Sechs Vectorworks-Anwender unter den Preisträgern Die „Besten 2013 in Architektur, Landschaft und Design” entschieden

Der bedeutendste Schweizer Architekturpreis kürt in den Kategorien Architektur, Landschaft und Design je drei Projekte mit Hasenfiguren in Gold, Silber und Bronze. Wir von ComputerWorks gratulieren den Ausgezeichneten und sind stolz, dass unter den neun Preisträgern sechs Vectorworks-Anwender sind.

Die Besten 2013

ComputerWorks auch dieses Jahr als Sponsor dabei

Die Zeitschrift für Architektur und Design – Hochparterre – prämierte die eingereichten Projekte aus den Kategorien Architektur, Landschaft und Design und vergab neun Mal eines der scheuen Tiere. Präsentiert wird die Veranstaltung vom Museum für Gestaltung Zürich und von art-tv-ch, dem Schweizer Kulturfernsehen im Netz. Auch dieses Jahr war ComputerWorks als Sponsor dabei. Wir gratulieren allen neun Gewinnern, und besonders den sechs Büros, die Vectorworks einsetzen: Adrian Streich Architekten (Zürich), Di Iorio & Boermann Architekten (Zürich), Esch Sintzel Architekten (Zürich), Fahrni Landschaftsarchitekten (Luzern), Loeliger Strub Architektur (Zürich) und koepflipartner Landschaftsarchitekten (Luzern).

Auch dieses Mal drängten sich Teilnehmer und Besucher im Vortragssaal des Museums und warteten gespannt auf die Preisträger. Einer nach dem anderen kam auf die Bühne und erhielt nach einer kurzen Projektpräsentation seinen Hasen, fein geschnitzt vom Künstler Severin Müller, überreicht. Die Fernseh- und Rundfunkmoderatorin Monika Schärer moderierte die Veranstaltung charmant und führte kurzweilig durch den Abend. Nach dem offiziellen Teil fanden sich die Besucher noch zu interessanten Gesprächen zusammen.

Den Silberhasen erhielten Barbara Strub und Marc Loeliger für das „Hohe Haus West“ in Zürich.
Den Silberhasen erhielten Barbara Strub und Marc Loeliger für das „Hohe Haus West“ in Zürich.
Der Saal im Museum für Gestaltung Zürich war gut gefüllt.
Der Saal im Museum für Gestaltung Zürich war gut gefüllt.

Kategorie Architektur

Den Hasen in Gold in der Kategorie «Architektur» gewann das Büro Esch Sintzel Architekten aus Zürich für die Wohnüberbauung Brunnmatt Ost in Bern. Die beiden Inhaber Philipp Esch und Stephan Sintzel, die letztes Jahr schon mit dem Landschafts-Hasen in Bronze ausgezeichnet wurden, freuten sich dieses Mal mit ihrem Team über den ersten Platz. Brunnmatt-Ost ist eines der grössten Wohnbauprojekte in Bern. Die sogenannten «Fünf Freunde», gebaut von der Emil Merz AG, brauchen Platz: 146 Meter lang und fünf Stockwerke hoch ist das Gebäude, das im Stadtquartier zwischen Schwarztor- und Effingerstrasse entstand. Rund 300 Menschen können hier wohnen. Die Jury findet: „Bei allem Ernst, den der Wohnungsbau verlangt, bei aller Solidität, die die Backsteinfront ausstrahlt: Spielerisch meisterten die Architekten diese anspruchsvolle Aufgabe.“

Den Silberhasen erhielten das Zürcher Büro Loeliger Strub Architektur für ein grosses Wohnhaus. Barbara Strub und Marc Loeliger stellten das „Hohe Haus West“ mit zehn Geschossen und einer Dachterasse auf die Parzelle Weststrasse 20 in Zürich. Wohnungen bis zum 10. Obergeschoss erlauben eine Fernsicht in alle Richtungen.

Meister Lampe in Bronze gab es für den Umbau der Schuhfabrik Hug in Dulliken von Adrian Streich Architekten, Zürich. Das 1933 erbaute Fabrikgebäude ist der bedeutendste Industriebau des Neuen Bauens in der Region Olten. Grosszügige Wohnungen mit hohen hallenartigen Wohnräumen erinnern an die frühere Nutzung.

