten von der neu eingebundenen GDAL-Library. Dadurch ist man in der Lage, alle beliebigen Raumdaten mit dem korrekten Koordinatensystem in Vectorworks einzulesen. Einmal definiert, greifen auch die Import- und Exportfunktionen auf das ausgewählte Koordinatensystem zu. Außerdem kann man das gewählte Koordinatensystem auch in einem Schritt als Gitternetz in eine Zeichnung einfügen und so ablesbar machen. Und eine weitere neue Funktion zeigt zwischen zwei beliebigen, weit voneinander entfernten Punkten die Luftlinie an. So arbeitet ein modernes CAD/GIS-Programm.
Accelerate Your Designs! In komplexen Zeichnungen mit vielen Ansichtsbereichen musste man bisher mitunter Geduld haben. Das ist Vergangenheit: Das Verlassen einer Gruppe oder eines Symbols, das Wechseln der Layoutebene, Ein- und Ausblenden von Planbestandteilen, das Aktualisieren der gerenderten Darstellung eines Ansichtbereichs, Öffnen, Schließen und Speichern der Dokumente: All das und mehr geht jetzt bis zu zehnmal schneller! Die Arbeit mit Plänen mit Ansichtsbereichen geht jetzt also richtig flüssig von der Hand.
Treppen nutzen intelligent die neuen Geschosse: Neu lassen sich Treppen definieren, deren Höhe sich automatisch dem Stockwerk anpasst, auf dem sie sich befinden. Solche Treppen können auch auf verschiedenen Stockwerken/Ebenen unterschiedlich dargestellt werden, nämlich vor dem Treppenbruch als die Treppe des aktuellen Stockwerks und hinter dem Treppenbruch als diejenige des darunterliegenden Stockwerks.
Dank des neuen Strukturelements „Geschosse“, lassen sich Objekte wie Wände, Stützen, Böden, Treppen u.a. mit bestimmten Ebenen verknüpfen, so dass beispielsweise eine Außenwand immer auf der Oberkante des Rohfußbodens beginnt und an der Unterkante des darüber liegenden Rohfußbodens endet. Erhöht sich die Geschosshöhe, passt sich die Höhe der Außenwand an. Und Wände wie diese weisen schon beim Anlegen automatisch die korrekte Höhe auf. Mit den Geschossen und den übrigen BIM-Funktionen sind Änderungen und Anpassungen in einem Gebäude mit mehreren Geschossen ein Klacks. Aber auch das Verwalten von Plänen mit komplexen Ebenenstrukturen wird mit den Geschossen einfacher.
Der Multistempel ist eines der beliebtesten Instrumente, entsprechend lang war die Wunschliste für zusätzliche Möglichkeiten. Davon wurde ein Großteil für Vectorworks 2012 umgesetzt. Hier eine Auswahl: Ein neuer Multistempel lässt sich durch Auswählen der gewünschten Angaben (Variablen) aus einer Liste ganz einfach „zusammenklicken“, ein neuer Knopf öffnet direkt den Bearbeitenmodus des Stempelsymbols, und auch maßstabsunabhängige Symbole lassen sich jetzt bequem bearbeiten. Auf Wunsch wird eine Linie eingeblendet, die zeigt, welcher Stempel mit welchem Objekt verbunden ist, und die man per Drag and Drop auch zur Korrektur dieser Verknüpfungen nutzen kann. Mit einem neuen Ersetzenknopf in der Infopalette lässt sich ein Stempel bequem austauschen, die eingetragenen Werte bleiben dabei erhalten! Für alle Einträge und Werte im Stempel wird jetzt automatisch eine (unsichtbare) Vectorworks-Datenbank angelegt. So können Sie ganz einfach auf alle Ihre Stempeldaten zugreifen, etwa um Listen in Datenblättern zu erstellen. Diese Datenbank wird auch im Hintergrund mit dem Stempel im- und exportiert. Das Stempeln mehrerer Objekte geht bis zu fünfmal schneller, was besonders bei größeren Stempeljobs willkommen ist, etwa der Nummerierung von Stadionstühlen. Apropos Bestuhlung: Beim Stempeln mehrerer Objekt mit einem Zähler können Sie jetzt zuvor genau festlegen, wie nummeriert werden soll, z. B. reihenweise und von oben nach unten. Und das ist tatsächlich nur ein Teil der vielen Verbesserungen: Da sind noch die automatische Aktualisierung des Koordinatenstempels, Meldungen mit Tipps zur Fehlerbehebung, korrekte Höhen- und Breitenangaben für (gedrehte) Rechtecke, die bequeme Aktualisierung mehrerer Stempel in einem Schritt und und und.
