BIM im klarTEXT 2017BIM und Baukultur in der Schweiz

BIM im Klartext

Angesichts von BIM sehen sich Geschäftsleitungen und Projektleiter in Schweizer Architekturbüros mit neuen Fragestellungen konfrontiert. Welche Rahmenbedingungen wird der SIA abstecken? Wie realistisch sind die Erwartungen an BIM, die z. B. von Bauherren gestellt werden? Wie führt man die neue Planungsmethode im eigenen Büro ein? Und geht das ohne Abstriche bei der Baukultur? Antworten geben fünf Vorträge von Fachleuten aus der Praxis.

 

Sehen Sie sich hier den Überblicksfilm über den ersten Abend an mit Eindrücken der Veranstaltung und Statements von Teilnehmern und Teilnehmerinnen.

Die Präsentationen der meisten Vorträge können Sie hier herunterladen.

Hier finden Sie die Aufzeichnungen von allen Vorträgen:

 

Das neue SIA 2051 BIM-Merkblatt und seine praktische Umsetzung

Prof. Fritz Häubi, Vizepräsident der SIA Kommission 2051

Mit dem neuen SIA 2051 BIM-Merkblatt stellt der SIA divergierende Auffassungen von BIM auf eine gemeinsame Grundlage. Es beschreibt detailliert die Organisation eines BIM-Projektabwicklungsplans einschliesslich Ziel, Modellinhalt und Koordination der Projektbeteiligten. Fritz Häubi gibt ausserdem eine kurze Vorschau auf den Inhalt der Dokumentation D0256, die die Kommision momentan ausarbeitet. Hier wird anhand von Beispielen konkret dargestellt, wie die Grundsätze von SIA 2051 in der Praxis umgesetzt werden.

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Erfahrungsbericht: Aktuelle BIM-Projekte bei Itten+Brechbühl AG

Marc Pancera, Leiter BIM bei Itten+Brechbühl AG

Zu den wenigen Schweizer Firmen mit echter langjähriger BIM-Erfahrung gehört die Itten+Brechbühl AG. Seit Beginn dabei war der heutige Leiter BIM Marc Pancera. Er erläutert seine Erfahrungen bei der Einführung und praktischen Umsetzung der neuen Planungsmethode mit Vectorworks und Solibri, etwa bei der Grossforschungsanlage SwissFEL, die soeben mit dem BIM-Innovation-Arc-Award ausgezeichnet wurde. Sein aktuelles BIM-Projekt ist das neue Headquarter der Velomarke Scott in Givisiez im Kanton Fribourg.

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BIM-Anforderungen von Bauherren im Realitätscheck

Marc Heinz, vrame consult gmbh, freier BIM-Manager

Marc Heinz fungiert seit Jahren als Bauherren-Berater in zahlreichen BIM-Projekten. Dabei lenkt er regelmässig überzogene Erwartungen der Auftraggeber in realistische Bahnen. Bei der Implementierung von BIM in bestehende Planungsprozesse legt Heinz daher unter anderem exakt fest, welche Anforderungen das erstellte Gebäudemodell erfüllen muss und welche nicht. Es ist Heinz ein Anliegen, den für einen BIM-Prozess geleisteten Aufwand und den daraus gewonnenen Ertrag in ein optimales Verhältnis zu setzen.

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Herausforderung BIM und Baukultur

Rico Lauper, Architekt FH SIA, Mitglied der Geschäftsleitung Staufer & Hasler Architekten

Das Architekturbüro Staufer & Hasler Architekten aus Frauenfeld ist bekannt für stimmungsvolle Gebäude, die präzise auf den Ort und die Nutzung eingehen. Die Sicherung der Baukultur steht für das Büro im Zentrum, wenn es aktuell in einem Pilotprojekt neue Planungsprozesse in 3D entwickelt. Rico Lauper erläutert im Werkbericht, wie die Arbeitsmethodik angepasst wird und welche Chancen und Gefahren er beim Building Information Modeling sieht.

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Leitfaden BIM-Einführung im Unternehmen

Christoph Kuster, dipl. Arch. FH

Christoph Kuster begleitet seit mehreren Jahren Schweizer Architekturbüros bei der Planung ihrer ersten BIM-Projekte mit Vectorworks. In seinen Ausführungen erfährt man, wie man am besten vorgeht, wenn man das BIM-Pilotprojekt in Angriff nimmt: Wie man die aktuelle Situation im Büro analysiert, welche Fragen man sich stellen sollte und welche Voraussetzungen erfüllt sein sollten. Den ersten Schritt in seinem Leitfaden bilden jedoch die Ziele. Denn zuerst hält man am besten fest, was man genau mit BIM als Unternehmen erreichen will…

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