Hier finden Sie eine Liste aller wichtigen Neuerungen von Vectorworks 2013. Einen kompakten Überblick über die aktuelle Version finden Sie im Updateprospekt oder in den Updatefilmen.
Lesen Sie die wichtigsten Neuerungen von Vectorworks 2013
online in der Updatebroschüre.
Verschaffen Sie sich einen Überblick über die Neuerungen in diesen 6 Kapiteln:
Lösungen, die Sie schneller ans Ziel bringen.
Vectorworks 2013 nutzt optimal den Speicher von OpenGL-Grafikkarten, wie sie heute die meisten Rechner verwenden. Das Programm lädt nicht mehr nur den aktuellen Ausschnitt, sondern den gesamten Plan in den Speicher. Das bedeutet, dass man während des Verschiebens des Planausschnitts laufend die Zeichnung sieht und nicht nur eine weiße Fläche wie bisher. Auch während des Zoomens wird in der Regel kein pixeliger Plan angezeigt, sondern die Zeichnung mit allen Details. Durch diese Technologie gelangt man mit Vectorworks 2013 immer sofort zur gewünschten Stelle im Plan. Lässt man die Maustaste los, ist der gesamte Plan sichtbar, ohne lästiges Warten auf den Bildschirmaufbau. Diese wichtige Verbesserung erfüllt einen der meistgeäußerten Wünsche vieler Vectorworks-Planer.
Tabellen (wie Datenblätter jetzt heißen) wurden in den letzten Jahren von Nemetschek Vectorworks kontinuierlich weiterentwickelt und verbessert. Der große Schritt 2013: Neu ist es kinderleicht, in einer Spalte einer Tabelle Bilder der aufgelisteten Objekte anzuzeigen. Das kann eine 2D-Darstellung sein oder ein gerendertes 3D-Bild, ganz wie Sie wünschen. So eine Fenster-, Pflanz- oder Stückliste mit kleinen Abbildungen ist übersichtlicher, verständlicher und sieht natürlich auch einfach besser aus.
In Vectorworks kann man seit Langem mit Klassen und Unterklassen klare Strukturen aufbauen. Neu lässt sich die Klassenhierarchie auch im Dialogfenster „Organisation“ und in der Navigationspalette anzeigen. Es war ein Wunsch vieler Anwender, dass Klassen hier so angezeigt werden wie von Betriebssystemen her bekannt. Man kann nun also Unterklassen einfach ein- und ausblenden, was das Arbeiten mit Klassen einfacher und übersichtlicher macht. Es können auch alle Unterklassen mit einem Klick auf- oder zugeklappt werden oder ganze Gruppen auf grau oder unsichtbar gestellt werden.
Der Ebenen/Klassen-Manager, das unentbehrliche Hilfsmittel für das effiziente Verwalten von Ebenen und Klassen, ist noch leistungsfähiger: Neben Umbenennungen von Klassen und Ebenen ist es jetzt auch möglich, vor oder nach den bestehenden Namen Text einzufügen oder die Namen auf eine bestimmte Anzahl Zeichen zu kürzen. So können Sie in einem Schritt alle Klassen aus der DXF-Datei eines bestimmten Fachplaners z. B. mit „Elektro-...“ kennzeichnen und so alle Klassen sauber gruppieren. Außerdem sind im Dialogfenster neu auch die Funktionen zum Import von Ebenen- und Klassenlisten untergebracht sowie „Klassen suchen und ändern“, und eine praktische Vorschau zeigt Ihnen das zu erwartende Ergebnis. Mit anderen Worten: Im überarbeiteten Ebenen/Klassen-Manager ist alles zentral untergebracht, damit Sie Klassen und Ebenen im Griff haben.
Vectorworks 2013 wartet mit einer ganzen Reihe von Verbesserungen für Scheinwerfer auf: Man kann die Parameter für Scheinwerfer in der Infopalette auf die Werte reduzieren, die man für die tägliche Arbeit benötigt. Das bedeutet mehr Übersicht. Verschiedene solche Parameterkonfigurationen lassen sich sogar unter einem Namen abspeichern und nach Bedarf aufrufen. Es ist beim Einfügen eines Scheinwerfers neu möglich, automatisch eine neue Klasse zu generieren, die den Namen eines bestimmten Feldes trägt, zum Beispiel ein Klasse „Funktion - FOH“, wenn beim Scheinwerfer im Feld Funktion der Wert FOH eingetragen wurde. Lichtkegel können jetzt einer eigenen Klasse zugewiesen werden, dadurch ist es ein Leichtes, bei allen Scheinwerfern die Lichtkegel schnell ein- und auszuschalten. Und weitere Verbesserungen in Vectorworks 2013: Die Scheinwerferbeschriftung kann über acht Felder enthalten. Das Aussehen eines einzelnen Scheinwerfers lässt sich direkt über die Attributpalette steuern. Die Farbe des Scheinwerfers wird von der zugewiesenen Farbnummer bestimmt. All das und eine generelle Entschlackung machen das Arbeiten mit Scheinwerfern schneller und komfortabler.