Die neusten Verbesserungen an den Vectorworks-Datenblättern bauen Hürden ab beim Erstellen von Listen und Tabellen. Sie können jetzt so viele Spalten wie Sie wollen sortieren oder mit dem Summensymbol versehen. So lassen sich jetzt in beliebig vielen Spalten Einzelwerte anzeigen und nicht mehr nur Summen. Und nicht zuletzt ist die Anzahl Zeichen in einer Datenblattzelle nicht mehr auf 255 limitiert. Damit wurden die dringendsten Anwenderwünsche beim Datenblatt erfüllt.
Dank neuer Optionen für Mittel- und Firstpfetten lassen sich Dachstühle noch genauer definieren. Neben der untersten Pfette kann auch die Höhe der obersten Mittelpfette festgelegt werden, die unterste Mittelpfette kann bündig mit dem unteren Ende der Sparren sein, die Firstpfette bündig zur den Gratsparren und mehr.
Neu können Stützmauern oben und unten unabhängig voneinander abgetreppt sein. D.h. es lassen sich für oben und unten unterschiedliche Einstellungen der Stufen wählen, z. B. für eine Wand aus L-Steinen. Zusätzlich folgt die Wandunterkante bei einem Geländemodell durch einen neuen Eingabewert automatisch dem Höhenverlauf.
Die Zeichenlimitierung für Textfelder in Vectorworks-Datenbanken gibt es nicht mehr, Sie können beliebig lange Texte ins Datenbankfeld schreiben. Und auch für die Feldnamen sind neu 63 Zeichen anstelle von 20 möglich. Und wenn Sie eine Gruppe auflösen, die mit einer Datenbank verknüpft ist, haben Sie die Möglichkeit, alle Datenbankeinträge auf die Gruppenbestandteile zu übertragen.
Beispielsweise für Grenzlinien (Symbollinie), Straßenplanung (Belag /Weg) oder Pflanzflächen werden mitunter mit einer Datenbank verknüpfte Polylinien in ein intelligentes Objekt umgewandelt. Dabei werden jetzt auch die Datenbankeinträge übertragen.
Mit einer ganzen Reihe von Verbesserungen konnte das Erstellen der passenden Treppe vereinfacht und beschleunigt werden: Sämtliche Minimal- und Maximalwerte lassen sich jetzt mit einem Klick an- oder ausschalten, so dass man sich unbehindert den optimalen Treppenparametern durch Ausprobieren annähern kann. So wird man nicht ständig durch Fehlermeldungen (“Stufenhöhe überschreitet Maximalwert“) unterbrochen. Weitere Verbesserungen erleichtern Ihnen das Treppenerstellen: Sie werden gewarnt, wenn ein Maximalwinkel überschritten wird, Sie haben die volle Kontrolle über die Darstellung der obersten Stufe in 3D, Klassenattribute lassen sich komfortabler auf Treppen anwenden und einiges mehr. Und nicht zuletzt: Die Warnmeldungen machen Ihnen clevere Vorschläge, was am besten zu tun ist, um eine passende Treppe zu erhalten.
In der Liste „Spezial“, die sich mit dem Befehl „Datei-Info“ aufrufen lässt, werden jetzt auch unbenutzte Böden/Decken, Textformatierungen und Mosaike angezeigt und können so schnell aus dem Plan entfernt werden.
Es ist in Vectorworks jetzt das natürlichste der Welt: 3D-Modellieren. Technisch formuliert: Die Arbeitsebene wird von Vectorworks 2012 automatisch auf die Fläche im Modell gelegt, über der sich der Mauszeiger gerade befindet. Zu deutsch: Werkzeug wählen und da loszeichnen, wo man will. Das ist nicht nur eine bedeutende Vereinfachung, man modelliert so auch bedeutend schneller.
