Vectorworks 12.5 ist Universal Binary. Dies ist Voraussetzung dafür, dass Vectorworks jetzt die eindrückliche Leistungsfähigkeit von Apples neuen Intel-Rechnern bis zum Limit nutzt. Mit anderen Worten: Vectorworks 12.5 ist auf den aktuellen Macs die schnellste Version aller Zeiten.
Verbesserungen in Vectorworks 12.5 sorgen für markante Beschleunigungen: Photorealistische Bilder mit Renderworks benötigen bis zu 40% weniger Zeit. Gleich 10-30 Mal zügiger werden Dateien auf einem Macintosh-Server gespeichert, unter Windows 5 Mal. Das Aktualisieren der Referenzen erfolgt jetzt bis zu 3 Mal schneller. Auch bei der Arbeit mit großen und komplexen Dateien wartet man deutlich weniger lang.
Und der Turbo für Apples neue Intel-Rechner: Vectorworks 12.5 ist Universal Binary. Geschwindigkeitstests zeigen – ob Sie 2D planen, 3D modellieren oder mit Renderworks visualisieren: Mit einem neuen Intel-Rechner Mac Pro, 2,66 GHz, quad sind Sie mit Vectorworks 12.5 rund 4 mal so schnell unterwegs wie mit einem G4, 1,25 GHz, dual. Mit Vectorworks 12.5 gewinnen Sie ganz schön Zeit...
Jetzt wird das Gestalten Ihrer Tabellen noch einfacher:
Mit gedrückter Kontrolltaste lassen sich im Datenblatt jetzt auch Zellen, Spalten und Zeilen markieren, die nicht nebeneinander liegen. Mehrere Zellen können zu einer verbunden und die Zellenrahmen können individuell gestaltet werden. Außerdem finden Sie die wichtigsten Befehle jetzt im Kontextmenü.
Die Befehle Suchen, Zeigen sowie die Suchkriterien in Datenblättern weisen eine Vielzahl von Verbesserungen auf. Es kann nach mehr Objekttypen gesucht werden (Wandaufbauten, Dach, Boden u.a.), es wird zwischen verschiedenen intelligenten Objekten unterschieden, Schriftart, -größe und -stil werden gefunden. Und schon im Dialogfenster wird angezeigt, wie viele Objekte mit den gewählten Eigenschaften in der Zeichnung vorhanden sind.
Eine ganze Reihe von Verbesserungen in Vectorworks 12.5 führen in vielen Fällen dazu, dass besonders große und komplexe Dokumente nicht mehr übermäßig verlangsamt werden und deutlich zügiger bearbeitet werden können.
Das Arbeiten mit Referenzen läuft runder in Vectorworks 12. Referenzen können auch aktualisiert werden, wenn die Quelldatei geöffnet ist. Wahlweise können Sie den Nullpunkt auf der referenzierten Ebene versetzen, ohne dabei die referenzierten Objekte zu verschieben. Sie können jederzeit zwischen den Klassenattributen des Ziel- und Quelldokuments wählen. Wenn Sie Symbole oder anderes Zubehör referenzieren, müssen Sie nicht zuerst umständlich eine Verknüpfung zum Quelldokument erstellen. Dies und viele weitere Verbesserungen sind unschätzbar für die reibungslose Arbeit im Team.
In Vectorworks 12.5 besteht die Möglichkeit, Referenzen wie bisher mit absoluten Pfaden oder neu mit relativen Pfaden zu speichern. Letztere gewährleisten, dass Verknüpfungen zwischen Ziel- und Quelldokumenten auch nach „Ortswechseln“ des Projektordners intakt bleiben, vorausgesetzt, die Dokumente werden innerhalb des Projektordners nicht verschoben. Das erleichtert insbesondere die Weitergabe von Dokumenten an Dritte, das Kopieren eines Projekts vom Server auf den lokalen Rechner, das Wiederherstellen ab Backup und ähnliches.
Die Referenzen werden in Vectorworks 12.5 doppelt oder gar dreimal so schnell aktualisiert wie bisher.
Das Bearbeiten von Vectorworks 12.5-Dateien in Netzwerken wurde dramatisch beschleunigt: Unter Windows wird je nach Datei und Netzwerk 5 Mal schneller gespeichert und Dateien spürbar schneller geöffnet. Und auf einem Macintosh wird gar 10-30 Mal schneller gesichert und 3-15 Mal schneller geöffnet. Mit einem gängigen Netzwerk macht es damit kaum noch einen Unterschied, ob man auf der lokalen Festplatte oder dem Server arbeitet.
