BIM im Wettbewerb Die Daten der Zukunft und die Zukunft der Daten

Als einziges Vectorworks-Anwenderbüro unter den fünf Teilnehmern konnten die Architekten vom Zürcher Büro ADP Architektur Design Planung im Wettbewerb um die Wohnüberbauung Spiserstrasse mit ihrer hochwertigen Architektur und ihrem Datenmodell überzeugen. Wieder einmal zeigte sich, dass Vectorworks-Anwender bei Wettbewerben sehr oft ganz vorne dabei sind. Können und Kreativität sind in Kombination mit einem Softwarewerkzeug wie Vectorworks eben ein erfolgreiches Team.

Urbane Architektur und attraktiver Wohnraum

An der Spiserstrasse in Zürich Albisrieden soll eine Wohnüberbauung mit 63 Eigentums- und 43 Mietwohnungen entstehen. Anfang 2020 wurden fünf renommierte Architekturbüros mit einem Studienauftrag für das rund 4600 Quadratmeter große Areal betraut. Die Fachjury hat sich dann einstimmig für das Projekt der ADP Architektur Design Planung AG aus Zürich entschieden und dieses zur Weiterbearbeitung empfohlen. Das Projekt zeichnet sich durch einen innovativen Städtebau mit hohem Wiedererkennungswert aus. Baubeginn für das Wohnbauprojekt mit einem Investitionsvolumen von rund 75 Mio. Franken ist Ende 2022 und die Fertigstellung ist für 2025 geplant.

Einfach und schnell auf Änderungen reagieren
Bereits im Wettbewerb sind die Anforderungen an die Datenmodelle nicht zu unterschätzen. Zusammen mit den BIM-Experten von ComputerWorks AG konnten die vom Bauherrn geforderten Daten analysiert und ins Datenmodell eingepflegt werden. Das kann zu einer schwierigen Aufgabe werden, wenn die Anforderungen während eines laufenden Wettbewerbes noch präzisiert oder sogar verändert werden.

Dank der BIM-Software Vectorworks war es einfach, auf die veränderten Vorgaben des Bauherrn zu reagieren. Bereits erfasste Daten waren nicht verloren, sondern konnten mit einfachen Skripts in die geforderten Psets von einem Platz zum anderen transferiert werden. Das Team sparte so stundenlange Arbeit, dank standardmäßig in Vectorworks integrierter Marionette-Technologie.

BIM ändert manches, wie Architektinnen und Architekten heute arbeiten, aber nicht alles. Auch die rollende Planung und die Änderungsanforderungen der Bauherren werden weiterhin zur Planung gehören. Als Anwender müssen Sie mit fehlenden oder sich ständig verändernden Vorgaben umgehen und reagieren können und dies in jeder Phase des Projekts.