Wie man sich das wünscht. Sie zeichnen mit einem 2D-Werkzeug ein Rechteck, Kreis, Polygon auf die Fläche eines 3D-Körpers und ziehen diese Grundform dann in den Raum oder drücken sie in einen anderen Körper – einfach so, ohne zusätzliches Werkzeug oder Befehl. Die schöpferische Freiheit für blitzschnelles Modellieren liegt ganz in Ihrer Hand. Das ist echtes Entwerfen und Designen in 3D!
Ein weiterer Schritt bei der Integration des 2D- und 3D-Bereichs von Vectorworks: Statt mit je einem gesonderten 2D- und 3D-Werkzeug kann man jetzt alle Objekte mit demselben Werkzeug umformen: 2D-Rechtecke, Polylinien, 3D-Polygone, Zylinder, NURBS-Objekte – alles lässt sich mit demselben Werkzeug bearbeiten.
Neu sehen Sie jetzt immer auf einen Blick, ob ein Geländemodell aktualisiert wurde oder nicht – wie Ansichtsbereiche wird es in diesem Fall mit einem roten Rahmen angezeigt. Wenn Punkte in einem Gelände verschoben wurden und nach einer Neuberechnung über oder unter den vorherigen Höchst- oder Tiefstpunkten zu liegen kommen, erscheint eine Meldung, ob die neuen Höchst- und Tiefstwerte berücksichtigt werden sollen oder nicht. So ist gewährleistet, dass das Geländemodell auch vollständig dargestellt wird, wenn Punkte außerhalb der definierten Maximal- oder Minimalwerte liegen.
NURBS-Kurven lassen sich jetzt umformen, indem man nicht nur einen, sondern gleich mehrere Punkte packt und verschiebt, genau wie bei der Polylinie. Das erleichtert das Umformen enorm. Probieren Sie ein paar Varianten mehr aus, es kostet nicht viel Zeit!
Mit Hilfe des Werkzeugs „NURBS analysieren“ lassen sich jetzt im Nu Tangenten an NURBS-Kurven und Normalen an NURBS-Flächen anzeigen und anlegen.
Bislang konnte man in interiorcad zwar einem Bauteil Stücklisteninfos zuweisen. Der Weg zur NC-Ausgabe war jedoch recht steinig. Ab interiorcad 2012 können Sie dreidimensionale Werkstücke verwenden, für die zu jedem Zeitpunkt Stücklisten- und NC-Ausgabe bereitstehen. Diese Bauteile bestehen aus Polylinien, die vollautomatisch in NC-gerechte Konturen konvertiert werden: Zeichnen Sie ein Bauteil wie ein Rechteck bzw. eine Polylinie oder erzeugen Sie aus einer Polylinie ein Bauteil mit dem Drücken/Ziehen-Werkzeug. Alternativ ist die Umwandlung von bestehenden zwei- oder dreidimensionalen Objekten in Freiteile möglich.
Möchten Sie das Bauteil nachträglich verändern, kein Problem! Bereits jetzt stehen ihnen dafür viele 3D-Zeichenfunktionen von Vectorworks zur Verfügung. Der Befehl „Schnittfläche löschen“ kann genutzt werden, um Ausklinkungen zu erzeugen oder Bauteile zu zerlegen. Das Werkzeug „Umformen“ kann zur Dickenänderung genutzt werden. Außerdem stehen über die Infopalette weitere Parameter zur Verfügung.
Bauteile können in allen 3D-Ansichten mit Bohrungen versehen werden. Der Clou: Beim Platzieren mit dem Werkzeug „Bohrung 3D“ oder auch beim Arbeiten mit Bohrungen, die zu einer Gruppe zusammengefasst wurden, erkennt interiorcad automatisch die Oberflächen des Bauteils. Die Bohrungen lassen sich so problemlos platzieren, ohne die Ansicht wechseln oder Arbeitsebenen von Hand anlegen zu müssen.
Weisen Sie eine Projektposition und ein Material für Platten, Oberflächen und Kanten zu und schon haben Sie präzise Stücklisteninformationen, die automatisch an die Branchensoftware profacto übertragen werden. Ebenso einfach ist die Umwandlung in ein Werkstück, das Sie mit Hilfe des Zusatzmoduls VectorWOP an Ihr CNC-Bearbeitungszentrum übergeben können.
