Das Berliner Westkreuz Schinkel-Wettbewerb 2017: Die Entscheidung

Die Gewinner des AIV-Schinkel-Wettbewerbs stehen fest. Das diesjährige Ziel war es, Entwicklungschancen rund um den Verkehrsknotenpunkt „Berliner Westkreuz“ herauszuarbeiten. Wir gratulieren allen Preisträgern herzlich zu ihren Auszeichnungen.

Schinkelpreis 2017: Das Gelände am Westkreuz heute
Das Gelände am Westkreuz heute

Das Berliner Westkreuz als besondere Herausforderung

Der AIV-Schinkel-Wettbewerb beschäftigt sich regelmäßig mit Themen der Stadtentwicklung in Berlin und Brandenburg. Beim Wettbewerb 2017 wurde die Aufgabenstellung in drei Schwerpunkte aufgeteilt: 1. „Canyon“ (Optimierte Nutzung der innerstädtischen Flächen zwischen den Stadtteilen Charlottenburg, Wilmersdorf, Grunewald und Westend), 2. „Arrival City“ (Anreisen und Ankommen am Berliner Busbahnhof) und 3. „Friendly Alien“ (Verknüpfung von Großbauten wie ICC und „Zitrone“ mit dem vielbefahrenen Gelände).

Über 300 Teilnehmer/innen aus Deutschland, Österreich, China, Jordanien und Frankreich reichten insgesamt 140 Arbeiten zum diesjährigen Schinkel-Wettbewerb ein. Prämiert wurden 12 Arbeiten mit Schwerpunkten in den Fachsparten Architektur, Städtebau, Landschaftsarchitektur sowie konstruktiver Ingenieurbau. Insgesamt vergab die Jury Preisgelder in Höhe von rund 20.000 Euro.

Sonderpreis CANYON: Nutzungsmöglichkeiten unter den Verkehrsstraßen

Schinkelpreise 2017:

  • „Canyon“: Nora Prahm und Jelena-Kristina Vincetic, Bauhaus-Uni Weimar
  • „Arrival City“: Julian Brack, Gerson Egerten und Robert Stahlschmidt, TU Berlin
  • „Friendly Alien“: Noah Scheifele und Joel Seeger, FHWS Würzburg-Schweinfurt

Sonderpreise:

„Canyon“

  • Sonderpreis Städtebau: Philip Flögel, Alexander Forsch, Marcia Türk, KIT Karlsruhe
  • Sonderpreis Städtebau: Inga Berg, Paulin Kriegel, Bauhaus-Uni Weimar
  • Sonderpreis Freie Kunst: Luisa Appenrodt, Ann-Sophie Krüger, Berit Trebesch, FH Erfurt
  • Anerkennungspreis Landschaftsarchitektur: Patrick Brink, Jan-Eric Fröhlich, Lukas Merkel, Christian Tautz, Leibniz Uni Hannover

„Arrival City“

  • Sonderpreis Städtebau: Diego Martinez, Jonas Wiel, BTU Cottbus/Kunstuniversität Linz
  • Sonderpreis Freie Kunst: Svenja K. Frisch, Henning O. M. Niehoff, BTU Cottbus

„Friendly Alien“

  • Sonderpreis Architektur: Paul Gemmeke, Maximilian Hermann, Uni Stuttgart
  • Sonderpreis Architektur/Konstruktiver Ingenieurbau: Christoph Berliner, Tilman Levine, Marcel Marbes, Christoph Tiede, HCU Hamburg
  • Sonderpreis Landschaftsarchitektur/Architektur: Katharina M. Höfer, Raphael Rogalli, Daniel Stephany, Hochschule und TU München
Sonderpreis CANYON: Blick auf das neue AVUS-Viadukt im Quartier

Sonderpreis Städtebau

Die Studierenden Philip Flögel, Alexander Forsch und Marcia Türk vom KIT Karlsruhe erhielten für ihr kreatives Konzept den Sonderpreis „Canyon“ im Bereich Städtebau.

Die Jury begrüßte „die punktuelle bauliche Konzentration am Verkehrsknotenpunkt" und hob hervor, dass die drei Vectorworks-Anwender „neben einer Bereicherung der Erlebnisqualität, die Qualitäten der Stadtlandschaft „Canyon“ unterstreichen“.

Anerkennungspreis Landschaftsarchitektur

Anerkennungspreis Landschaftsarchitektur

Für ihren eindrucksvollen Lösungsansatz des Aufgabenschwerpunktes „Canyon“ wurden Patrick Brink, Jan-Eric Fröhlich, Lukas Merkel und Christian Tautz, Studenten der Leibniz Universität Hannover, mit dem Anerkennungspreis Landschaftsarchitektur ausgezeichnet.

Die Vectorworks-Anwender legten hierbei ihren Fokus auf die optimale Nutzung der Flächen zwischen den Stadtteilen Charlottenburg, Wilmersdorf, Grunewald und Westend, um auf diese Weise die Flächenreserven im Bereich von belasteten Verkehrstrassen zu qualifizieren und als vielfältig nutzbare Stadträume wieder zu gewinnen.

Alle Preisträger werden kommentiert und zusammengefasst in der AIV-Dokumentation vorgestellt.

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