In Vectorworks 2013 wurde diverses Zubehör überarbeitet und auf den neuesten Stand gebracht: So wurden die älteren Jahrgänge der 2D-Fahrzeuge durch die aktuellen Modelle der gleichen Marken ersetzt. Neu dazugekommen sind einige der beliebten hochwertigen Sitzlösungen von Girsberger für die Ausstattung von Büros in 2D und 3D. Ebenfalls überarbeitet wurden die 3D-Heizkörper, die Verkehrszeichen sowie die Piktogramme für Sicherheit, Feuerwehr und mehr. Revidierte Fassungen finden Sie weiter von Schleppkurven, Straßenprofilen, Sportstätten, vom Vorgabedokument EAR 05, zudem neue Linienarten, Rasterbildfüllungen für Wasser, neue 3D-Materialien und vieles mehr.
Zwei neue Objekttypen sorgen dafür, dass man jetzt Lautsprecher und Line Arrays im Nu in 2D und 3D erstellen und einsetzen kann, ohne dass man dafür eigene Symbole erstellen muss. Eine Grundbibliothek von Objekten wird mit Vectorworks 2013 mitgeliefert. Natürlich können Sie auch Ihre eigenen Konfigurationen in dieser Bibliothek abspeichern und mit einem Klick einsetzen. Die Lautsprecher und Line Arrays sind auch für Visualisierungen und die Beschallungsplanung geeignet, da sie u.a. bereits mit passenden Materialien und Schallkegeln ausgestattet sind. Das Line Array lässt sich individuell konfigurieren: Sie können jede Kombination aus bis zu drei verschiedenen Lautsprechermodellen zu einem Line Array zusammenfassen.
Mit einem neuen Modifikator für Geländemodelle können elegant Baugruben mit steilen Böschungen oder Erhebungen dargestellt werden. Die Höhe und das Gefälle der Bruchkante lassen sich bequem über die Infopalette steuern, der neue Modifikator funktioniert einfach wie die Höhenlinie. Außerdem sind ebene Flächen in einem Gelände jetzt dank einer neuen Darstellungsweise klar und deutlich als solche erkennbar. Und ein neuer Befehl findet automatisch die korrekte Höhe für den optimalen Volumenausgleich: Sie definieren zum Beispiel die Größe des Baufeldes und das Gefälle der Baugrubenböschung und Vectorworks platziert automatisch die Bodenplatte auf der Höhe mit dem kleinsten Materialüberschuss.
Ein neuer Befehl für das Geländemodell findet automatisch die richtige Höhe für den optimalen Volumenausgleich: Sie definieren zum Beispiel die Größe des Baufeldes, das Gefälle der Baugrubenböschung und Vectorworks platziert die Bodenplatte automatisch auf der Höhe, die den wenigsten Materialüberschuss verursacht.
Wenn beim Import von Zubehör die Namen bereits im Dokument vorkommen, hat man die Wahl, das neue Zubehör zu behalten, das neue nicht zu importieren oder man kann es umbenennen. Neu kann man das gewählte Vorgehen auf alle Namenskonflikte im Dokument anwenden, so dass man nicht mehr durch jedes Zubehör mit gleichem Namen mit einer Warnmeldung unterbrochen wird.
Die Reihenfolge von Layoutebenen wurde bisher automatisch festgelegt. Jetzt lässt sich die Reihenfolge so einfach wie die der Konstruktionsebenen selbst festlegen. Sie können im Dialogfenster „Organisation“ in einer neuen Spalte einen Listeneintrag packen und an eine andere Stelle verschieben, oder Sie tragen im Dialogfenster „Layoutebene bearbeiten“ die Positionsnummer ein. Die Reihenfolge der Layoutebenen wird in der Navigationspalette korrekt angezeigt. Das ist natürlich praktisch in Plänen mit vielen Layoutebenen.
In Vectorworks 2013 wird die Farbe und Geometrie der Beschriftungsrahmen eines Scheinwerfers nicht mehr nur durch das Symbol bestimmt: Neu kann man in den Dokument-Einstellungen festlegen, dass das Aussehen der Beschriftungsrahmen von den Attributen des Scheinwerfers bestimmt wird oder die Attribute der Beschriftungstexte übernehmen.
Und auch das kann viel Zeit sparen: In Vectorworks 2013 haben Sie die Möglichkeit, in der Zubehörpalette die Einstellungen für mehrere aktivierte Symbole in einem Schritt zu verändern. Bisher war das nur für jedes Symbol einzeln möglich. Jetzt wählen Sie einfach den Befehl „Einstellungen Symbole bearbeiten“ im Einblendmenü der Zubehörpalette, und setzen zum Beispiel sofort für alle aktivierten Symbole die Maße von absolut auf relativ.
Die neuen Hyperlinks öffnen nicht mehr nur Webseiten, Programme und Dokumente. Jetzt können Sie auch gesicherte Darstellungen und Layoutebenen mit einem Klick auf den Bildschirm holen. Das Anlegen und Abfrufen von Hyperlinks wurde vereinfacht, und Hyperlinks für Layoutebenen oder Webseiten funktionieren auch in exportierten PDF-Dokumenten. Sie können also mühelos Ihren Kunden und Partnern PDFs senden, in denen diese mit einem Klick weiterführende Informationen in den verschiedensten Formaten aufrufen können.