Dank neuer Methoden kann das Werkzeug „Koordinatenobjekt“ jetzt auch dazu verwendet werden, die 2D- oder 3D-Koordinaten in die Zeichnung einzustempeln. Außerdem lassen sich mehrere Koordinatenobjekte entlang eines Pfads in einem Schritt in die Zeichnung eingefügen. Zusammen mit einigen weiteren kleineren Verbesserungen unterstützt Sie das Koordinatenobjekt noch besser beim Einstempeln von Informationen in die Zeichnung.
Speichern Sie jetzt Ihre häufig verwendeten oder besonders gelungenen Rendereinstellungen unter einem Namen ab. Einfach per Drag and Drop können Sie sie dann jederzeit auf ein anderes Modell übertragen, schnell und ohne Aufwand. Speichern Sie die typischen Stile ihres Büros, etwa für Gipsmodelle mit weichen Schatten. Oder die perfekten Einstellungen für bestimmte Szenen wie Innensituationen, Details, Außenansichten. Oder die Einstellungen eines besonders gelungenen Sonnenuntergangs, für das besonders harte Licht am Mittag oder für eine laue Sommernacht. Natürlich können die gespeicherten Einstellungen weitergegeben werden, so dass alle vom Know-how der Besten profitieren. Und eine ganze Reihe guter Voreinstellungen wird bereits mitgeliefert. Die perfekten Rendersettings für Ihre Modelle ohne langwieriges Ausprobieren.
Mit den neuen Einstellungen der Malstile können Sie Ihre Ideen und Ihren persönlichen Touch so zu Papier bringen, wie Sie es sich vorstellen. Einstellungssets, die Ihnen besonders gefallen, können Sie abspeichern und jederzeit auf ein anderes Modell übertragen. Oder legen Sie die Einstellungssets auf Ihren Server, damit alle Mitarbeiter bessere Renderings im Stil des Büros erzielen können.
Der Befehl „Sonnenstand“ präsentiert sich in ganz neuem Gewand. Die Funktionen sind die gleichen, jedoch ist die Bedienung viel einfacher. Einfach den Standort des Projekts auswählen, sagen wir Freiburg, Datum und Uhrzeit festlegen und schon herrschen realistische Lichtverhältnisse und Sie können den Schattenwurf überprüfen. Unser einzigartiger "Solar Marker" ist ein Objekt mit zwei Funktionen: Es enthält sämtliche Lichtinformationen, die dadurch auch sehr einfach von einem Plan in einen anderen kopiert werden können, und zeigt auch in der 2D-Darstellung Informationen wie Lichtrichtung, Ort, Datum, Uhrzeit usw. an. Der Sonnenverlauf eines Tages lässt sich mit dem Schieberegler interaktiv steuern und auch das Erstellen von Filmen, in denen man den Schattenwurf während eines Tages verfolgen kann, ist jetzt ein Kinderspiel.
Eine Innenansicht wirkt gleich viel belebter, wenn an den Wänden Photos hängen, oder Kunstdrucke, Gemälde, Kalender, Poster usw. Das ist jetzt ein Klacks: Sie wählen einfach ein beliebiges Bild aus, bestimmen die Größe und wählen einen passenden Rahmen. Und mit dem nächsten Klick platzieren Sie das Bild an einer Wand – fertig. Natürlich werden bereits Dutzende fertiger Bilder mit unterschiedlichen Motiven und Rahmen mitgeliefert.
Mit dem Werkzeug „Füllung und Material bearbeiten“ kann man in Vectorworks 2012 ein Material mit der Maus exakt auf einem 2D- oder 3D-Objekt positionieren. Das und einiges mehr erlaubt ein präziseres und zuverlässigeres Arbeiten mit diesem praktischen Werkzeug.
Die bestehenden Materialien für Metalle erstrahlen in neuem Renderglanz. Die feine Auflösung des Musters, der Strich, die Gesamterscheinung – glänzende, gebürstete und geschliffene Metallobjekte werden so realistisch in Renderworks gerendert wie nie zuvor. Dabei sind die Einstellungen immer noch gewohnt unkompliziert. So nutzt man optimal die CINEMA 4D Render Engine.
Bisher konnte man in Materialien die Größe von Steinen nur in Prozent angeben. Jetzt kann man bei den Größeneinstellungen für Ziegel und Backsteine absolute Werte in Zentimeter etc. angeben, damit Wände und Dächer in der Visualisierung genau so aussehen wie in freier Natur.
