Schweizer Vectorworks-Anwendertreffen 2016 in Zürich 900 Besucher am Vectorworks Anwendertag

Der zweite Schweizer Anwendertag nach 2014 fand am 29. November 2016 in Zürich statt. Nicht weniger als 900 wissbegierige Anwender fanden sich in den Arena Cinemas in Zürichs Sihlcity ein, um die 18 Masterklassen und drei interessante Vorträge zu verfolgen. 

Vectorworks Anwendertage 2016

„Mit dem Anwendertag wollten wir unseren Kunden einen besonderen Service bieten. Dafür haben wir über 20 verschiedene Themen zusammengestellt, aus denen sich die Besucher völlig frei ihr eigenes Programm auswählen konnten, mit den Themen, die sie oder ihn am meisten interessieren“, sagt Andreas Kling, Geschäftsleiter von ComputerWorks. „So war es möglich, dass man sich in kurzer Zeit, also in nur einem oder in einem halbem Tag, sehr effizient eine Menge wertvolles Know-how holen konnte.“

Der Vectorworks Anwendertag Zürich 2016 im Film:

Dass dieser spezielle Service gut ankam, beweisen die Besucherzahlen: 900 Planerinnen und Planer aus Architektur, Gartenbau, Landschaftsarchitektur, aus der Unterhaltungs- und Eventbranche und weiteren kreativen Bereichen konnten in den bequemen Sesseln der Arena Cinemas in Zürichs Sihlcity die vielen spannenden Kurse, Präsentationen und Vorträge verfolgen.

Viel Know-how in guter Qualität

War die große Auswahl an spannenden Kursen oder die ausgezeichnete Infrastruktur für Bild und Ton in den Kinosälen der Grund für die gute Stimmung? Oder war es das kulinarische Angebot, das die Pausen mit Leckereien versüsste? Oder lag es daran, dass man mit alten und neuen Bekannten plaudern konnte? Wohl alles zusammen. Man darf von einem rundum gelungenen Anlass sprechen.

Ausgelassene Stimmung unter den 900 Besucherinnen und Besuchern
Ausgelassene Stimmung unter den 900 Besucherinnen und Besuchern

Bei Architektinnen und Architekten fand natürlich alles zur BIM-Thematik besonderen Anklang. Gleich mehrere Kurse deckten das Thema aus verschiedensten Blickwinkeln ab. Während sich „Einführung ins 3D-Modellieren“ quasi mit der Grundlage für eine BIM-Planung beschäftigte, zielten andere Kurse direkt ins Herz der neuen Planungsmethode. „BIM und Gebäudemodellierung“ hiess die Masterklasse von Andreas Hängärtner, Sachverständiger in verschiedenen Schweizer BIM-Projekten. „Ich wollte aufzeigen, wie ein 3D-Gebäudemodell in Vectorworks aufgebaut und informiert werden muss, damit es die Antworten liefern kann, die der BIM-Koordinator oder der Auftraggeber heutzutage fordert.“

Ganz grosses Kino: "BIM und 3D-Gebäudemodellierung" von Andreas Hängärtner. Sehen Sie sich oben die Aufzeichnung dieser Masterklasse an!

Bis zu 350 Zuschauer gleichzeitig verfolgten die Workshops.
Bis zu 350 Zuschauer gleichzeitig verfolgten die Workshops.

Architekt Radek Rukat von e-bau | BIM Werkstatt erläuterte in „BIM-Architekturmodelle für spätere 4D- und 5D-Planung“ anhand eines echten Wohnbauprojekts, wie man ein Architekturmodell auf eine spätere Zeitplanung sowie die Mengenermittlung und Kostenanalyse vorbereitet.

Mit Vectorworks BIM-Projekte planen

„Grundlagen des Model Checking mit Solibri“ hatte einen der zentralen Vorteile im Visier, die BIM-Prozesse mit 3D-Modellen bieten, nämlich die Kollisionsprüfung und das automatisierte Aufspüren weiterer Konflikte und Fehler mit spezialisierter Software wie dem Solibri Model Checker. Einer der spannendsten Beiträge zum Thema BIM stammte aber von Marc Pancera. Der Leiter BIM bei IttenBrechbühl berichtete sehr lebendig von seinen Erfahrungen bei der Realisierung der Grossforschungsstätte SwissFEL, einer 760 Meter langen Höchstleistung an Präzision und einem der ersten realisierten BIM-Projekte in der Schweiz. Soeben mit dem arc award BIM Innovation 2016 ausgezeichnet, wurde die Grossforschungsstätte des Paul Scherer Instituts vollständig mit Vectorworks Architektur im BIM-Verfahren geplant. Laden Sie sich die Präsentation als PDF herunter.