Vectorworks merkt sich jetzt die 20 letzten Dokumente, die geöffnet waren. Diese können Sie über das praktische Einblendmenü „Letzte Dokumente“ im Menü „Datei“ öffnen.
Mit dem Befehl „Suchen“ findet man jetzt auch eine bestimmte Objektausrichtung. So können Sie z. B. nach allen Objekten suchen, die an der Bildschirmebene ausgerichtet sind, und diese in einem Schritt an der Konstruktionsebene ausrichten, löschen oder anderweitig weiterbearbeiten.
Ansichtsbereiche, Schnitte und Details werden immer in der Klasse „Keine“ abgelegt und nicht mehr in der gerade aktiven Klasse.
Die Bedieneroberfläche von Vectorworks unter Mac OS X wurde an neue Standards auf dem Macintosh anpasst, vereinheitlicht und modernisiert, so dass man sich noch besser zurechtfindet.
Eine neue Warnmeldung erscheint, um zu verhindern, dass Sie unabsichtlich die Umformenmethode des Aktivierenwerkzeugs ausschalten.
Mit Vectorworks 2013 arbeiten Sie in beliebigen Ansichten intuitiv in 3D.
Vectorworks 2013 beschreitet weiter den Weg zu einem intuitiven, zügigen Modellieren in beliebigen Ansichten. Der neueste Coup – die Schnittbox. Drei Klicks und sie blendet das ganze Modell aus bis auf den Bereich, den man gerade bearbeitet, also zum Beispiel alles außer einer Küche im dritten Stock. Jetzt kann man ohne Störung durch Objekte und Fangpunkte außerhalb der Schnittbox die Einrichtung der Küche präzise bearbeiten, in der Darstellung Drahtmodell oder OpenGL, wie Sie wollen. Die Schnittbox ist auch nützlich, um das Modell für schnelle Überprüfungen aufzuschneiden.
Dank einer Vielzahl von Verbesserungen kann man sich nun in einer perspektivischen Darstellung so gut bewegen, dass man auch in einer solchen Ansicht in 3D arbeiten, modellieren, rendern und konstruieren kann. Der Beschneidungsrahmen der Perspektivansicht lässt sich nun ausschalten. Das Durchlaufen und Überfliegen des Modells, das Verschieben und Zoomen der Ansicht fühlt sich jetzt ganz natürlich an und man verliert das Modell nicht mehr versehentlich aus den Augen. Dazu hilft ein künstlicher Horizont bei der Orientierung, mit dem man sich bestens zurechtfindet. In einem Satz: Das Arbeiten in einer perspektivischen Ansicht ist um Welten besser.
Das Werkzeug „Ansicht durchlaufen“ wurde so überarbeitet, dass man sich sofort damit zurechtfindet. Es funktioniert jetzt ähnlich wie ein Joystick, mit dem man direkt steuert, wie man sich durch den Raum bewegen will, ganz kontrolliert und ohne die Orientierung zu verlieren.
Der neue Befehl „Flächenunterteilung“ gibt Ihnen ein besonders raffiniertes Instrument in die Hand: Sie ordnen damit direkt nahezu beliebige 2D- oder 3D-Elemente entlang einer gekrümmten 3D-Fläche an. So kann man im Nu beispielsweise komplexe Freiform-Dachkonstruktionen modellieren und visualisieren. Der Clou ist die Einfachheit, mit der Sie Objekte wie Fassaden, aber auch gebogene Stadiondächer mitsamt Traversen oder eine Tribüne konstruieren können.
Auch in 3D-Darstellungen wird der Speicher von OpenGL-fähigen Gafikkarten optimal genutzt. Das führt dazu, dass die Qualität der Darstellung von Drahtmodellen während des Zoomens, Verschiebens und sogar während des Rotierens viel besser und detailreicher ist als je zuvor. Wo früher nur noch die Kontur des Modells als Würfel sichtbar war, lässt einen jetzt eine bestmögliche Vorschau des Drahtmodells exakt navigieren.
Während Ihr Rechner im Hintergrund Visualisierungen in neuer Qualität berechnet, können Sie in aller Ruhe weiterarbeiten.
Eine kleine Sensation für alle, die ab und zu oder öfter eine Darstellung rendern: Rendern im Hintergrund. Während Renderworks 2013 eine oder mehrere fotorealistische Darstellungen berechnet, können Sie in aller Ruhe an der Zeichnung weiterarbeiten. Sie können sogar mehrere Renderjobs nacheinander abarbeiten lassen, während Sie ohne Zeitverlust weiterplanen.
Wieder können Vectorworksanwender entscheidende Vorteile verbuchen dank der Zusammenarbeit von Nemetschek Vectorworks mit einer der besten Firmen ihres Fachs: Arroway Textures aus Deutschland stattet Ihre Renderings mit den hochwertigsten Texturen aus, die der Planet zu bieten hat. Der Branchenleader stellt Service-Select-Kunden sein gesamtes Sortiment in einer guten Auflösung direkt in Renderworks zur Verfügung, alle anderen finden eine schöne Auswahl vor. Wem das noch zu wenig ist, der kann die mitgelieferten Texturen gegen die hochaufgelösten von Arroway Textures austauschen, auf Knopfdruck notabene. Texturen sind ein ausschlaggebendes Qualitätskriterium: Mit den neuen Materialien sowie mit den neuen Himmels- und Tageslichteinstellungen gelingen ohne jeden Mehraufwand Visualisierungen, die um Welten besser aussehen.