Für die Werkzeuge, für die man einen bestimmten Wert festlegt, wie zum Beispiel den Radius für „Verrunden“, die Anzahl Duplikate für „Verschieben“ u.a., muss man jetzt nicht mehr den Umweg über das Dialogfenster „Einstellungen“ machen. Der gewünschte Wert lässt sich jetzt direkt in der Methodenzeile eintragen. Ein kurzer Kontrollblick auf die Methodenzeile, und schon ist klar, ob man den Wert überhaupt ändern muss. Ein großartiger Zeitsparer.
Das Problem: Liegen die Kanten mehrerer Objekte genau aufeinander, lassen sich die hinten liegenden Objekte nur umständlich aktivieren. Die Lösung: In Vectorworks 2012 wird neben dem Mauszeiger, der sich über einer Kante mehrerer Objekte befindet, ein Sternchen (Asterisk) angezeigt. Drücken Sie jetzt einfach die Punkttaste und klicken Sie auf diese Kante, erscheint eine Liste mit allen Objekten, die hier aufeinander liegen. Wählen Sie jetzt in dieser Liste, welches Objekt Sie aktivieren wollen.
Neu kann man den Zeichenhintergrund mit verschiedenen dezenten Farben versehen. Damit kann man nicht nur weiß gefüllte und leere Objekte bestens unterscheiden. Dank unterschiedlicher Hintergrundfarben sieht man auch sofort, ob man sich auf einer Konstruktions- oder einer Layoutebene befindet oder gerade eine 3D-Ansicht vor sich hat.
Das Werkzeug „Füllung und Material bearbeiten“ hat sich bewährt, um Schraffuren und Mosaike schnell zu bearbeiten. Jetzt kann man auch gleich die geänderte Schraffur unter einem neuen Namen abspeichern. Also einfach die bestehende Plattenschraffur um Faktor 2 skalieren und um 30° drehen. Dann den neuen Befehl „Schraffur sichern unter“ wählen, neuen Namen eingeben und schon steht die neue Schraffur zur Verfügung. Dieser praktische Zeitsparer funktioniert genau gleich mit Mosaiken.
Wir haben das Werkzeug „Raum“ gründlich überarbeitet. Besonders das Anlegen und Bearbeiten eines Stempelsymbols ist ein Kinderspiel. Alle gewünschten Angaben für einen neuen Raumstempel wie Raumnummer, Bezeichnung, Größe etc. klicken Sie jetzt einfach aus einer Liste zusammen. Auch das Editieren von Stempeln ist ganz einfach: Ein Knopfdruck genügt, um das entsprechende Stempelsymbol zu bearbeiten. Auch wenn der Stempel auf einem maßstabsunabhängigen Symbol beruht, sind Änderungen daran jetzt ganz einfach. Der Befehl „Räume aus Wänden“ funktioniert auch in außergewöhnlichen Situationen zuverlässig und legt komplexe Räume schnell und sicher an. Für die Darstellung der Raumbegrenzungen werden neu Polylinien anstelle der Polygone verwendet, die viel weniger störende Fangpunkte haben.
Auf Wunsch zeichnet das Parallelenwerkzeug bei offenen Objekten wie z. B. Linien, Kreisbogen oder Polygonen zu der Parallele gleich auch ein Anfangs- und Endstück dazu und erzeugt so in einem Schritt ein einzelnes geschlossenes Objekt, das mit einer Füllung versehen werden kann. Ausgesprochen praktisch für Wege, Hecken, Wandzüge u.a.m.
Das Gebäudewerkzeug, praktisch für 3D-Stadtmodelle oder Gebäudevorentwürfe, wurde komplett renoviert: Eine dynamische Vorschau zeigt das Gebäude schon vor dem Einsetzen. Neu lassen sich Dachdicke und -überstand festlegen und die Attributzuweisung ist viel übersichtlicher. Eine neue Liste zeigt auf Wunsch alle Gebäudedaten, häufig verwendete Gebäudeeinstellungen können als Set gespeichert werden. Diese und einige weitere Verbesserungen in einem aufgeräumten Dialogfenster sorgen für Stadtmodelle in kürzester Zeit.
