Holz-Installationen im Versuchslabor Flexibles Design mit Marionette

world-architects beschreibt im Artikel „Entwerfen mit Marionette“ detailliert das Potenzial von parametrischen Designtools anhand eines Projekts des Architekturbüros Principle Architecture. Für eine Installation setzte das Büro Marionette von Vectorworks ein, um schneller Anpassungen vornehmen zu können.

Die Ausstellung „A history of wood in Vancouver“ dokumentiert die Bedeutung, die Holz für die Besiedelung Kanadas hatte.

Die Quelle architektonischer Innovation

Was ist die Quelle architektonischer Innovation heutzutage, fragt world-architects im Artikel und gibt auch gleich die Antwort: Man findet sie vermehrt in der Software, die Architekten benützen, um ihre Projekte zu entwerfen, zu dokumentieren und zu koordinieren.

Das Büro Principle Architecture aus Vancouver hatte den Auftrag, eine Ausstellung über die Kultur und Geschichte des Holzes zu gestalten. Probleme bereiteten der enge Zeitplan und teilweise noch unvollständige Ausstellungsinhalte. Das Team entschloss sich, das parametrische Designtool von Vectorworks Marionette, einzusetzen, um schneller auf Änderungen reagieren zu können.

Da „Marionette“ 2016 in Vectorworks integriert wurde, gibt es noch nicht viele Projekte, die so entstanden sind. Dieses jedoch, das am Vectorworks Design Summit 2017 vorgestellt wurde, lässt das Potenzial erahnen, das in „Marionette“ steckt. Das Projekt hieß „A history of wood in Vancouver“, eine Ausstellung, deren Szenographie von Principle Architecture in Zusammenarbeit mit Chad Manley (CMPLBA) und Michael Lis (Goodweather) stammt.

Die Sprache der Software verstehen

Eingebettet in das Vectorworks Software-Angebot für Architekten, Landschaftsarchitektinnen und Planer in der Unterhaltungsindustrie gibt es ein eigenes Entwurfswerkzeug für parametrisches Arbeiten, „Marionette“.

Software verfügt meistens über Skripts und die sind textbasiert. Marionette hingegen ist grafisch, was bedeutet, dass Vectorworks-Benutzer den Code hinter dem Skript nicht kennen müssen, also keine Programmierer sein müssen. Kennt man aber die verschiedenen Teile (grundsätzlich Knoten und Verbindungen) und weiss, wie sie zusammenarbeiten, versteht man die Sprache der Software und kann sie anwenden.

Lesen Sie hier den Artikel von John Hill von world-architects.com

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