Geplant mit Vectorworks Architektur: BIM Innovation arc award Gewinner SwissFEL von IttenBrechbühl
Geplant mit Vectorworks Architektur: BIM Innovation arc award Gewinner SwissFEL von IttenBrechbühl
Vectorworks Inc. CEO Biplab Sarkar gewährte interessante Einblicke in die Zukunft des Programms
Vectorworks Inc. CEO Biplab Sarkar gewährte interessante Einblicke in die Zukunft des Programms

Natürlich waren auch jene Kurse sehr beliebt, die mehr Effizienz und Know-how für den Zeichenalltag versprachen. Dazu gehörten etwa die „Neuerungen in Vectorworks 2017“, die in kurzer Zeit einen guten Überblick gaben über den Gebrauch des neuen Zubehör-Managers, die Funktionsweise der Hauptfangpunkte, von Projekt Sharing 2.0 und vielem mehr. Ebenfalls schneller arbeiten lässt die Teilnehmer „Die besten Klick- und Zeitsparer“ mit Tricks und Abkürzungen, die nicht jeder kennt.

Sehen Sie Marc Wittwers Präsentation an und lernen Sie in einer halben Stunde alle wichtigen Neuerungen von Vectorworks 2017 kennen!

Masterklassen für weitere Branchen und Spezialthemen

Nicht zu kurz kamen auch Planer aus der Schreinerei, die von Andreas Suhner über neue und unbekannte Fähigkeiten des Korpusplaners in Vectorworks interiorcad aufgeklärt wurden. Landschaftsarchitekten und Gartenplaner durchstreiften die Möglichkeiten von Geländemodellen, zum Beispiel für die Höhen- oder Teichplanung. Wer im Licht- und Setdesign tätig ist, liess sich die besten Tipps und Tricks für Vectorworks Spotlight nicht entgehen.

Auch spezielle Gebiete wurden ausgeleuchtet, etwa die Möglichkeiten, die die ausgebaute Funktion Projekt Sharing 2.0 für die Teamarbeit bietet. In David Gublers Einführung erfuhr man, wie man die Informationen in Datenbanken in nutzen kann, indem man sie in Vectorworks-Plänen sichtbar macht. Eine weitere Masterklasse betrachtete das Allerweltsformat PDF, mit dem wir wohl alle täglich zu tun haben und wie man mehr daraus herausholen kann. Aufwändige Routinearbeiten können mit Marionette automatisiert werden. Dominique Corpataux zeigte auf, weshalb es sich lohnt, beim Stichwort visuell Scripten mit Marionette nicht gleich zurückzuschrecken.

Mit der Funktion Energos kontrolliert man während der gesamten Planung den Energieaufwand. Christoph Kuster erklärte, wie man mit Energos arbeitet, ohne ins Schwitzen zu kommen. Beliebt waren auch die Vorträge von Giancarlo Pascarella, der zeigte, wie man mit Renderworks richtig gute Visualisierungen erstellt und wie man sie anschliessend mit WebView und Virtual Realtiy für Kunden und Bauerren zum Erlebnis macht.

Zum Ausgleich zu all den technischen Themen sprachen schließlich Kaschka Knapkiewicz und Axel Fickert, die von den Organisatoren eine Carte blanche erhielten. Die beiden bekannten Architekten fragten rhetorisch "Genügt uns das?" und antworteten mit spannenden Einblicken in ihre Arbeit und mit einem dezidierten "Nein".

ComputerWorks bedankt sich herzlich bei allen Besuchern und freut sich bereits auf die nächsten Anwendertage, die voraussichtlich 2018 stattfinden werden.

Kaschka Knapkiewicz und Axel Fickert fragten rhetorisch "Genügt uns das?"
Kaschka Knapkiewicz und Axel Fickert fragten rhetorisch "Genügt uns das?"
Vectorworks Anwendertage 2016 Zürich
Am Anwendertag konnte man alte Bekannte treffen.
Alte Bekannte treffen – neue Bekanntschaften schliessen...
Neue Technologien ausprobieren: VewView und Virtual Reality
Neue Technologien ausprobieren: VewView und Virtual Reality
Vectorworks Anwendertage 2016
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