Eine Vielzahl Verbesserungen machen das Arbeiten mit Türen noch einfacher und effizienter. Türanschläge werden in Vectoroworks 2012 auch für Wände mit Verputz oder hinterlüfteten Schalen korrekt dargestellt. Die Datenbank für Türen wurde um praktische Informationen erweitert wie z. B. Wanddicke und -name. Gleich eine ganze Batterie von Verbesserungen vereinfachen das Definieren von Türen: So bleiben jetzt auch nach einem Türtypwechsel sämtliche vorgenommenen Einstellungen erhalten und neue, verständliche Fehlermeldungen helfen Ihnen weiter. Gefallen Ihnen die mitgelieferten Türgriffe und Klinken nicht? Zeichnen Sie eigene und verwenden Sie sie in Ihren Türen. Wenn Sie wollen, übrigens innen und außen jetzt unterschiedliche. Das und viele weitere Verbesserungen optimieren diese Architekturobjekte in Vectorworks 2012.
Eine Vielzahl Verbesserungen machen das Arbeiten mit Fenstern noch einfacher und effizienter. Anschläge werden in Vectoroworks 2012 auch für Wände mit Verputz oder hinterlüfteten Schalen korrekt dargestellt. Die Datenbank für Fenster wurde um praktische Informationen erweitert wie z. B. Wanddicke und -name. Gleich eine ganze Batterie von Verbesserungen vereinfachen das Definieren von Fenstern: So bleiben jetzt auch nach einem Fenstertypwechsel sämtliche vorgenommenen Einstellungen erhalten und neue, verständliche Fehlermeldungen helfen Ihnen weiter. Das und viele weitere Verbesserungen optimieren diese Intelligenten Architekturobjekte in Vectorworks 2012.
Dank verbesserter Kontrolle ist das Definieren von Belägen mit dem Werkzeug „Belag/Weg“ deutlich einfacher geworden. Auch Kreuzungen oder ungewöhnliche Platzsituationen lassen sich mit neuen Einfüge- und Editiermethoden viel schneller zeichnen als bisher.
Polylinien können einen neuen Kurventyp mit weniger Modifikationspunkten enthalten. Dadurch lassen sich besonders organische Formen flüssiger und berechenbarer umformen.
Viele Anwender schätzen und nutzen die neu in Vectorworks 2011 eingeführten Schnelleinstellungen, deshalb wurden sie um weitere vielgenutzte Programmeinstellungen ergänzt. Man kann jetzt auch das Raster blitzschnell ein- und ausschalten oder sich ebenso die Planränder einblenden lassen.
Symbole mit absoluter Größe, also maßstabunabhängige Symbole, können nun auch im Maßstab 1:1 bearbeitet werden, anstatt im Maßstab der Ebene, auf der sie sich befinden.
In Vectorworks 2012 werden im Einblendmenü für Klassen bis zu drei Unterklassen angezeigt anstelle der bisherigen zwei.
In der neuen Version werden drei Wände, die sich an einem Punkt treffen, perfekt miteinander verbunden, sogar, wenn sie unterschiedliche Wandschalen aufweisen oder schräg aufeinander treffen. Dabei werden auch die einzelnen Schalen in den meisten Fällen gleich automatisch wie gewünscht zusammengefügt. Perfekte Wandverbindungen, ohne nachträgliches, zeitaufwändiges Nachbessern.
Vectorworks 2012 kommt mit echten Dämmungen für Ihre Wände! Sie können eine Wandschale ganz einfach mit den gängigen Dämmungsschraffuren versehen. Die harten und weichen Dämmungen passen sich automatisch der Schalendicke an und werden auch in Eckverbindungen oder runden Wänden korrekt dargestellt.
Wenn Sie jetzt am Aufbau einer Wand eine Änderung vornehmen, beispielsweise eine Schale dicker oder dünner machen, bleiben in Vectorworks 2012 die Schalenverbindungen in der Zeichnung intakt. Anschließendes erneutes Zusammenfügen der Wandschalen und Nachbessern nach einer solchen Änderung sind nicht mehr nötig.
Vectorworks Spotlight 2012 bietet auch ein völlig neues Werkzeug, das Vorhänge, Podestverkleidungen und Paravents im Handumdrehen erstellt. Zahlreiche Einstellungsmöglichkeiten lassen für die Gestaltung keine Wünsche offen.