Die Schnittstelle zu CINEMA 4D wurde stark verbessert: Das Mapping von Texturen wurde optimiert und Farben sowie Klassen werden besser verarbeitet, wenn sie der Codierung von Texturen dienen. Spezielle Objekte wie Lichtquellen, Kameras, Hintergründe usw. werden gruppiert und die Gesamtzahl von Objekten und damit die Größe der ganzen Datei konnte drastisch reduziert werden. Besonders erfreulich für alle, die kein Renderworks besitzen: Die Schnittstelle steht jetzt in sämtlichen Vectorworks-Versionen und damit allen Anwendern zur Verfügung.
Das 2012 eingeführte Sonnenstandsobjekt ist jetzt ganz intuitiv zu bedienen: Auf Knopfdruck wird ein täuschend echter Himmel eingeblendet. Sie stellen den Bewölkungsgrad ein, die Lichtverhältnisse passen sich realistisch der gewählten Tages- und Jahreszeit am Standort an. Ohne detailliertes Render-Fachwissen gelingen Ihnen verblüffende Effekte: Tauchen Sie Ihr Modell in die gleißende Mittagssonne Mexiko Citys, zeigen Sie es in der südlichen Abenddämmerung am Lago Maggiore oder unter dem sternklaren Nachthimmel Hamburgs – einfach auf Knopfdruck. Das lässt sich auch für Sonnenverlauffilme bestens nutzen, in denen die Sonne über den Himmel wandert, bevor sie am Horizont verschwindet und die Sterne ihre Bahn ziehen.
Die Darstellungsarten „Nur Kanten“, „Alle Kanten“ und „Schattiert und Kanten“ gehören zu den beliebtesten Darstellungsarten für 3D-Modelle. Deshalb wurde ein neuer smarter Algorithmus entwickelt, der die Berechnung dieser Darstellungen verdoppelt oder gar verfünffacht.
In den Programmeinstellungen finden Sie die neue Option „Verbesserte OpenGL-Schlagschatten-Darstellung verwenden“ (Dialogfenster „Einstellungen Programm“, Bereich „3D“). Verbesserte OpenGL-Schlagschatten sind sehr genaue Schatten, die in OpenGL-Renderings mit Schlagschatten verwendet werden (nur mit Renderworks). Wenn Ihre Grafikkarte nur über 128 MB oder weniger Video-RAM (VRAM), kann dies zu Qualitätseinbussen während des Renderns mit OpenGL mit Schlagschatten führen. Ist dies der Fall, können Sie mit der neuen die Option die OpenGL-Schlagschatten einfach ausschalten.
Manchmal will man schnell die Lichteinstellungen wechseln können, ohne dafür ein Dialogfenster öffnen zu müssen. Daher können Sie jetzt in den Schnelleinstellungen der Methodenzeile festlegen, ob Lichtquellen in der Zeichnung gezeigt werden. Sie haben dabei die Wahl, die Lichtquellen in allen Darstellungsarten zeigen, nur im Drahtmodell oder gar nicht.
Sorgfältig weiterentwickelte Funktionen, die Ihre Arbeit permanent erleichtern.
Linienarten, die man frei gestalten kann, sind ein langgehegter Wunsch, den Vectorworks 2013 erfüllt. Kaum ein Plan kommt ohne gestrichelte und andere spezielle Linien aus. Jetzt können Sie selbst eigene Linienarten definieren, die auf gezeichneten 2D-Objekten beruhen. Erstellen Sie im neuen Vectorworks einfach aus Kreisen, Rechtecken oder sogar aus Texten individuelle Linienarten für Zäune, Baugrenzen, Schutzgebiete, Elektroleitungen, Schnittkanten, Wasserflächen usw. Natürlich können Sie sie anschließend wie jedes Zubehör so abspeichern, dass sie automatisch allen Mitarbeitern zur Verfügung stehen.
Mit einem neuen Befehl werden schnell und bequem Details erzeugt. Dafür wird ein spezieller „Detail-Ansichtsbereich“ angelegt. Durch einfaches Aufspannen eines Rahmens definieren Sie den gewünschten Ausschnitt für das Detail, die normkonforme Beschriftung des Details wird automatisch angelegt und ist immer aktuell. Nachträgliche Änderungen, etwa des sichtbaren Ausschnitts, sind im Handumdrehen bewerkstelligt.
Mit dem Rotierenwerkzeug wird jetzt beim Zeiger eine Drehscheibe angezeigt, die sich automatisch an den vorhandenen Flächen ausrichtet. So sieht man jederzeit, um welche Achse und in welche Richtung das Objekt rotiert wird. Das ist eine großartige visuelle Hilfe und Vereinfachung beim Drehen von 3D-Objekten im Raum.
