Dieses Jahr stehen gleich zwei Vectorworks-Anwender auf dem Treppchen Goldener Hase hoppelt zu Graber Pulver Architekten

Bereits zum zweiten Mal nach 2011 fungiert die ComputerWorks AG Schweiz als Unterstützer der „Besten 2012“, dem wichtigsten Architekturpreis, der in der Schweiz vergeben wird. Da freut es besonders, dass dieses Jahr gleich zwei Architekturbüros auf dem Treppchen stehen, die ihre Projekte mit Vectorworks planen.

"Besten 2012" - Graber Pulver Architekten

Breite Beachtung für die Ecole des Métiers EMF

Den Hasen in Gold gewinnen Graber Pulver Architekten mit ihrer Berufsfachschule Technik und Kunst in Freiburg. Das charakteristische Gebäude erinnert an ein gezacktes Metallprofil. Kein Zufall. „Die Schule als Fabrik“, brachte Jurysprecher Axel Simon die zahlreichen Bezüge zur Industrie auf den Punkt. Und er fuhr fort: „Doch bricht die harte, industrielle Erscheinung des Gebäudes immer wieder auf. Erheitert blickt man durch die Bullaugen der Werkstatttüren, hinauf ins expressive Dachgebirge der drei Treppenhäuser oder in die Klassenzimmer, die orange oder blau leuchten, wie die tiefergelegten Autos der Schüler vor und unter dem Haus.“ Die Ecole des Métiers EMF fand in den Fachmagazinen breite Beachtung und war schon 2011 Bau der Woche bei swiss-architects.com.

Goldener Hase Architektur für die Ecole des Métiers in Fribourg, EMF, von Graber Pulver Architekten
Goldener Hase Architektur für die Ecole des Métiers in Fribourg, EMF, von Graber Pulver Architekten

Mit einem bronzenen Hasen für Landschaftsarchitektur wurden die Vectorworks-Anwender Esch Sintzel Architekten ausgezeichnet. Das junge Büro schuf eine Fußgängerverbindung in Chur, die die beiden Standorte der Kantonsschule miteinander verbindet: Das Schulhaus Halde thront oben auf dem Fels, Plessur liegt darunter. Ein raffinierter Aufgang ermöglicht nun den zahlreichen Schülerinnen und Lehrern ein sicheres Pendeln zwischen den beiden Schulhäusern. Dass die Jury Architekten mit einem Landschaftshasen ehrt, ist möglicherweise auch darauf zurückzuführen, dass sich Esch Sintzel neben dem Wohnungsbau auch mit Fragen des Städtebaus auseinandersetzen.

Monika Schärer überreicht den Zürcher Architekten Stephan Sintzel und Philipp Esch die bronzene Hasentrophäe in der Kategorie Landschaft.
Monika Schärer überreicht den Zürcher Architekten Stephan Sintzel und Philipp Esch die bronzene Hasentrophäe in der Kategorie Landschaft.

Alte Hasen bei „den Besten“ sind Miller & Maranta. Schon zum vierten Mal sind die Basler Architekten dabei, diesmal mit Architektur in Silber mit ihrem Hammam- und Wohnungsbau im Zürcher Patumbahpark. Den Hasen in Bronze gewinnt Roger Boltshauser mit dem Schulpavillon Allenmoos II.

In der Kategorie Landschaftsarchitektur sind nur die Erstplatzierten Landschafts- architekten im engeren Sinn, das Atelier Descombes Rampini und Carlos Lopez, beide in Genf. Sie haben der Plaine de Plainpalais, einer freien Fläche mitten in der Stadt Genf, die so groß ist wie zehn Fußballfelder, ein neues Gesicht gegeben. Über zwanzig Personen standen auf der Bühne, als der Verein Stadionbrache den silbernen Hasen empfangen durfte. Der Verein wurde für seine vorbildliche Zwischennutzung der Brache des Hardturm-Stadions ausgezeichnet. Die Preiträger in der Kategorie Design schließlich heißen Postfossil, Fabrice Aeberhard und Christian Kaegi (Aekae) sowie Michel Charlot.

Publikumsmagnet: Auch dieses Jahr besuchten fast 400 Interessierte “Die Besten 2012″.
Publikumsmagnet: Auch dieses Jahr besuchten fast 400 Interessierte “Die Besten 2012″.

Der bedeutendste Schweizer Architekturpreis kürt jedes Jahr die drei besten Projekte aus Architektur, Landschaft und Design. Prämiert wird von der Zeitschrift Hochparterre,  präsentiert vom Museum für Gestaltung Zürich und von art-tv.ch. Fernseh- und Radiomoderatorin Monika Schärer hat die Preisverleihung am 4. Dezember 2012 im Museum für Gestaltung, Zürich kurzweilig moderiert, die Hasentrophäen stammen aus der Werkstatt des Künstlers Severin Müller.

Eine Ausstellung zeigt die neun Projekte bis 6. Januar 2013 im Vestibül des Museums für Gestaltung in Zürich. Sehenswert und informativ sind die Filme von art-tv. Und auch im aktuellen Hochparterre kann man nachlesen, wie der Hase läuft.

An der Hasenfeier 2012 durften erstmals auch echte Hasen teilnehmen.
An der Hasenfeier 2012 durften erstmals auch echte Hasen teilnehmen.
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