Der Lightwright-Datenaustausch funktioniert jetzt noch zuverlässiger, beispielsweise beim Rückgängigmachen von Befehlen oder beim Duplizieren von Scheinwerfern und Ebenen. Darüber hinaus kann der Speicherpfad jetzt eine unbeschränkte Anzahl Zeichen enthalten.
Beim Duplizieren von Scheinwerfern und Lichtpositionen wird jetzt automatisch die Nummerierung weitergeführt, so dass keine doppelten Einträge vorkommen können. Wird ein Scheinwerfer gelöscht, dem ein Zubehör zugewiesen wurde, wird auch sauber das Zubehör entfernt. Das und einige weitere Verbesserungen erleichtern das Handling mit Scheinwerfern spürbar.
Bildschirme, Video- und Großbildleinwände wurden massiv verbessert, die projizierten Bilder überzeugen mit einem realistischen Leuchten und Sie haben jetzt die Möglichkeit, die Projektionslinse aufgrund der Platzierung von Projektor und Leinwand zu berechnen.
Dank einer ganzen Reihe von Verbesserungen lassen sich mit dem immer wichtiger werdenden IFC-Format noch zuverlässiger Planungsdaten weitergeben: Es werden jetzt auch Vectorworks-Datenbankeinträge und die neuen Geschosse exportiert, ebenso wie eine ganze Menge zusätzlicher Informationen wie die Projektadresse, Angaben zum Planer usw. Zudem können Sie bestimmen, welche Daten exportiert werden, z. B. solche für Facility Management oder nur für Mengenermittlungen relevante. Und: Mit dem Pipettenwerkzeug „Attribute kopieren“ lassen sich jetzt auch die IFC-Eigenschaften eines Objekts auf ein anderes übertragen. Wenn nötig, wird eine eigene Identifizierungsnummer automatisch erzeugt.
Wer im Garten- und Landschaftsbau Kalkulationen durchführt, hat es in Zukunft einfacher: In enger Zusammenarbeit mit AVA- und Kalkulationsprogrammen (KS21, Rita Bosse, Greenware, Sorba u.a.) wurde für Vectorworks 2012 eine dynamische Schnittstelle entwickelt, mit der Änderungen an Flächen, z. B. an einem Natursteinbelag, aus Vectorworks automatisch ins angebundene Kalkulationsprogramm übertragen werden. Zusätzlich werden auch 3D-Flächen und Volumen übertragen, und die Objekte in einer Zeichnung können bereits vor dem Export bequem überprüft werden. Dies und einige weitere Verbesserungen garantieren komfortable und sichere Massenermittlungen in Vectorworks 2012.
Andere Austauschpartner, andere DXF-Export-Einstellungen. Jetzt können Sie die gewählten Einstellungen unter einem Namen abspeichern und jederzeit wieder aufrufen. Das spart Zeit und erlaubt allen im Büro korrekte DXF-Exporte, auch wenn sie nicht mit allen Einzelheiten vertraut sind.
Natürlich unterstützt der Shape-Import die neuen georeferenzierten Ebenen in Vectorworks 2012. Sie können wählen, ob die Daten entsprechend der in Vectorworks gewählten Transformation importiert werden oder wie bisher gemäß einer vorliegenden Projektionsdatei (PRJ). Auch 3D-Shape-Dateien können neu in VW importiert werden.
Die neuen georeferenzierte Ebenen in Vectorworks werden beim Shape-Export berücksichtigt, indem eine gesonderte Projektionsdatei (PRJ) erzeugt wird. Dadurch sind Sie in der Lage, Ihre gewählte Projektionsart direkt Ihren Austauschpartner übergeben zu können. Auch 3D-Punkte und 3D-Polygone werden beim Shape-Export unterstützt.
Wenn Sie ein Rasterbild einer sichtbaren georeferenzierten Ebene exportieren, wird nicht nur das Bild erzeugt, sondern dazu ein sogenanntes World-File (.jgw), das beim Import des Bildes in ein Drittprogramm dafür sorgt, dass die Größe, Position und die Ausrichtung des Bildes korrekt sind. Der Empfänger muss sich also um gar nichts kümmern.