In Vectorworks 2013 können Sie mit wenigen Mausklicks Sideboards, Schränke oder Regale in die Zeichnung einsetzen, deren Aussehen genau Ihren Vorstellungen entspricht und die sich perfekt in eine Nische oder in eine spezielle Raumsituation einpassen lassen. Es genügt, eine bestehende Vorgabe zu wählen, deren Aussehen ungefähr stimmt, und einige wenige Werte anzupassen. Beispielsweise klicken Sie auf den dreitürigen Schrank mit Blende oben und unten, bestimmen Höhe und Breite, wählen andere Griffe und den weißen Hochglanzlack und das war’s schon. Eine Minute später und ein Einbauschrank schmiegt sich in die bestehende Nische.
Die neuen Geländer schließen eine bestehende Lücke. Mit wenigen Klicks statten Sie Ihre 2D- oder 3D-Pläne mit vielfältigsten Geländern aus, für Treppen, Rampen, Galerien, Balkone, aber auch mit Zäunen entlang von Grundstücksgrenzen. Die Bedienung ist tatsächlich kinderleicht und effizient. Man wählt aus den zahlreichen attraktiven Geländervorgaben eine geeignete aus, passt Handlauf, Pfosten, Rahmen usw. genau den eigenen Vorstellungen an – fertig. Die neuen Geländer sind mit allen benötigten IFC-Daten ausgestattet.
Praktisch: Neu wird im Explorer von Microsoft Windows für jedes Vectorworks-Dokument eine vergrößerbare Vorschau angezeigt, nämlich die zuletzt gespeicherte Ansicht. Außerdem werden über die Inhaltssuche von Windows neu auch Vectorworks-Dokumente gefunden und sogar Texte in Vectorworks-Dokumenten.
Die Standardbezeichnungen für Klassen funktioniert nun auch für importierte Symbole einwandfrei. Setzen Sie ein neues Symbol später in die Zeichnung ein, wird auch dieses Symbol automatisch in der korrekten Standardklasse abgelegt.
Eine konsequente Vereinheitlichung von Namen, Bezeichnungen und Informationen, die in den Hilfetexten und in der Methodenzeile verwendet werden, machen die Texte für die Benutzer unmissverständlicher und helfen so schneller weiter.
Jetzt können Sie in den Dokumenteinstellungen bestimmen, dass 2D-Objekte nur noch in einer bestimmten Ausrichtung erstellt werden: Nur ausgerichtet an der Bildschirm- oder nur an der Konstruktionsebene. Sie können aber auch wählen, ob die Objektausrichtung für das nächste Objekt über das Einblendmenü „Aktuelle Objektausrichtung“ in der Darstellungszeile definiert wird, so wie bisher. Sie können diesen Bereich auch über das Einblendmenü „Aktuelle Objektausrichtung“ in der Darstellungszeile öffnen. So bleibt die gewählte Ausrichtung immer gleich und kann nicht mehr versehentlich umgestellt werden.
Die Einheiten von Objekten wie Fenster, Tür, Stempel, Treppe, Raum, Legende u.a. werden über einen Knopf „Einheiten“ in den Werkzeugeinstellungen gesteuert. Diese Sondereinheiten, die für diese Objekte jeweils ausgewählt wurden, sind neu als Dokumenteinstellungen gespeichert. Damit hat man die Gewähr, dass etwa die Beschriftung dieser Objekte auf anderen Rechnern nicht verändert wird. Und außerdem sind im Dialogfenster „Sondereinheiten“ die Einstellungen für sämtliche Werkzeuge in einer übersichtlichen Liste aufgeführt. Außerdem lassen sich Tausender-Trennzeichen und Vorzeichen anzeigen und die Maßzahlen können bei bestimmten Werkzeugen nach der SIA-Norm angezeigt werden.
Was ist nochmal eine Datenbank und was ein Datenblatt? Jetzt ist es ein für alle Mal klar: Datenblätter heißen ab Vectorworks 2013 Tabellen, wie in vielen anderen Programmen üblich.
Jetzt ist es möglich, vor dem Einsetzen des Plankopfs in die Zeichnung das gewünschte Plankopfsymbol zu wählen. Und im Dialogfenster „Einstellungen Stempeltext“ finden Sie eine praktische neue Option, mit deren Hilfe die Einstellungen für den Stempeltext auf alle aktivierten Planköpfe übertragen werden.
Wenn Sie Vectorworks unter OS X 10.7 Lion starten, werden automatisch die zuletzt bearbeiteten Dateien wieder geöffnet. Arbeiten Sie auch mit älteren Versionen von Vectorworks, kann es vorkommen, dass beim Versuch eine neuere Dateiversion zu öffnen eine Fehlermeldung erscheint. Das lässt sich einfach verhindern, indem mit einer Option das automatische Öffnen von Vectorworks-Dateien unter Lion unterdrückt wird.
Der Befehl „Text entlang Pfad“ unterstützt jetzt das Menü „Text“, d.h. in die Zeichnung eingesetzte Objekte, die mit dem Befehl angelegt wurden, können jetzt bequem mit den Befehlen im Textmenü geändert werden.
Wie schon bei 2D-Polygonen lässt sich nun mit dem Befehl „Polypunkte umnummerieren“ auch die Reihenfolge der Punkte bei 3D-Polygonen ändern.
