o.sachs cad + grafik systeme BIM-Projekt Seniorenresidenz „Haus am Ringwall“

Im Zuge der interdisziplinären Zusammenarbeit von Architekten und Ingenieuren spielt der Austausch von Daten in der Planung eine wichtige Rolle. Auch bei der Realisierung der Seniorenresidenz „Haus am Ringwall“ in Otzenhausen erhielt der Landschaftsarchitekt Ingo Nienas den Auftrag, das Projekt gemäß den BIM-Workflows zu planen. Wie BIM mit Vectorworks funktioniert, erklärt Oliver Sachs, der dabei als BIM-Manager tätig war.

Die Seniorenresidenz „Haus am Ringwall“ als 3D-Modell

Das „Haus am Ringwall“

Building Information Modeling (BIM) ist längst auch in der Landschaft angekommen. Die durch den BIM-Manager in der Landschaftsarchitektur koordinierte Planung bildet die Grundlage für die Hochbauplanung, Tiefbau- und Kanalplanung, wenn vermessungstechnisch die Voraussetzungen erbracht wurden.

Der Bau des Versorgungszentrums für ältere Menschen in der Gemeinde Nonnweiler begann im Dezember 2016 und wurde im Sommer 2018 vollendet. Die sternförmige Seniorenresidenz mit einer Bausumme von ca. 10 Millionen Euro wurde von OBG Engineering als Generalunternehmer gebaut. Die Architekturplanung wurde von symuTec durchgeführt und als Landschaftsarchitekt war Ingo Nienas tätig.

BIM-Planung mit Vectorworks

Ingo Nienas wurde während des gesamten Planungsablaufes von BIM-Manager Oliver Sachs von o.sachs cad + grafik systeme unterstützt. Die Planung des Projekts in Nonnweiler-Otzenhausen erfolge komplett in 3D unter Berücksichtigung der BIM-Anforderungen. Die Hochbau- sowie Außenanlagepläne waren georeferenziert, was den Austausch einzelner Plandaten erleichterte. Neben der Kollisionsprüfung und der Planaktualisierung kümmerte sich Oliver Sachs auch um die Vermessungsdaten, die IFC-Klassen und die CAD-Planung. Als Austauschformate verwendete er dabei sowohl DXF/DWG als auch IFC.

Im Rahmen der Kollisionsprüfungen konnten die Ver- und Entsorgungsleitungshöhen und -längen exakt aufeinander abgestimmt und geplant werden. Das Gleiche gilt für die Stutzmauern und Geländeprofile in Angleichung an die Hochbau- und Technikplanung.

Import und Export

Für den ersten Schritt des BIM-Prozesses hat Oliver Sachs ein Orthofoto aus Google Earth importiert und die Koordinaten ermittelt. Danach importierte er auf Grundlage der Vermessungsdaten die Dreiecksvermaschung vom Gelände und führte eine Massenermittlung durch. Im nächsten Schritt wurden die Vermesser-Daten, die Absteckung des Baufelds und die xyz-Koordinaten eingeführt.

Weiter arbeitete Oliver Sachs mit einem Punktwolken- und PTS-Import, um dann das Gebäudemodell, IFC-Format und die Daten für das Geländemodell einzulesen. Komplettiert wurde der Import durch den Leitungs- und Elektroplan im DXF-Format und der Außenanlagen.

2D/3D-Planungsaufgaben

Oliver Sachs führte dann eine Massenermittlung für den Bodenaustausch und für die Baugrube durch. Danach ging es schließlich in die Planung der Außenanlagen und damit verbundenen Ver- und Entsorgungsleitungen.

Für Oliver Sachs bietet die BIM-Planung viele Vorteile:

„BIM bietet die Möglichkeit, die digitale Planungserstellung um die Dimensionen von Raum, Kosten und zu erweitern mit einem interdisziplinären Ansatz. Mit der Bereitstellung eines vollständigen digitalen 3D-Plans erhält der Auftraggeber weit über die bisherigen erstellten 2D-/3D-Pläne hinausgehende Informationen.“

o.sachs cad + grafik systeme

o.sachs cad und grafik systeme ist spezialisiert auf Hard-und Softwarelösungen im Bereich CAD. Teil der Dienstleistungen ist auch die Vektorisierung von Plänen, das Erstellen von 3D-Modellen und realistischen Renderings.

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