BIM im Klartext

Die Seminar-Reihe „BIM im Klartext“ beschäftigt sich mit allen Aspekten von Building Information Modeling. Zu Wort kommen dabei in- und ausländische Spezialisten, die über ihre bisherigen Erfahrungen mit aktuellen BIM-Projekten in der Schweiz und anderswo berichten.

BIM im Klartext 2014

Die ersten BIM-Projekte in der Schweiz sind mitten in der Planung, allen voran das Felix Platter-Spital und das neue Amt für Umwelt und Energie in Basel. In unserem zweiten Seminar „BIM im Klartext“ im Architekturforum Zürich am 11. September 2014 berichteten einige der Projektbeteiligten über ihre bisherigen Erfahrungen. Die sechs Vorreiter in Sachen BIM gaben aus verschiedenen Perspektiven einen authentischen Einblick in die BIM-Planung.

Sie erfahren, was sich eine Bauherrschaft vom neuen Prozess verspricht, und wie Sie diese Erwartungen erfüllen können. Wir hören von einem englischen Architekturbüro, das vor rund drei Jahren umgestiegen ist, mit welchem Aufwand und Kosten die konsequente Einführung von BIM verbunden ist und wie sich die Zusammenarbeit und der Datenaustausch zwischen Architekten und Fachplanern in der Realität gestaltet.

Hier finden Sie die einzelnen Beiträge als kurze Videos.

BIM in 10 Minuten. Von Christoph Kuster, Architekt FH

Das Wichtigste in Kürze: Wie definiert man BIM heute und wo liegt der Nutzen? Wer treibt die Entwicklung voran und in welchen Ländern kommen BIM-Prozesse bereits zum Einsatz?

Was verspricht man sich von der BIM-Planung? Von Jean-Luc Perrin, Basel

Spitalmanager Jean-Luc Perrin ist interner Projektleiter eines der wenigen Schweizer BIM-Projekte, des Felix Platter Spitals in Basel. Er erklärt, welche Ansprüche er an das Building Information Modeling der Architekten und Fachplaner stellt und welche Auswertungen die Bauherrschaft mit den geforderten BIM-Modellen durchzuführen beabsichtigt.

Model Checking am Beispiel eines Spitalbaus. Von Andreas Hängärtner, Basel

Der BIM-Spezialist ist u.a. tätig als Berater und Ausbilder in verschiedenen BIM-Projekten. Er bezieht sich konkret auf das Felix Platter-Spital, wenn er erläutert, welche Daten die vom Architekturbüro erstellten BIM-Modelle enthalten müssen, um die Anforderungen der Bauherrschaft zu erfüllen und wie sich die Qualität solcher Modelle bereits im Architekturbüro überprüfen lässt.

Aufwand und Kosten für das Architekturbüro. Von Neil Marshall, The Design Büro

Grossbritannien hat in Sachen Einführung von BIM gegenüber der Schweiz einen Vorsprung von 3 bis 4 Jahren. Neil Marshall hat mit seinem Architekturbüro in den Midlands von England bereits mehrere grössere und kleinere BIM-Projekte erfolgreich umgesetzt. Er war auch verantwortlich für die Umstellung des gesamten Büros von einer 2D-Planung auf BIM. Er blickt zurück und zeigt auf, mit welchen Herausforderungen, Kosten und Ausbildungsaufwand dieser Prozess verbunden war. (In englischer Sprache.)

BIM-Datenaustausch zwischen Architektur und Haustechnik. Von Claus Brunner, Dipl. Ing. FH

Die Firma Waldhauser + Hermann steckt mitten in der Planung und Umsetzung des Haustechnikkonzepts für den Neubau des Amts für Umwelt und Energie Basel, eines der wenigen BIM-Projekte in der Schweiz. Der Fachkoordinator erläutert, weshalb seine Firma die BIM-Entwicklung aktiv vorantreibt und berichtet über seine bisherigen Erfahrungen bei der Zusammenarbeit mit den verschiedenen Planern und worauf es bei der Erstellung der 3D-Modelle mit unterschiedlichen CADs ankommt.

BIM mit Vectorworks Architektur. Von Andreas Hängärtner, Basel

Dieser Teil richtet sich besonders an Vectorworks-Anwender und Interessierte: In dieser 20-minütigen Einführung werden die wichtigsten Grundlagen für die erfolgreiche BIM-Planung mit der CAD Software Vectorworks aufgezeigt: Richtiges Aufsetzen des Projekts mit Stockwerken, Verwenden von Bauteilen, frei modellierte Objekte mit den richtigen IFC-Daten versehen, Export eines IFC-Modells, effiziente Qualitätsprüfung mit Model Checking.

Folien

Laden Sie sich hier die Folien zu einigen der Referate herunter:

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