Alle Schriften, die in einem Dokument verwendet werden, werden mit dem Dokument gespeichert. Auch wenn man das Dokument zwischenzeitlich auf einem anderen Computer öffnet, auf dem die fehlenden Originalschriften durch andere ersetzt wurden, bleiben die Namen der Originalschriften erhalten, so dass sie wieder verwendet werden, wenn man die Datei auf einem Computer öffnet, auf dem die Schriften installiert sind.
Konsistenterweise steht in Intelligenten Objekten nur noch die Stiftvordergrundfarbe zur Auswahl, wenn kein Stiftmuster ausgewählt werden kann, für das eine Stiftvorder- und -hintergrundfarbe nötig ist.
In zahlreichen Fehlermeldungen wurde die angegebene Fehlernummer durch einen erklärenden Text ersetzt, der zur Behebung des Fehler beitragen kann, zum Beispiel für Pflanzen, Räume, Raster, Gefälle Grundriss und viele mehr.
Die Option für das Definieren von Nullpunkten wurde umbenannt in „Benutzernullpunkt auf Vectorworks-Nullpunkt“, so dass besser verständlich ist, welche Funktion die Option hat.
Mit dem Befehl „Linienartentest“ lassen sich natürlich auch die neuen Zubehör-Linienarten zu Testzwecken ausdrucken. Es werden alle im Dokument verwendeten Linienarten in der gewählten Liniendicke in die Zeichnung eingefügt.
Neu wird die Position der Dialogfenster in Vectorworks 2013 gespeichert. Haben Sie zum Beispiel das Dialogfenster „Text suchen und ändern“ an den rechten Bildschirmrand gezogen, erscheint es dort auch wieder beim nächsten Aufrufen, so dass die Zeichenfläche frei bleibt.
Die Bedienung des Werkzeugs „Grundflächenzahl“ ist logischer aufgebaut, zum Beispiel wird jetzt die Gesamtfläche vor den bebauten Flächen definiert.
Neue Möglichkeiten, sorgfältig eingebaut in bestehende Werkzeuge.
Weil ein Raum nun mit den Objekten verknüpft ist, die ihn begrenzen, also mit Wänden, Stützen oder Wandvorsprüngen, haben Räume die Fähigkeit, sich automatisch anzupassen, wenn man eine Wand verschiebt, eine Stütze löscht oder dergleichen. Durch die Verknüpfung geht das Ändern mehrerer Räume im Nu von der Hand.
Bisher kam es vor, dass ein reines 3D-Objekt nicht sinnvoll oder gar falsch in einer 2D-Darstellung abgebildet wurde, etwa eine asymmetrische 3D-Stütze oder die Stahlträgerkonstruktion eines Vordachs. Ein neuer Befehl erzeugt nun für jedes beliebige 3D-Objekt automatisch eine korrekte, saubere 2D-Darstellung und macht es damit zum Hybridobjekt. Dadurch kann sich auch ein 3D-Modell in einer 2D-Darstellung sehen lassen.
Auch Dächer basieren in Vectorworks 2013 auf dem CAD-Kern Parasolid und funktionieren daher viel zuverlässiger. Komplexe Dachformen werden ohne Federlesens berechnet und bereits definierte Dächer lassen sich problemlos bearbeiten, zum Beispiel beim Einfügen von Giebelwänden. Auch hier gilt: Mehr Leistungsfähigkeit bei unveränderter Bedienung.
Kein Wartezeiten mehr in Plänen mit zahlreichen verbundenen Wänden: Das Verschieben von Wänden und der Anzeigewechsel von 2D zu 3D geschehen jetzt blitzschnell. Und in der Infopalette können Sie eine Wandlänge verändern, ohne dass dadurch die Wandverbindung verloren geht.
Komfortabel, wie gewohnt, lassen sich in Vectorworks 2013 mit dem Türwerkzeug auch Schiebetüren konstruieren. Sorgfältig ins Werkzeug integriert können Sie unter allen gängigen Bauarten wählen: vor der Wand laufend, mit Mauerwerkstaschen oder innerhalb der Wandöffnung. Es sind beliebig viele Türblätter auf bis zu fünf Schienen möglich.
Und: Neben Zargentüren gibt es jetzt auch für Rahmentüren eine detaillierte Darstellung des aufgeschlagenen Türblatts. In der Infopalette lassen sich individuell Werte aus den Türeinstellungen anzeigen wie Felder für Hersteller, Feuerwiderstandsklasse etc. Außerdem wurden die Bedienung des Werkzeugs Türen gestrafft, indem die Einstellungen zentral untergebracht wurden, und die Klassenattribute der Türklassen werden in einer Präferenzendatei gespeichert, damit sie auch in anderen Dokumenten zur Verfügung stehen.
Auch das Fensterwerkzeug wurde weiterentwickelt, Fensterbestandteile wie Rahmen, Flügel oder Fensterbank werden jetzt in 3D-Schnitten immer korrekt angezeigt. In gerenderten Darstellungen wirken die Fensterscheiben deutlich realistischer. In 3D-Ansichten werden auf Wunsch die gestrichelten Öffnungslinien und Beschriftungen angezeigt: Man kann also direkt aus einem 3D-Modell einen korrekten Fassadenplan mit Öffnungslinien und Beschriftungen , z. B. Fenstergrößen, erzeugen. Die Infopalette lässt sich konfigurieren, so dass hier bequem die für Sie wichtigen Zusatzinfos eingegeben werden können wie Hersteller, U-Wert usw. Dies und einiges mehr sorgt für präzise Fensterdarstellungen, die sich noch müheloser bearbeiten lassen.
