Vorgestellt und nachgefragt Landschafts-Anerkennung für Münchener Studierende

Wir stellen Euch die Gewinner:innen des Vectorworks Stipendiums 2021 wieder im Rahmen unserer Blogserie „Vorgestellt und nachgefragt“ vor. In Teil 6 geht es um den Landschafts-Entwurf „Wunderkammer“ und dessen Entwurfsverfasser:innen.

Christoph Friedrich, Vincent Wenk und Alina Eckel

Der Entwurf „Wunderkammer- Frankfurter Hauptfriedhof“ von Christoph Friedrich, Vincent Wenk und Alina Eckel von der Technischen Universität München wurde im Rahmen des Vectorworks Stipendiums mit einer Anerkennung im Bereich Landschaft ausgezeichnet.

Wunderkammer

Die Friedhofsthematik schien den Studierenden von Anfang an besonders reizvoll und bot eine ungewohnte Herausforderung. Insbesondere die Gratwanderung zwischen dem sensiblen Thema der Trauer und der gleichzeitigen Offenheit für neue Nutzungen sowie Interpretationen des Friedhofs stellte eine komplexe Aufgabe dar. „Für den Entwurf haben wir deshalb ein besonderes Augenmerk auf das soziale Konzept geworfen“, erklären sie.

Ihren Entwurf haben Christoph, Vincent und Alina mit Vectorworks geplant. „Das gemeinsame Arbeiten in einer Projektdatei hat uns die Zusammenarbeit sehr erleichtert. Neben dem Lageplan zeichneten wir simultan an den Schnitten und dem 3D-Modell für unsere Perspektive. Durch das Auschecken von Ebenen lief alles problemlos und wir konnten uns ganz auf das Inhaltliche konzentrieren.“

Vectorworks Stipendium 2021

Just do it!

Die Teilnahme am Vectorworks Stipendium lohnt sich ihrer Meinung nach in jedem Fall: „Just do it! Es gibt nichts zu verlieren und Eure vielen Arbeitsstunden sind es wert. Vor allem, wenn Ihr Euch für ein spannendes Thema besonders reingehängt habt und man Eure Motivation an dem Entwurf ablesen kann.“

Während die Studierenden gerade ihren Bachelor-Abschluss machen, werden sie nach dem Studium zu neuen Horizonten aufbrechen: „Durch das eingeschränkte Online-Studium sehnt es uns (wie viele andere Studierenden sicher auch) nach mehr. Wo wir die nächsten Herausforderungen finden, wissen wir aber noch nicht so genau.“