11.08.2025
Die Steuerung der Sichtbarkeit für einzelne Objekte, die mit Vectorworks 2025 eingeführt wurde, revolutioniert das Ein- und Ausblenden von Elementen in Modellen und Plänen. Nicht mehr nur Klassen und Ebenen bestimmen damit, ob bestimmte Objekte sichtbar sind oder nicht. Klassen und Ebenen bleiben zwar wichtig, aber die Objekt-Sichtbarkeitsfunktion bietet eine schnelle Alternative, um einzelne oder mehrere Objekte temporär ein- oder auszublenden oder transparent darzustellen.
Objekt-Sichtbarkeit: So funktioniert's
Die Funktion kann direkt auf der Konstruktionsebene verwendet werden. Der einfachste Anwendungsfall: Ein Objekt behindert die Sicht auf den Bereich in der Zeichenfläche, an dem Sie arbeiten wollen. Sie blenden das Objekt einfach aus, indem Sie das betreffende Objekt aktivieren und den Befehl „Nur aktivierte Objekte ausblenden“ im Menü „Ansicht“ wählen.

Eine aktivierte Wand wird mit dem Befehl „Nur aktivierte Objekte ausblenden“ temporär aus dem Weg geräumt.
Objekte können auch halbtransparent dargestellt werden. Dies ist die voreingestellte Standardoption. Das Objekt erscheint durchscheinend mit einer Blaufärbung. Dies ist nützlich, wenn Sie dieses Objekt weiterhin als Bezugspunkt verwenden wollen. Durch Drücken der Taste „n“ auf der Tastatur können Sie zwischen der transparenten Darstellung und dem vollständigen Ausblenden des ausgewählten Objekts hin- und herwechseln.

Die aktivierte Wand wird nach dem Klicken des Befehls „Nur aktivierte Objekte ausblenden“ durchscheinend blau angezeigt.
Sie können Objekte auch anhand bestimmter Kriterien ausblenden. Das ist nützlich ist, um mehrere Objekte mit gemeinsamen Eigenschaften auszublenden oder zu isolieren. Der Befehl „Objektsichtbarkeit“ im Menü „Ansicht“ öffnet das Dialogfenster, in dem Sie diese Einstellungen vornehmen können.
Mit der Einführung dieser Funktion erhält auch das Werkzeug "Sichtbarkeit ändern" eine zusätzliche Methode für Objekte. Aktivieren Sie diese Methode, werden einzelne Objekte ausgeblendet, die Sie anklicken.

Die hervorgehobene Methode "Objekte" des Werkzeugs "Sichtbarkeit ändern".
Fortgeschrittene Anwendungen
Die Einstellungen für die Objektsichtbarkeit bleiben auch in Ansichtsbereichen und gespeicherten Ansichten erhalten. Dadurch wird es ganz einfach, maßgeschneiderte Ansichten für den Druck oder die Erstellung von PDF-Dateien zu erstellen. Durch das optionale Speichern der Objektsichtbarkeit mit gesicherten Ansichten erhalten Sie die Flexibilität, genau das anzuzeigen oder auszublenden, was Sie benötigen – ob nun für Arbeits- oder Präsentationszwecke.
Mit nur wenigen gespeicherten Ansichten navigieren Sie mühelos durch Ihr Modell oder Ihren Plan und es wird ganz einfach, sich auf die entscheidenden Details konzentrieren zu können. Dies ist ein entscheidender Vorteil, um die Produktivität zu steigern und die Übersichtlichkeit in Ihrem Planungsprozess zu erhöhen.
Aber das ist noch nicht alles. Die Objekt-Sichtbarkeit lässt sich auch mit der Datenvisualisierung kombinieren, sodass sich mit einem Klick Objekte in Ihrem Projekt anhand ihrer Datenattribute selektiv aus- oder einblenden lassen. Die Einstellung der Objektsichtbarkeit bietet außerdem eine Option für Objekte, die nicht direkt von Ihren Datenvisualisierungseinstellungen erfasst sind. Sie kontrollieren die visuelle Darstellung, indem Sie diese beispielsweise in einem Schritt vollständig ausblenden. Dadurch erhalten Sie übersichtliche, aussagekräftige Visualisierungen, die Sie Ihren Kunden präsentieren können oder mit denen Sie die Übersicht über Ihre eigene Planung verfeinern.
Sie wollen noch einfacher und schneller auf den Befehl für die Objekt-Sichtbarkeit zugreifen können? Fügen Sie den Befehl einfach in Ihr Objekt-Kontextmenü hinzu, das Sie mit einem Rechtsklick auf ein Objekt öffnen. Die Befehle für die Objekt-Sichtbarkeit sind übrigens auch über die Schnellsuche-Funktion verfügbar.

Die Option „Objekt-Sichtbarkeit speichern“ steuert die Objektsichtbarkeit in den Einstellungen für gesicherte Darstellungen.