Mit Hilfe einer neuen Option werden auch 2D-Objekte wie Texte, Beschriftungen, Rechtecke etc. in einem Schnitt angezeigt. Haben Sie bei der Erstellung des 3D-Modells auch 2D-Objekte verwendet, werden diese also jetzt auch im Schnitt immer korrekt dargestellt. Dies ist eine weitere von mehreren Änderungen in Vectorworks 2013, die 2D- und 3D-Objekte noch besser aufeinander abstimmen.
Neu lassen sich aktivierte Objekte auch sehr schnell über einen Knopf in der Infopalette mit IFC-Eigenschaften ausstatten. Weiter können Sie Symbolen in wenigen Schritten über das Kontextmenü in der Zuberhörpalette IFC-Eigenschaften zuweisen, die dann alle in die Zeichnung eingesetzten Symbolinstanzen übernehmen. Außerdem ist es möglich, Vollkörper im IFC-Export auch mit vereinfachter BREP-Geometrie (Boundary Representations) zu exportieren, die auch von IFC-Programmen erkannt werden, die keine komplexen Volumenberechnungen unterstützen.
Wie in komplette Dächer können in Vectorworks 2013 jetzt auch in einzelne Dachflächen Gauben und Dachfenstersymbole eingesetzt werden. Das Einsetzen und die Nachbearbeitung von Dachflächen mit Gauben und Dachfenstern ist so einfach wie vom Dachobjekt her gewohnt.
Durch die Unterstützung des Standardvorgabesystems von Vectoworks ist es jetzt möglich, im ganzen Büro oder in größeren Teams mit standardisierten Raumbezeichnungen, Nutzungsarten oder Belägen (Teppich, Parkett, Putz, Tapete usw.) zu arbeiten. Das Einsetzen dieser Standardbezeichnungen folgt genau dem gleichen bewährten Prinzip wie beim Standardzubehör.
In Vectorworks 2013 unterstützen auch Räume die vor einem Jahr eingeführten Geschosse. Dadurch kann man die Ober- und Unterkante eines Raumes direkt mit der Ober und Unterkante eines Geschosses verknüpfen. (So lässt sich beispielsweise bestimmen, dass die Raumunterkante immer auf der der Oberkante des Fertigfußbodens liegt und die obere Begrenzung des Raumes durch die Unterkante der Decke definiert ist.) Verändert man die Geschosshöhen oder verändert die Deckenhöhen, passen sich Räume vollautomatisch an. Die Verknüpfung von Raum und Geschoss ist eine zentrale Funktion im Building Information Modelling-CAD (BIM) Vectorworks.
Sie können jetzt bereits beim Erzeugen eines neuen Schnitt-Ansichtsbereichs direkt eine neue Attributklasse für die Darstellung der geschnittenen Objekte und der Objekte hinter der Schnittfläche anlegen, z. B. „Schwarz“.
Der Bereich „Geländer“ im Dialogfenster für Treppen wurde übersichtlicher. Jetzt sieht man auf einen Blick, ob die Einstellungen für das innere oder das äußere Geländer oder für beide Seiten gelten. Außerdem wird jetzt angezeigt, ob ein zusätzlicher Handlauf und ein Geländer gezeichnet werden.
Jetzt ist es möglich, das Polygon, das die Raumfläche definiert, in einer eigene Klasse abzulegen. Dadurch lassen sich alle Raumpolygone auf einen Schlag unsichtbar machen, oder ihr Aussehen (Füllfarbe, Liniendicke etc.) lässt sich zügig über den Klassenstil definieren.
Vectorworks 2013 verbessert die Kommunikation mit Partnern und ist so flexibel wie nie zuvor.
Das für viele wichtigste Datenaustauschformat DXF/DWG wurde mit verschiedenen Verbesserungen ausgestattet, darunter ein häufig gehörter Wunsch: Wahlweise können in DXF/DWG jetzt Pläne mit 2D- und 3D-Objekten oder auch ganze 3D-Modelle automatisch als reine 2D-Zeichnung exportiert werden, die keine unerwünschten 3D-Informationen enthält, wie z. B. Objekte mit einem z-Wert.
Vectorworks 2013 unterstützt neu den Import und Export von DWF (Design Web Format), einem hochkomprimierten Format, dass vor allem für die Darstellung von Plänen im Internet geeignet ist. Die Kommunikation via DWF-Dateien ist in einigen Ländern auch von Behördenseite vorgeschrieben. Neben DWF stehen auch die Weiterentwicklungen DWFx und 3D DWF in mehreren Versionen zur Verfügung.
