Mit Vectorworks Wohnräume neu denken
Robert Meyer und Tobias Karlhuber Architekten tragen mit dem Bau von Wohnhochhäusern zur Lösung des Wohnungsmangels in München bei. Die BIM-Software Vectorworks ermöglicht ihnen, komplexe Projekte frei in Gestalt und Formgebung zu realisieren.
Seit mehr als 20 Jahren verschreiben sich Robert Meyer und Tobias Karlhuber Architekten aus München dem Wohnungsbau. Der Schwerpunkt liegt auf der Planung und Entwicklung von Wohnprojekten unterschiedlicher Größenordnung, wobei die Architekten sowohl für Wohnungsbaugesellschaften, Investoren und Genossenschaften tätig sind. Was die beiden Partner am meisten an ihrem Beruf begeistert, ist die Stadt mitgestalten zu können.
Der angespannte Wohnungsmarkt der Stadt München verlangt unterschiedliche Konzepte für das Wohnen in der Zukunft. Wie städtebauliche Nachverdichtung mit Aufstockungen von Bestandsgebäuden oder Wohnhochhäusern erfolgreich gelingen kann, zeigen die Architekten mit ihrer Arbeit.
Bauen mit Menschen und bauen für Menschen
Seit 2018 arbeiten Robert Meyer und Tobias Karlhuber in einer gleichberechtigten Partnerschaft. Für die beiden Büroinhaber ist das kollegiale Miteinander und die gute Stimmung untereinander mindestens genauso wichtig, wie die Ergebnisse, die aus dem Büro kommen.
„Wir sind ein sehr familiäres Büro und wir versuchen, unsere MitarbeiterInnen bei allen Entscheidungen oder bei den Entscheidungsfindungen mit einzubinden, so dass sich jede und jeder mit dem Weg des Büros identifizieren kann“, sagt Tobias Karlhuber.
Hochhäuser schaffen Raum für Neues
Ein Hochhaus kann eine vernünftige Lösung darstellen, da auf sehr engem Raum eine große Dichte erzielt werden kann, davon ist Robert Meyer überzeugt.
Dies ist natürlich nur dann sinnvoll, wenn dadurch eine städtebauliche, soziale und qualitativ hochwertige Einfügung erreicht und dabei auch das ganze Quartier und seine Freiräume gestärkt werden.
Ein Beispiel ist die Seniorenresidenz Augustinum in München, ein Wohnhochaus mit 92 Appartements und einer Höhe von knapp 40 Metern. Die Bewohner sehen im Mittelpunkt: das Gebäude bietet große Übersichtlichkeit und leichte Orientierung. In den einzelnen Geschossen bilden wenige Wohnungen kleine und überschaubare Nachbarschaften. An jeder Stelle der Erschließungsflure sind Ausblicke ins Freie möglich.
Für Genossenschaften zu arbeiten ist den Architekten wichtig. Hier wird ihr soziales Anliegen deutlich, nämlich qualitätvolle, bezahlbare und nachhaltig Wohnungen für Menschen zu bauen, welche diese dringend brauchen.
Kompromisslose Planung mit Vectorworks
Für die Umsetzung ihrer Projekte setzt das Team auf BIM mit Vectorworks. Selbst große und gestalterisch anspruchsvolle Projekte können sie mithilfe der Software erfolgreich umsetzen, ohne sich in Gestalt oder Formgebung einschränken zu müssen.
Ich bin begeistert davon, welche unglaublich tollen Werkzeuge wir mittlerweile zur Verfügung haben, um unsere Arbeit umzusetzen.
Robert Meyer
Meyer Karlhuber Architekten
Gerade bei größeren Projekten nutzt das Team außerdem die Projekt-Sharing-Funktion in Vectorworks, mit der mehrere Mitarbeitende gleichzeitig an einem Projekt arbeiten können.
Es braucht Mut, Neugier und Selbstvertrauen
Nicht alles auf einmal zu wollen, dazu raten die beiden Architekten bei der Einführung von BIM. Eine Annäherung an das Thema und die Umstellung der Bürostrukturen sollten nach und nach erfolgen.
Man sollte sich dem Thema annähern und die Strukturen im Büro nach und nach umstellen. So wird man auch nochmal zum Nachdenken über vorhandene Abläufe angeregt und kann diese entsprechend anpassen.
„Ich denke, vor dieser Situation stehen viele Büros und ich kann nur alle ermutigen, sich diesen Schritt zuzutrauen," resümiert Tobias Karlhuber.