Die ODBC-Schnittstelle ist in Vectorworks 2012 zuverlässiger und stabiler, vor allem aber einfacher zu bedienen. Dafür sorgt ein knappes Dutzend Verbesserungen: Für jedes Objekt ist jetzt klar ersichtlich, mit welchem Datensatz es in der externen Datenbank verbunden ist. So lassen sich manuelle Korrekturen viel einfacher vornehmen. Es werden mehr Standardtreiber unterstützt, größere Datenmengen reibungslos ausgetauscht, Fehlermeldungen enthalten Tipps zur Behebung und und und. Auch ohne umfassendes technisches Know-how hat man diese moderne Datenbankschnittstelle jetzt voll im Griff.
Neu kann die Zuordnung, welche Farben aus DXF/DWG in welche Liniendicken in Vectorworks „übersetzt“ wird, in den Importeinstellungen gespeichert werden. Liefert also ein Partner immer die gleichen Farben für die Liniendicken, kann man nur die passende Liste aufrufen, und auch Mitarbeiter ohne detaillierte Kenntnisse können den DXF-Plan perfekt importieren.
Neu haben Sie die Wahl, wie Symbole (Blöcke in DXF-/DWG-Dateien) mit einem Begrenzungsrahmen importiert werden sollen: Sie können sie in einen Ansichtsbereich mit dem gleichen Begrenzungsrahmen umwandeln, was das Aussehen des Symbols bewahrt, aber zusätzliche Ebenen in Vectorworks erzeugt. Oder Sie importieren die Blöcke als Vectorworks-Symbole, aber ohne Begrenzungsrahmen. So sind Sie für jede Situation gerüstet.
Vectorworks 2012 unterstützt beim DXF-/DWG-Import und -Export Objekte, die mit einem Farbverlauf gefüllt sind. Solche Objekte werden jetzt also im Partnerprogramm erkannt und erscheinen umgekehrt auch im Vectorworks-Plan mit ihrem Verlauf.
Der DXF-/DWG-Import und -Export erkennt jetzt auch Objekte mit Rasterbildfüllungen. Das ermöglicht im Partnerprogramm nach einem Export oder nach dem Import in Vectorworks eine originalgetreue Darstellung von Objekten mit Füllungen, die auf TIFFs, JPEGs, PNGs usw. beruhen.
Sie können jetzt mit Vectorworks 2012 erstellte Dokumente im Format von fünf Vorgängerversionen abspeichern, nämlich Vectorworks 12, 2008, 2009, 2010 und 2011. Bislang war dies nur für drei vorhergehende Versionen möglich.
interiorcad und profacto sind jetzt zwei Seiten derselben Medaille. Einmal die Datenübergabe einrichten und fertig. Via Menübefehl werden nun Ihre gesamten Stammdaten aus profacto nach interiorcad übertragen. So können Sie in profacto bestimmen, von welchen Lieferanten Sie welche Artikel bestellen möchten. In interiorcad stehen sofort genau die Artikel zur Verfügung, die Sie wirklich verwenden möchten. Der Vorteil liegt auf der Hand: Sie brauchen die Daten nur einmal zu pflegen.
In den interiorcad Projektdetails sehen Sie nun alle aktuell offenen Projekte und Positionen, wie Sie in profacto angelegt sind. Wählen Sie ein Projekt und die Position aus, zu der Ihre Zeichnungen gehören und schon werden alle Stücklisten und die Änderungen an profacto übertragen. Vollautomatisch, direkt.
Die Stückliste lässt sich in profacto wie folgt nutzen:
Ergänzung der Stückliste um zusätzliche Teile, die Sie in der Fertigung benötigen, aber in Ihrer Planung nicht berücksichtigt haben. Tauschen Sie beispielsweise das Oberflächenmaterial aus ohne in die Zeichnung gehen zu müssen.
Skalierung der Stücklisten.
Planen Sie beispielsweise einen Küchenunterschrank und verändern Sie im Angebot die Anzahl für diese Position. Schon haben Sie die passenden Teilezahlen in der Stückliste.
Reservierung der benötigten Materialien im Lager. Sind die Materialien nicht verfügbar, so gibt profacto einen Bestellvorschlag für den bevorzugten Lieferanten aus.
Erstellen Sie eine Vor- und Nachkalkulation auf Basis der Stückliste.