Goldener Hase für die Wohnüberbauung Brunnmatt Ost in Bern.

Kategorie Landschaftsarchitektur

Den Hasen in Gold für Landschaftsarchitektur erhielt das Projekt „Eulachpark Winterthur“ von Koepflipartner Landschaftsarchitekten, Luzern. In Oberwinterthur wird das ehemaligen Sulzer-Industrieareal in ein Quartier mit Wohnen, Dienstleistung und Gewerbenutzung umgestaltet. Der Eulachpark ist Zentrum und Ausgangspunkt dieser städtebaulichen Entwicklung. Der Jury gefällt der grosse Massstab des Eulachparks, denn Anlagen dieser Grösse sind selten: „Wohltuend sind das ruhige Gesamtkonzept mit den weiten Grünflächen und dem einfachen Wegnetz sowie die zurückhaltende Gestaltung.“

Silber wurde der Umgestaltung des Place du Vélodrome in Genf verliehen. Pascal Heyraud, architecte paysagiste, gestaltete den unwirtlichen Platz komplett neu und schuf einen beliebten Treffpunkt für Spaziergänger und Anwohner. Die Umgestaltung zeigt, wie man mit einfachen organisatorischen Veränderungen neue Nutzungsmöglichkeiten schafft. Der Place du Vélodrome, der je nach Witterung an südfranzösische Plätze erinnert, bestätigt das einmal wieder.

Der Freizeitpark Schmiedhof, Ebikon, bekam den Bronze-Hasen. Christoph Fahrni und die Mitarbeiter von Fahrni Landschaftsarchitekten aus Luzern wandelten eine Sportanlage in einen Quartierpark um. Die Anlage wertet die Freiräume eines verdichteten Wohngebiets qualitativ auf.

Landschafts-Hase in Gold: Eulachpark Winterthur.

Kategorie Design

In der Kategorie Design bekam „118 minus 11 (Kerims Lampenladen)“ den Hasen in Gold. Die Installation von Kerim Seiler besteht aus 107 aus Glas und Neon gebauten Elementen und markiert die Grenze zwischen Bahnhof und Stadt. Besonders klar sichtbar ist das Kunstwerk von morgens 2 bis 6 Uhr, wenn die Elemente sich zur Wand fügen, die den Bahnhof von der Stadt trennt. Die Jury sagt: „Mit ’118 minus 11 (Kerims Lampenladen)’ wird die oft behauptete Nähe zwischen Design und Kunst für beide Disziplinen für einmal gewinnbringend ausgespielt.“

Einen silbernen Hasen gab es für das kleine, aber ungemein praktische und nützliche Biketool. Entworfen von Paolo Fancelli, Industriedesigner aus Bellinzona, entlockt es sicher jedem Veloliebhaber ein „Haben will“.

Das innenarchitektonisches Konzept der Kinderkrippe KIKRI ETH Zentrum wurde mit Bronze bedacht. Das Gebäude von Di Iorio & Boermann Architekten, das auch schon Bau der Woche bei swiss-architects war, fällt durch seine angenehme Farbgestaltung und das durchdachte, kindgerechte Innenraumkonzept auf.

Design-Hase in Gold: Installation 118 minus 11 (Kerims Lampenladen)
Die Hasen werden vom Künstler Severin Müller geschnitzt.
Die Hasen werden vom Künstler Severin Müller geschnitzt.

Das Nachrichtenportal von Hochparterre berichtet ausführlich über «Die Besten 2013». Videobeiträge zu den Siegerprojekten gibt es auf art-tv.ch zu sehen.

Das Museum für Gestaltung Zürich präsentiert die prämierten Projekte vom 4. Dezember 2013 bis 12. Januar 2014 in der Ausstellungsstrasse 60 in Zürich. Geöffnet: Di–So 10–17 Uhr, Mi 10–20 Uhr, 24., 26., 31. Dezember und 2. Januar 10–17 Uhr. Montags sowie 25. Dezember und 1. Januar geschlossen.

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