Der Batch-Export, mit dem mehrere DXF-/DWG-Dateien auf Knopfdruck exportiert werden können, erfüllt ein wichtiges Anliegen. Wollen Sie einmal im Monat ein Set von Plänen im DXF-Format an einen Planungspartner senden, auch aus verschiedenen Vectorworks-Dokumenten heraus, ist das jetzt mit einem Mausklick erledigt. Sie können für jeden Ihrer Planungspartner, den Bauherren usw. ein entsprechendes Set anlegen. Der Batch-Export funktioniert mit den Formaten DXF, DWG und DWF.
Jetzt ist es ganz einfach, mit dem Befehl „Datenbank abgleichen“ eine externe Datenbank mit Vectorworks zu koordinieren. Sie müssen nur noch einmal einstellen, welche Felder aus welcher Datenquelle wohin übertragen werden sollen – dann funktioniert der Austausch quasi automatisch: So übertragen Sie die Raumdaten aus einer externen Datenbank mit drei Klicks in Vectorworks, oder umgekehrt. Oder Sie aktualisieren Ihre Pflanzlisten mit Preisen aus der externen Aufstellung. Oder Sie holen auf Knopfdruck Kunden- und Auftragsdaten in den Plankopf von Vectorworks. Natürlich können Sie verschiedene solche Einstellungssets für Ihre verschiedenen Aufgaben abspeichern.
Vectorworks 2013 ist mit weiteren neuen Schnittstellen bestens für die Zukunft gerüstet: Export COLLADA (Collaborative Design Activity) ist ein Befehl, mit dem Modelle im DAE-Format (Digital Asset Exchange) exportiert werden. Das XML-basierte offene Austauschformat für 3D-Programme wird unter anderem von 3D-Modellierprogrammen wie Trimble SketchUp oder Google Earth verwendet.
Mit Export FBX (nur 3D) wird ein Austauschformat erzeugt, dass von einigen 3D-Grafikprogrammen wie etwa 3ds Max verwendet wird. Die beiden modernen 3D-Exportformate werden von Profis immer häufiger als Alternative zum 3DS-Format verwendet.
Mit einer zusätzlichen Funktion können Sie die Felder einer externen Datenbank, zum Beispiel Ihrer Raumdatenbank, in Vectorworks importieren und auch automatisch Verknüpfungen zwischen den Feldern erzeugen, was einen automatischen Abgleich zwischen den beiden Datenbanken möglich macht. Der Datenaustausch zwischen den beiden Datenbanken funktioniert natürlich in beide Richtungen, so dass sowohl die externe Datenbank wie auch die verknüpfte Entsprechung in Vectorworks immer aktuell sind. Was früher viel Spezialwissen und eine Menge Handarbeit erforderte, nämlich eine solche Verknüpfung zwischen einer externen und einer Datenbank in Vectorworks zu definieren, erledigt Vectorworks 2013 jetzt weitgehend automatisch.
Das Dialogfenster „Datensatzverbindung bearbeiten“ wurde überarbeitet: Nicht nur sind die Optionen für Lese- und Schreiben-Verbindungen übersichtlich in zwei Bereiche aufgeteilt, was die Bearbeitung vereinfacht. Sie können jetzt auch alle aktivierten Objekte in einem Schritt ändern und nicht mehr nur jedes einzelne. Außerdem lässt sich ein Testdurchlauf der Query durchführen, um die manuell geänderten Verbindungen zu prüfen, bevor Sie sie bestätigen. All das erleichtert beispielsweise die Fehlersuche und -behebung in Datensatzverbindungen enorm.
Importiert man eine DXF-/DWG-Datei mit komplexen und schraffierten Objekten, also zum Beispiel anliegende oder verschachtelte Objekte oder solche, die sich selbst schneiden, konnte dies dazu führen, das der Importvorgang lange dauerte. Neu erkennt Vectorworks solche Dateien, und gibt dem Anwender verschiedene Möglichkeiten zur Auswahl: Man kann in solchen Fällen die Schraffuren als Liniengruppen importieren oder einfach weglassen, womit der Import beschleunigt wird, oder man fortfahren wie bisher und die Schraffuren regulär mitimporieren.
Mit diesem Befehl können Sie Zeichnungen im gbXML-Format exportieren. Das gbXML-Format („Green Building XML“) übermittelt Gebäudeinformationen für die Energieanalyse.
Bisher musste man beim Export von DXF-/DWG-Dateien wählen, ob man die Liniendicken farbcodiert exportieren will, wie dies für ältere Autocad-Versionen nötig ist, oder nicht. Nicht selten will man jedoch beides: Man will die Liniendicken exportieren und die Original-Indexfarben von Autocad verwenden. (Diese werden nämlich in den sogenannten ctb-Tabellen (Plotstiltabellen) verwendet und definieren, welche Farbe mit welcher Dicke gedruckt wird.) Genau das ist in Vectorworks 2013 mit einer einfachen Einstellung jetzt möglich. Man kann jetzt also problemlos DWG-Files exportieren, die Liniendicken enthalten und in denen diese Liniendicken zusätzlich in den korrekten Farben definiert sind.
Das Dialogfenster für die DXF/DWG-Exporteinstellungen wurde neu so gestaltet, dass es auch in tieferen Bildschirmauflösungen (1280x800) gut lesbar angezeigt wird. Es ist außerdem skalierbar und kann so beispielsweise mehr Layoutebenen anzeigen.