Einerseits unterstützt das Parallelenwerkzeug auch runde und gerade Wände optimal. Duplikate einer Wand können jetzt über den Abstand von Wandkante zu Wandkante, also über die Raumgröße, bestimmt werden. Andererseits ist praktischerweise auch das Original-Objekt verschiebbar, ohne ein Duplikat zu erzeugen. Und für eine intuitivere Bedienung müssen Sie dazu die Objekte nicht mehr umständlich aktivieren, sondern können Sie ruckzuck nacheinander verschieben..
Dank einer neuen Methode lassen sich Kreisbogen konstruieren, indem Sie die Sehne festlegen und mit einem dritten Klick einen beliebigen Punkt auf dem Bogen bestimmen. Wahlweise (mit gedrückte Umschalttaste) kann dieser Punkt auch auf der Senkrechten durch die Sehne liegen.
Nicht immer sollen Objekte in einem Ansichtsbereich gleich aussehen wie ihre Originale auf der Konstruktionsebene. Deshalb können Sie in Vectorworks 12 jedem Ansichtsbereich eigene Klassenattribute zuweisen. So lassen sich beispielsweise alle Möbel im einen Ansichtsbereich grau, im anderen normal darstellen.
Unter anderem dank eines angepassten Kontextmenüs (rechte Maustaste) sind Sie beim Bearbeiten von Ansichtsbereichen immer blitzschnell an der gewünschten Stelle. Beispielsweise wechseln Sie mit einem Klick zwischen Ansichtsbereich und Konstruktionsebene hin und her, oder Sie bestimmen, was beim Doppelklicken auf einen Ansichtsbereich geschieht.
Jetzt können mit dem Werkzeug Attribute kopieren auch Einstellungen von Ansichtsbereich zu Ansichtsbereich übertragen werden. Mit zwei Klicks übertragen Sie so zum Beispiel alle Klassenstile oder Sichtbarkeiten, und das sogar dokumentübergreifend.
Um die verknüpfte Zeichnung in der Begrenzung eines Ansichtsbereichs zu zentrieren, genügt jetzt ein Doppelklick ins Werkzeug Ansicht verschieben.
In Vectorworks 12 erzeugen und bearbeiten Sie NURBS-Flächen mühelos wie nie zuvor. Mittels einer neuen Funktion erzeugen Sie sozusagen ein Tuch, das über Objekte gelegt wird. Einfache Einstellungen führen rasch zum gewünschten Resultat, z.B. zu einem geglätteten Geländemodell. Außerdem können Sie NURBS-Flächen und -Kurven elegant vereinfachen und leichter bearbeiten, indem Sie deren Anzahl Punkte verringern. Und Sie haben die Möglichkeit, NURBS-Flächen mit verschieden stark gekrümmten Verrundungen zu verbinden.
Mit einer neuen Dokumenteinstellung legen Sie fest, ab welchem Winkel zwischen zwei Flächen eines Punktkörpers die Kante geglättet wird. Das hat den Effekt, dass gerenderte Darstellungen Renderworks/OpenGL) auch grober und kantiger Modelle von Fahrzeugen, Möbeln, Pflanzen usw. sich dank verrundeter Kanten eindrücklich realistisch präsentieren. Und das bei kleinsten Datenmengen und kurzen Renderzeiten.
Durch die Möglichkeit, Lichtquellen exakt auf der x-, y- und z-Achse zu verschieben, können Lampen ohne Umschweife exakt positioniert und ausgerichtet werden.
Neu besteht die Möglichkeit, die Richtung des Umformenwerkzeugs auf eine bestimmte Achse zu beschränken. Das bedeutet, dass eine Lichtquelle präzise nach oben oder unten verschoben werden kann, wenn nur die z-Achse eingeschaltet ist. Das macht das Ausrichten von Lichtquellen nicht nur präziser, sondern auch viel einfacher.
Das Konvertieren älterer Dateien erfüllt Zeit sparende Anforderungen aus der Praxis. Wahlweise können jetzt die (batch-) konvertierten Dateien in den bestehenden Ordnern gespeichert werden, während die alten Originale in einen neuen Archivordner (mit identischer Ordnerstruktur) wandern. Das hat unter anderem den Vorteil, dass zum Projekt gehörenden Dokumente wie Briefe, Tabellen etc. weiterhin bei den aktuell konvertierten Dateien zu finden sind. Wählen können Sie auch, ob die konvertierte Datei umbenannt wird (Zusatz „v12“) oder die alten Originale mit dem Zusatz „v11“ versehen werden. Übrigens: Sie können noch immer Dateien bis hinunter zu Version Vectorworks/MiniCAD 7 ins aktuelle Format konvertieren. Das wird auch in zukünftigen Versionen von Vectorworks so bleiben.
Neues Lichtmanagement, Radiosity, Kamerafunktion, Körper und Objekte als Lichtquellen - erzeugen Sie spektakuläre Bilder dank der Neuerungen und Verbesserungen in Renderworks 12.